Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen

Gletscher auf Grönland
Pressemitteilung

Erforschung des grönländischen 79-Nord-Gletschers

Das Forschungsschiff Polarstern wird am Freitagabend, den 13. Oktober 2017 nach gut fünf Monaten aus der Arktis in seinen Heimathafen Bremerhaven zurückkehren. Letztes Forschungsgebiet war der sogenannte 79-Nord-Gletscher im Nordosten Grönlands. Dort haben Wissenschaftler an Bord untersucht, wie sich die seit etwa zwanzig Jahren steigende Ozeantemperatur vor dem Gletscher auf dessen Eismassen auswirkt.
Wochenbericht

Am äußeren Schelf

Zum Wochenbeginn hieß es Abschied nehmen von der grönländischen Küste. Wir ließen die Eisberge und das Meereis hinter uns und gelangten in südöstlicher Richtung entlang der Achse des Norske Trogs in den Bereich des mittleren Schelfs, in dem sowohl eine Schwelle im Trog vorhanden als auch der nördliche Hang hin zur flachen Belgica Bank besonders steil ausgeprägt ist. An dieser Stelle erwarteten wir, dass der Zustrom von Atlantikwasser gen Küste besonders fokussiert als Randstrom auftreten würde.
Online-Meldung

HEIBRiDS – neue Graduiertenschule im Bereich Data Science

Berlin bekommt eine neue wissenschaftliche Einrichtung im Bereich der Digitalisierung: Mit sechs Millionen Euro fördert die Helmholtz-Gemeinschaft die internationale Graduiertenschule HEIBRiDS, an der auch das Alfred-Wegener-Institut beteiligt ist.
Wochenbericht

Zwischen Ile-de-France und Norske Oer

Diese Woche begann mit einem Misserfolg. Drei Verankerungen, die sich am nördlichen Ausgang der Bucht des 79°N Gletschers befinden, um die Zirkulation am Übergang vom Norske Trog im Süden und dem Westwind Trog im Norden zu erfassen, konnten auf Grund des dichten Eises nicht geborgen werden.
Das NETCARE-Team des deutschen Forschungsflugzeuges Polar 5
Pressemitteilung

Zehn Jahre AWI-Polarforschungsflugzeug Polar 5

Am 1. Oktober 2017 jährt sich die Indienststellung des Polarforschungsflugzeugs Polar 5 des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) zum zehnten Mal. Die Maschine vom Typ Basler BT-67 hat seitdem für wissenschaftliche und logistische Aufgaben mehr als 1,3 Millionen Kilometer zurückgelegt. Bei ihren 48 Messkampagnen vor allem für Atmosphärenforschung und Geophysik ist sie auf dem arktischen Meereis nahe des Nordpols sowie am Südpol gelandet.
Pine Island Gletscher Frühjahr 2017
Online-Meldung

Eisberg bricht von Pine Island Gletscher ab

Aktuelle Satellitenaufnahmen aus der Antarktis zeigen, dass vom Pine Island Gletscher ein großer Eisberg von etwa 265 Quadratkilometern Größe abgebrochen ist. Anders als im Larsen-Schelfeisgebiet, wo im Juli 2017 ein riesiger Eisberg abgebrochen war, beobachten Wissenschaftler hier zusätzlich, dass der Gletscher schon seit einiger Zeit ausdünnt, sein Abfluss sich beschleunigt und die Aufsetzlinie sich zurückzieht. Somit verliert er mehr und mehr Masse und trägt zum Anstieg des Meeresspiegels bei.
AWI-Gebäude A43 Telegrafenberg Potsdam
Pressemitteilung

25 Jahre AWI Potsdam

Mit der Gründung des AWI Potsdam ist vor 25 Jahren die Wiedervereinigung der deutschen Polarforschung gelungen. Deshalb blicken heute Vertreter aus Wissenschaft und Politik auf ein Vierteljahrhundert Potsdamer Polarforschung unter dem Dach des Alfred-Wegner-Instituts zurück – darunter Brandenburgs Forschungsministerin Dr. Martina Münch und Karl-Eugen Huthmacher vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Zum Jubiläum weihen sie den neuen Erweiterungsbau am Telegrafenberg ein.
Wochenbericht

Am 79°N Gletscher

Wir können auf eine sehr bewegte und aufregende Woche zurückblicken. Zu Beginn konzentrierten sich unsere Arbeiten noch auf den Bereich der Schelfkante Nordostgrönlands am Eingang des Westwind Trogs - einer sich zum inneren Schelf fortsetzenden, kanalartigen Vertiefung. In diesem Trog befindet sich am Boden das verhältnismäßig warme Atlantikwasser.
Müll-im-Meer-Forschung am AWI Helgoland
Pressemitteilung

Von der Weser bis zur Nordsee:

Weltweit steigt die Verschmutzung von Meeren, Flüssen und Seen durch Plastikmüll. Ein neues Projekt, das die Universität Bayreuth und das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) gemeinsam koordinieren, geht das Problem jetzt erstmals aus einer ganzheitlichen Forschungsperspektive an. In der Modellregion Weser – Nationalpark Wattenmeer wollen die Wissenschaftler unter anderem durch empirische und modellgestützte Analysen herausfinden, wie kleinste Plastikteilchen (Mikroplastik) vom Festland bis ins Meer gelangen,…
Auf dem Rückweg zum Schiff
Online-Meldung

Die Zukunft der deutschen Polarforschung

Wo steht die deutsche Polarforschung? Was sind die wichtigsten Zukunftsfragen? Welche Infrastruktur wird benötigt? Diese Fragen beantwortet die Polarforschungsagenda 2030, die das Nationalkomitee für Polarforschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unter dem Vorsitz von Prof. Günther Heinemann (Universität Trier) und der Mitarbeit von 68 Autorinnen und Autoren aus 17 Instituten - darunter viele Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts - zusammengestellt hat.