Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen
Enge Kopplung zwischen Europa und der Arktis
Warme, feuchte Luftmassen aus niedrigeren Breiten sind die zentrale Energiequelle der arktischen Atmosphäre im Winter. Sie haben einen erheblichen Einfluss auf die Bodentemperaturen und können zum Schmelzen von Meereis führen. Weil Klima- und Wettermodelle große Schwierigkeiten haben, wichtige Prozesse während der Transformation dieser Luftmassen darzustellen, haben AWI-Forscher den Wissensstand jetzt im Fachmagazin Nature Geoscience zusammengefasst und Verständnislücken formuliert.
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Antje Boetius erhält Deutschen Umweltpreis
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht am Sonntag in Erfurt den 26. Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Die mit 500.000 Euro höchstdotierte unabhängige Umweltauszeichnung Europas teilen sich 2018 die Meeresbiologin Prof. Dr. Antje Boetius (Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven) und ein interdisziplinäres Abwasser-Expertenteam aus Leipzig.
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„Wir brauchen fundamentale Veränderungen“
Die EU will Einwegprodukte wie Strohhalme oder Wattestäbchen verbieten. So soll Plastikmüll in den Meeren reduziert werden. Dazu eine Einschätzung der Experten Dr. Melanie Bergmann und Dr. Lars Gutow vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI).
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Verhandlungen über Antarktis-Meeresschutzgebiet
UPDATE am 02. November 2018:
Auf der diesjährigen Sitzung der Internationalen Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis (CCAMLR) ist weiter über das Meeresschutzgebiet (MPA) im antarktischen Weddellmeer verhandelt worden. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts haben den im Jahr 2016 erstmals eingereichten Antrag federführend ausgearbeitet. Die diesjährigen Verhandlungen endeten jedoch erfolglos.
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Politik richtet Fokus auf Arktisforschung
Am 25. und 26. Oktober dreht sich in Berlin alles um die Arktisforschung. Im Mittelpunkt des ersten Tages steht das Wissenschaftsforum, bei dem sich Forscher aus 30 Nationen, indigene Völkergruppen und NGOs über internationale Zusammenarbeit in der Arktisforschung austauschen. Am Folgetag treffen sich die Wissenschaftsminister. Öffentliche Veranstaltungen in Berlin runden das Treffen ab.
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Polarstern kehrt von Geo-Expedition aus der Arktis zurück
Heute morgen ist das Forschungsschiff Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in seinen Heimathafen Bremerhaven zurückgekehrt. Knapp 100 wissenschaftliche Fahrtteilnehmende und Crewmitglieder hatten in den vergangenen gut sechs Wochen in der zentralen Arktis geowissenschaftliche Arbeiten sowie Meereisuntersuchungen und meteorologische Forschung durchgeführt. Außerdem waren Studierende des deutsch-kanadischen ArcTrain Graduiertenprogramms an Bord.
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Abbauen, Packen, Aufräumen, Schreiben – und ein Dankeschön zum Schluss
Das eigentliche Forschungsprogramm haben wir ja bereits letzte Woche am Donnerstag 10:00 beendet und mit unserer Rückreise begonnen. In dieser letzten Polarstern-Woche bestimmen jetzt – wie am Ende einer jeden Expedition – andere Aktivitäten unseren Tagesablauf. Es geht in erster Linie um Abbauen, Einpacken und Aufräumen! Geräte müssen abgebaut werden, Kisten gepackt werden, Labors gereinigt und aufgeräumt werden.
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Von alten Gesteinen über’s Wetter und Abschied aus der Arktis bis hin zu Heinz Rühmann
Montag (01.10.18). Die letzte Forschungswoche beginnt. Für heute und auch morgen (Dienstag 02.10.18) ist für die Geologen noch einmal volles Programm angesetzt (dann sollte es aber auch reichen, denkt so sicherlich der eine oder andere). Zunächst werden an sechs nach einem Parasound-Profil ausgewählten Stationen im Zwei-Stunden-Takt Schwerelotkerne gezogen.
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Weltklimarat zum 1,5-Grad-Ziel
Eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius würde schnelle, weitreichende und nie dagewesene Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft erfordern. Das erklärte der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) basierend auf einem neuen Gutachten. Neben Vorteilen für Menschen und natürliche Ökosysteme könnte auch die nachhaltigere und gerechtere Entwicklung der Gesellschaft von einer Limitierung auf 1,5 Grad Celsius im Vergleich zu 2 Grad Celsius profitieren.
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Mit der Maria S. Merian im Hausgarten des AWI unterwegs
22 wissenschaftliche Fahrtteilnehmer um den Tiefsee-Biologen Dr. Thomas Soltwedel vom Alfred-Wegener-Institut sind derzeit mit dem Forschungsschiff Maria S. Merian im sogenannten HAUSGARTEN des AWI unterwegs.
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