Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen

Preisträger Dr. Moritz Langer
Online-Meldung

Moritz Langer gewinnt Klima-Preis der Reinhard-Süring-Stiftung

AWI-Permafrostforscher Moritz Langer hat den mit 1500 Euro dotierten Klima-Preis 2015 der Reinhard-Süring-Stiftung gewonnen. Die Stiftung würdigt mit dieser Auszeichnung seine Studie „Satellite-based modeling of permafrost temperatures in a tundra lowland landscape“, welche im Journal Remote Sensing of Environment erschienen ist. 
Pressemitteilung

Stadt, Land, Netz

Die Universität Bremen und das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) sind jetzt mit der Wissensplattform „meereisportal.de“ als Preisträger im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2015 geehrt worden. Die Wissensplattform ist eine Initiative des Helmholtz-Forschungsverbundes regionale Klimaänderungen REKLIM. Die Preisverleihung fand am 29. September auf der 5. REKLIM-Konferenz mit dem Thema „Klimawandel in Regionen“ in Bremen statt. Zum Thema „Stadt, Land, Netz!…
Online-Meldung

Studie zum Klima in der Erdgeschichte

Die Strömungsgeschwindigkeiten des nördlichen Antarktischen Zirkumpolarstromes waren im Bereich der Drake Passage während der letzten Eiszeit um bis zu 40% gegenüber der heutigen Warmzeit reduziert. Das ist ein Ergebnis einer Studie von Dr. Frank Lamy vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und Kollegen, die diese Woche im Fachjournal “Proceedings of the Natural Academy of Sciences of the United States of America” (PNAS) erscheint.
Pressemitteilung

Klimaforscher diskutieren in Bremen

Klimawandel in Regionen verstehen, Folgen erkennen und Auswirkungen diskutieren: Die fünfte Regionalkonferenz des Forschungsverbunds REKLIM legt in diesem Jahr den Schwerpunkt auf die Küstenräume. Welchen Einfluss haben Klimaänderungen in Gebieten zwischen Land und Meer und welche Folgen entstehen daraus? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungsverbunds REKLIM „Regionale Klimaänderungen“ der Helmholtz-Gemeinschaft diskutieren mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft, vor welche Herausforderungen der Klimawandel die Gesellschaft stellt.
Wochenbericht

Eisschollen als Bojen

Unsere letzte Eisstation begann am 22. 9. Hier mussten wir inzwischen auch noch die Begrenzung des Tageslichts als zusätzliche Einschränkung berücksichtigen, denn die Sonne hat bei 85°N wieder einen Tagesgang und Ende September steht die Sonne zwar lange, aber nur ein paar Grad über dem Horizont.
Online-Meldung

AWI-Forscher erhält Weyprecht-Medaille

Dieter Fütterer leitete über viele Jahre den Fachbereich Geowissenschaften und nahm insgesamt an 15 Polarstern-Expeditionen teil.
Online-Meldung

Neue Tsunami-Szenarien für indonesisches Frühwarnsystem

Das schwere Erdbeben und die meterhohen Tsunamiwellen in Chile vor wenigen Tagen haben ein weiteres Mal gezeigt, wie wichtig ein präzises Frühwarnsystem ist. Auch Indonesien ist von Tsunamis bedroht. Im Warnfall war bislang kein detaillierter Blick auf einzelne Küstenabschnitte möglich. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts helfen, in einer internationalen Kooperation diese Lücke zu schließen.
Pressemitteilung

Meeresbiologen aus aller Welt treffen sich auf Helgoland

Vom 21. bis 25. September 2015 findet auf Helgoland das 50. Europäische Meeresbiologie-Symposium statt. Knapp 200 Teilnehmende aus 24 Ländern treffen sich, um über langfristige Veränderungen von Umweltbedingungen und Ökosystemen zu diskutieren. Das Jubiläum ist eine Rückkehr zu den Wurzeln: Die Biologische Anstalt Helgoland richtete im Jahr 1966 auch das erste dieser Symposien aus, die seitdem jährlich an wechselnden Orten stattfinden.
Wochenbericht

Suche nach passendem Eis

Am Freitagabend haben wir drei Stunden nach einer Eisscholle gesucht. Nicht, dass kein Eis vorhanden wäre - nach wie vor wird unser Vorankommen dadurch gebremst, dass wir große Schollen umfahren und den einen oder anderen Eisrücken durchbrechen müssen.
Pressemitteilung

Meereiszone hatte wichtigen Einfluss auf das Ökosystem

In den letzten 30.000 Jahren war der Antarktische Ozean zeitweilig stärker durchmischt als bisher angenommen. So standen Kleinstalgen erhebliche Mengen an Nährstoffen zur Verfügung, die ihrerseits zur Speicherung des Treibhausgases CO2 während der letzten Kaltzeit (Glazial) beigetragen haben. Diese neuen Erkenntnisse stellen Forscher des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in einer aktuellen Studie in der Fachzeitschrift Nature Communications vor.