Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen
Die Vorboten Grönlands
Am Nachmittag des 12. September verließ der Forschungseisbrecher Polarstern den Hafen von Tromsø. Mit an Bord sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sieben Nationen, die das Spektrum von Physikalischer Ozeanographie, Geochemie, Glaziologie, Geodäsie, Geologie, Geophysik, Atmosphärenphysik- und Chemie sowie Biologie und Biogeochemie abdecken. Auf der Expedition “Greenland ice sheet/ocean interaction” (GRISO) sollen die komplexen physikalischen Wechselwirkungen zwischen dem Ozean und dem Eisschild in Nordostgrönland sowie deren Auswirkungen auf…
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Expedition vor Helgoland
Am 21. September 2017 startet unter Leitung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) eine besondere Expedition im deutschen Wattenmeer und in der Elbe. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des HZG und des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) sowie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) aus Leipzig analysieren die Elbe, um zukünftige Flutszenarien besser vorhersagen zu können. Außerdem untersuchen die Wissenschaftler, wie sich der großräumige Ausbau der Offshore-Windkraftanlagen auf die Nordsee…
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Arktisches Meereis erneut stark abgeschmolzen
In diesem September ist die Fläche des arktischen Meereises auf eine Größe von etwa 4,7 Millionen Quadratkilometern abgeschmolzen. Dies stellten Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts sowie der Universitäten Bremen und Hamburg fest. Die Fläche ist damit etwas größer als im vergangenen Jahr, liegt jedoch im Mittel der letzten zehn Jahre und zugleich weiterhin deutlich unter den Werten von 1979 bis 2006. Die Nordost-Passage war für Schiffe ohne Unterstützung von Eisbrechern befahrbar.
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Zur rechten Zeit am rechten Ort
Neun Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft, darunter das Alfred-Wegener-Institut, bauen in den kommenden fünf Jahren gemeinsam ein flexibles und mobiles Messsystem zur Erdbeobachtung auf: MOSES – Modular Observation Solutions for Earth Systems. Damit wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen, wie kurzfristige dynamische Ereignisse, etwa Hitzewellen oder Starkregen, mit der langfristigen Entwicklung von Erd- und Umweltsystemen zusammenhängen. Koordiniert wird MOSES am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig.
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Neue technische Möglichkeiten in der tiefen See
Die zweite Woche unserer Expedition stand ganz im Zeichen der in ROBEX neu entwickelten robotischen Systeme.
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Ich fahre auf die Insel und packe meinen Koffer...
20 Jugendliche aus ganz Deutschland nehmen die nächsten beiden Wochen an dem von drei Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft organisierten Ozeanworkshop auf der Nordseeinsel Helgoland teil. Im Blog „mehrmeer2017“ berichten sie von ihren Erwartungen, Erlebnissen und Eindrücken bei dieser Expedition in die Meeresforschung.
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Expedition „ROBEX-DM“
Am Dienstag, den 22.8.2017 um 19 Uhr startete die POLARSTERN von Tromsö aus mit ungewöhnlicher Fracht in Richtung Spitzbergen. Ungewöhnlich ist einmal, dass von den etwa 40 Wissenschaftlern, Ingenieuren und Technikern erstmals 10 „Raumfahrer“ mit an Bord sind und ungewöhnlich sind auch die neuen robotischen Systeme, die in Zukunft die Erforschung der Tiefsee voranbringen sollen. Zu den neuen Meeresforschungsgeräten gehören drei autonom arbeitende Kettenfahrzeuge, mit denen Arbeiten am Tiefseeboden durchgeführt werden sollen, ein sogenannter Gleiter, der…
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AWI-Unterwasserroboter Tramper erfolgreich geborgen
Tiefseeforscher des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben am 27. August 2017 den Unterwasserroboter Tramper nach fast 60 Wochen Messungen aus 2435 Metern Wassertiefe geborgen. Es war der erste Langzeiteinsatz eines Kettenfahrzeugs unter dem arktischen Meereis. Die ersten 24 Wochen hat das Gerät die biogeochemischen Messungen wie geplant an verschiedenen Orten durchgeführt. Eine blockierte Kette bedingte, dass der AWI-Tramper ab Januar an derselben Stelle blieb, aber weiterhin den Sauerstoffgehalt des…
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Polar 6 erreicht als erstes deutsches Forschungsflugzeug den Nordpol
Am 22. August 2017 um 14:10 Uhr UTC überfliegt die Polar 6 als erstes deutsches Forschungsflugzeug den Nordpol. „Abflug (1011 UTC) und Ankunft (1700 UTC) erfolgte von Station Nord aus (81.5°N, 16W)“, berichtet Dr. Thomas Krumpen per E-Mail aus Grönland.
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Neue Erkenntnisse zur arktischen Meereisbedeckung in Vergangenheit und Zukunft
Die Temperatur in der Arktis erwärmt sich heute zwei bis dreimal schneller als die globale Mitteltemperatur. Folge - und durch Rückkopplungseffekte auch Ursache - hiervon ist das schwindende Meereis. Geo- und Klimawissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) zeigen in einer aktuellen Nature Communications-Studie, dass in der zentralen Arktis in der Erdgeschichte bei noch höheren globalen Temperaturen – jedoch einem geringeren CO2-Gehalt - als heute auch im Sommer Meereis vorkam.
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