Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen
Tägliches Auf und Ab der Plankton-Tiere im Meer
Eine einzigartige mehrjährige Messreihe aus dem Südpolarmeer bringt neue Erkenntnisse über die tägliche Vertikalwanderung von Zooplanktongemeinschaften: Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Seefischerei in Hamburg und des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven beobachten Änderungen im Jahresverlauf und zwischen den Jahren. Das antarktische Zooplankton ist die wichtigste Nahrungsquelle für viele Fische und Walarten, u.a. dem größten Säugetier der Welt, dem Blauwal.
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Neue Unterwasserwinde besteht finale Tests
Ingenieuren und Technikern aus der Tiefseegruppe des Alfred-Wegener-Institutes ist ein entscheidender Schritt bei der Entwicklung autonomer Unterwasser-Messsysteme gelungen. Im schwedischen Tjärnö konnten sie erstmals eine am AWI entwickelte Unterwasserwinde erfolgreich testen. Diese Spezialwinde ist eine Schlüsselkomponente des neuen FRAM-Observatoriums und soll künftig im Bereich der Framstraße kontinuierlich physikalische und biogeochemische Daten aus der Deckschicht des arktischen Ozeans liefern.
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Über den Äquator
Unsere Fahrtroute in Richtung Heimat brachte uns im Laufe der vergangenen Woche über den Äquator, den wir in der Nacht auf Dienstag überquert hatten. Kurz nach dem Äquator folgte die Durchquerung der Innertropischen Konvergenzzone, die oft mit heftigen Schauern und Gewittern verbunden ist.
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Isabel Sauermilch erhält den Annette Barthelt-Preis
Geowissenschaftlerin Isabel Sauermilch ist am Freitag in Kiel mit dem Annette Barthelt-Preis ausgezeichnet worden. Mit diesem Preis würdigte die gleichnamige Stiftung die Masterarbeit der jungen Wissenschaftlerin. In ihr hatte Isabel Sauermilch die Sedimentstruktur des arktischen Lomonossov-Rückens untersucht und neue Erkenntnisse zur Klimageschichte der Arktis gewonnen.
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Wie die großen Falten in Grönlands Eisschild entstehen
Der Grönländische Eisschild wirkt aus der Luft betrachtet wie eine große, zusammenhängende Eismasse. Mit einem modernen, flugzeuggestützten Eisradar jedoch lassen sich in der Tiefe des Eispanzers einzelne Schichten erkennen. Die Abfolge dieser Schichten erzählt von früheren Verformungen und zeigt Unregelmäßigkeiten des Eisflusses, die nicht mit der Form des Felsbettes zusammenhängen. Geowissenschaftler der Universität Tübingen und des Alfred-Wegener-Instituts haben jetzt ein neues Modell entwickelt, das beschreibt, durch welche Prozesse diese Architektur…
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Neues Projekt erforscht Krillverteilung im Südpolarmeer
Krill ist die Hauptnahrung für alle größeren Bewohner des Südpolarmeeres. Doch seine Menge kann man bis heute nur schätzen, da er in Schwärmen durch den Ozean wandert. In seinem Hauptverbreitungsgebiet bekommt er die Folgen des Klimawandels deutlich zu spüren sind.
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Durch die feuchte südliche Passatzone
Wir sind nun in der zweiten Woche unserer Reise zurück nach Bremerhaven, und haben bereits fast den Äquator erreicht. Seit einigen Tagen schon sind die Temperaturen tropisch, es herrschen hier Temperaturen um 28°, bei hoher Luftfeuchte.
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Neuer Wissenschaftlicher Beirat für das Otto-Schmidt-Labor berufen
Das Alfred-Wegener-Institut und das russische Institut für Arktis- und Antarktisforschung (AARI) haben einen neuen Wissenschaftlichen Beirat für das gemeinsam betriebene Otto-Schmidt-Labor für Polar- und Meeresforschung in Sankt Petersburg berufen. Auf einem gemeinsamen Arbeitstreffen in Sankt Petersburg unterzeichneten AWI-Direktorin Karin Lochte und AARI-Vertreter Prof. Dr. Ivan Frolov (AARI) eine entsprechende Vereinbarung.
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Der Arktis droht ein Meereisverlust wie im Negativrekordjahr 2012
Meereisphysiker des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), erwarten für den Sommer 2016 ähnlich wenig Meereis im Arktischen Ozean wie im Negativrekordjahr 2012. Zu dieser Prognose kommen die Wissenschaftler, nachdem sie aktuelle Satellitendaten zur Dicke der Eisdecke ausgewertet haben. Diese zeigen zum einen, dass das arktische Meereis bereits im Sommer 2015 ausgesprochen dünn war. Zum anderen hat sich im zurückliegenden Winter besonders wenig neues Eis gebildet. Meereisexperte Dr. Marcel Nicolaus präsentierte…
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40 Jahre deutsche Antarktisstationen
Heute vor 40 Jahren feierten sechs Forscher und Techniker gemeinsam mit internationalen Kollegen die Einweihung der ersten ganzjährig betriebenen deutschen Antarktisstation. Die Station war eine Einrichtung der Akademie der Wissenschaften der DDR, die Logistik wurde gemeinsam mit der Sowjetische Antarktis-Expedition abgestimmt und organisiert.
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