Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen

Wirtschaftsforum Offshore 2018 (https://www.wfo-helgoland.eu/)
Kurze Meldung

Antje Boetius beim Wirtschaftsforum Offshore

AWI-Diretorin mit Vortrag: „Marine life – how to protect and conserve our biodiversity“ auf dem Treffen der Windenergie-Branche auf Helgoland.
Wochenbericht

Überraschende Eisverhältnisse begünstigen unser Messprogramm im Norden

Am Beginn der zweiten Hälfte unserer Forschungsreise stand eine kurze Transitfahrt nach Nordwesten an. Ein Eisfeld von etwa 40 Seemeilen war zu durchqueren, dass für unser geschlepptes seismisches Messkabel bei Fortsetzung des Messbetriebs eine unnötige Gefahr darstellen würde.
Prof. Dr. Antje Boetius,deutsche Meeresbiologin und Professorin der Universität Bremen,
seit November 2017 leitet sie das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven.
Geboren: 5. März 1967 (Alter 51 Jahre), Frankfurt am Main
Ausbildung: Universität Hamburg
Feld: Meeresbiologie
Auszeichnungen: Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, Gustav-Steinmann-Medaille,Deutscher Umweltpreis 2018
Pressemitteilung

Prof. Antje Boetius erhält den Deutschen Umweltpreis 2018

Der deutsche Umweltpreis 2018 geht an Antje Boetius sowie ein Team von Abwasserexperten aus Leipzig. Die Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) freut sich, dass mit der Tiefsee und den Polarregionen die letzten großen Naturräume Aufmerksamkeit erlangen. Helmholtz-Präsident Prof. Otmar D. Wiestler würdigt sie als starke Fürsprecherin für den Schutz der Weltmeere.
Wochenbericht

Geophysik im Nebel und ein spektakulärer Sedimentkern

In der zweiten Woche unserer insgesamt vierwöchigen Reise setzten wir die begonnenen reflexionsseismischen Arbeiten in der nördlichen Grönlandsee fort.
Russischer Eisbrecher Akademik Tryoshnikov
Online-Meldung

Fiebermessen in der Arktis

Vor knapp zwei Wochen kam der russische Forschungseisbrecher AKADEMIK TRYOSHNIKOV in einer speziellen Mission nach Kiel. Das mehr als 130 Meter lange Flaggschiff der russischen Polarforschungsflotte verlud Ausrüstung für eine zweimonatige Expedition in die sibirische Arktis. Am Wochenende startete die Fahrt mit einem internationalen Forschungsteam in Archangelsk. Teil des Teams sind auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und des…
Arktische Seenlandschaft, Alaska
Pressemitteilung

Wie arktische Seen zum Klimawandel beitragen

Die Freisetzung von Methan aus Seen in den arktischen Permafrostgebieten könnte sich künftig aufgrund des Klimawandels abrupt verstärken. Die Ursache: Durch den tauenden Permafrost wachsen die Seen und an ihrem Grund frisst sich das Wasser immer tiefer in den bisher gefrorenen Boden. Wie ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von Experten des Alfred-Wegener-Instituts festgestellt hat, dürfte sich der bakterielle Abbau von Pflanzenresten in Seesedimenten dadurch schon in wenigen Jahrzehnten enorm verstärken – und damit auch der Ausstoß des…
Wochenbericht

Transit von Tromsø und erste Arbeiten vor Nordost-Grönland

Mit der Reise PS115.1 von FS Polarstern sollen geowissenschaftliche Forschungsarbeiten durchgeführt werden, die zu einem besseren Verständnis der geologischen Entwicklung des Europäischen Nordmeeres und der Schelfgebiete angrenzender Regionen führen sollen.
Meteorologe Thomas Schmidt laesst bei starkem Wind einen Wetterballon vom Dach der deutschen Antarktis-Forschungsstation Neumayer-Station III steigen
Online-Meldung

Unbemannte Flugsysteme im Einsatz für Wetter und Klima

Wetterballons liefern unverzichtbare Daten, sind aber nicht steuerbar und wenig nachhaltig. Im Projekt AEROMET_UAV entwickelt die Technische Universität Braunschweig gemeinsam mit dem Alfred-Wegener-Institut und weiteren Partnern eine Alternative dazu: ein unbemanntes Flugsystem, das robust, steuerbar und einfach zu bedienen ist. Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen von mFUND gefördert.
Ein reiner, Eiskristall, beobachtet am Lichtmikroskop (grünes Bild) und gleichzig am Interferenzmikrokop (rotes Bild). Das Bild am Lichtmikroskop zeigt deutlich die Morphologie der Kristalle und das Wachstum der Dendriten. Aus den charakteristischen gestreiften Interferenzmuster im rechten Bild werden Informationen zu dem Wachstum der Kristalle in der Höhe, also senkrecht zu der basalen Fläche, abgeleitet. Die Maßstableiste entspricht 0,2 mm. Erschienen in Proceedings of National Academy of Science; DOI: 10.1073/pnas.1807461115
Pressemitteilung

Neue Erkenntnisse über Frostschutzproteine

Proteine, die polare Organismen davor schützen, Frostschäden zu erleiden, könnten anders funktionieren, als bisher angenommen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die ein internationales Wissenschaftlerteam jetzt in der Fachzeitschrift Proceedings of National Academy of Science veröffentlicht haben. Frostschutzproteine werden heute schon eingesetzt, um die Qualität tiefgefrorener Lebensmittel zu verbessern. Die neuen Erkenntnisse könnten die Anwendungsbereiche dieser Proteine erweitern.
Abb. 1: Ein Wasserprobennehmer und ein Gerät, das autonom Partikel aus der Wassersäule filtriert, werden verankert. Die orangen Kugeln oben leisten Auftrieb, damit die Geräte möglichst nahe an der Oberfläche arbeiten können.
Fig. 2: A water sampler and an instrument which can autonomously filter particles from the water column are being moored. The orange balls at the top provide the necessary buoyancy for the instruments to work close to the surface.
Wochenbericht

Verankerungen im Nebel

Nach zwei langen Wochen intensiven Arbeitens ziehen wir eine mehr als positive Bilanz! Alle Geräte sind super gelaufen, es wurden viele Wasser- und Sedimentproben genommen und analysiert, hunderte Bilder aus der Wassersäule und vom Meeresboden geschossen, um das Leben in der Tiefsee zu dokumentieren und an die hundert Instrumente geborgen, welche die letzten zwei Jahre kontinuierlich Wassermassen- und Strömungseigenschaften aufgezeichnet haben.