Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen
Nährstoffchemie im Arktischen Ozean
AWI-Wissenschaftler Sinhué Torres-Valdés hat im Rahmen des PEANUTS-Projektes (Primary production driven by Escalating Arctic NUTrient fluxeS) die Nährstoffchemie des Arktischen Ozeans auf einer Expedition beobachtet. Die SCRIPPS Institution of Oceanography hat die Expedition im Jahre 2018 federführend durchgeführt. In einem Paper in der Fachzeitschrift Nature Communications wurde nun die Forschungsergebnisse veröffentlicht. Das PEANUTS-Projekt wird vom CAO-Programm (Changing Arctic Ocean Program) finanziert.
Online Workshop über Krill
Die SCAR Krill Action Group unter Leitung von AWI-Biologin Prof. Bettina Meyer tagt diese Woche online zur Bewertung der Veränderung der Krillpopulation in der Antarktis.
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Weiter voran auf der Nordhalbkugel - Bremerhaven erwartet uns
Die Nordhalbkugel ist erreicht und wir bewegen uns zügig weiter nordwärts. Dabei begleitet uns noch fast eine Woche das schöne warme Wetter, das in den Mittagspausen den einen oder anderen zu einem Sonnenbad auf dem Helideck einlädt. Es ging dabei nicht immer ohne ein wenig Sonnenbrand ab.
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Der unerwartete Siegeszug einer Meereis-App
Wenn deutsche Küstenforscher auf die Nordsee hinausfahren, um die Nährstoffbelastung des Wassers zu messen und dabei erstmals jeden Geräteeinsatz voll automatisiert per App dokumentieren, dann haben sie diesen Service vor allem dem Erfindergeist von AWI-Meereis-Techniker Martin Schiller zu verdanken. Nach einer Suchaktion in der Arktis entwickelte er FloeNavi, ein System zur Navigation und Verortung von Messungen auf dem Meereis. Dessen beliebteste Funktion, den Metadaten-Generator, hat das AWI-Rechenzentrum nun zu einer App ausgebaut. Mehr lesen.
Unterwasserlärm und seine Auswirkungen in den Polargebieten
Unterwasserlärm ist in den Weltmeeren heutzutage allgegenwärtig. Selbst in den empfindlichen Ökosystemen der Arktis und Antarktis ist der menschengemachte Schall z.B. durch zunehmende Schifffahrt längst angekommen. Das Museum für Naturkunde in Berlin veranstaltet zu diesem Thema eine digitale Podiumsdiskussion. AWI-Direktorin Antje Boetius diskutiert am 27.4. ab 19 Uhr gemeinsam mit Vertreter:innen aus Wissenschaft, Politik und Industrie, welche Auswirkungen anthropogener Schall auf die Unterwasserwelt hat und welche Lösungsansätze es bereits gibt.
Überraschung in der Tiefsee
Sie gelten als eine der primitivsten Formen tierischer Lebewesen, denn sie weisen weder Fortbewegungsorgane noch ein Nervensystem auf: Schwämme. Jetzt hat ein internationales Team um die Tiefseeforscherin Antje Boetius entdeckt, dass Schwämme in der arktischen Tiefsee Spuren am Meeresboden hinterlassen. Sie schließen daraus, dass die Tiere sich aktiv fortbewegen könnten – wenn auch nur mit wenigen Zentimetern pro Jahr. Diese einmaligen Erkenntnisse veröffentlichen sie jetzt in der Zeitschrift Current Biology.
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Start der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur
AWI-Direktorin Antje Boetius wird am 22.4. ab 14 Uhr eine Pressekonferenz gemeinsam mit Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und York Sure-Vetter (NFDI) zum Startschuss der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur geben. Die NFDI ist ein Wissensspeicher für wissenschaftliche Daten. Im Verein Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) e. V. werden die wertvollen Datenbestände von Wissenschaft und Forschung für das gesamte deutsche Wissenschaftssystem systematisch erschlossen, vernetzt und nachhaltig sowie qualitativ nutzbar gemacht.
Ergebnisbericht Hightech-Forum 2019-2021
Das Hightech-Forum hat seine zentralen Empfehlungen für die künftige Innovationsstrategie in Deutschland veröffentlicht. Prof. Dr. Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung ist Mitglied des zentralen Beratungsgremiums der Bundesregierung zur Umsetzung der Hightech-Strategie 2025 und hat an dem Ergebnisbericht mitgewirkt. Das Gremium dringt auf die Förderung und Forderung von mehr Mut und Umsetzungsstärke im Dienst der Nachhaltigkeitsziele. Wichtig sei eine Stärkung des missionsorientierten…
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"Eine Frage des Klimas"
AWI-Direktorin Antje Boetius wird am 20.4. ab 18 Uhr auf der 12. Berliner Stiftungswoche die Stiftungsrede zum Schwerpunktthema „Eine Frage des Klimas“ halten. Die Veranstaltung findet digital statt. Im Chat können Zuschauer:innen Fragen stellen. Die Berliner Stiftungsrede ist fester Bestandteil der Berliner Stiftungswoche: In den vergangenen Jahren haben u.a. Wolfgang Huber, Jutta Allmendinger und Joachim Gauck die Berliner Stiftungsrede gehalten. Die Berliner Stiftungswoche ist ein Zusammenschluss von knapp 30 Stiftungen aus Berlin.
Der Äquator ist überquert
Die entspannte Überfahrt geht weiter gen Norden. Inzwischen sind wir in der innertropischen Konvergenz mit entsprechend feuchtem Klima angekommen. Der eine oder andere Frachter kreuzt mal unseren Weg.
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