Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen
Weltweit größtes Fischbrutgebiet in der Antarktis entdeckt
Nahe dem Filchner-Schelfeis im Süden des antarktischen Weddellmeers hat ein Forschungsteam das weltweit größte bislang bekannte Fischbrutgebiet gefunden. Ein Kamerasystem fotografierte und filmte tausende Nester von Eisfischen der Art Neopagetopsis ionah am Meeresboden. Die Dichte der Nester und die Größe des gesamten Brutgebiets lassen auf eine Gesamtzahl von etwa 60 Millionen Eisfischen schließen, die während der Untersuchungen dort nisteten. Dies unterstützt den Vorschlag, ein Meeresschutzgebiet im atlantischen Sektor des Südlichen Ozeans…
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Auftakt zum Wissenschaftsjahr 2022
Am 14. Januar um 11 Uhr startet das Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! und damit auch der IdeenLauf. Hiebei werden alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen ihre Fragen zur Wissenschaft einzureichen. Diese werden von einem Citizen Panel und einem Science Panel, dem auch AWI-Direktorin Antje Boetius angehört, diskutiert und die Ergebnisse daraus im Anschluss als Ideenspeicher an Politik und Wissenschaft übergeben. Bereits die Auftaktveranstaltung bietet viele Möglichkeiten zum Austausch und wird per Livestream übertragen.
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Arktische Küsten im Wandel
Arktische Küsten zeichnen sich durch Meereis, Permafrost und Bodeneis aus. Das macht sie besonders empfindlich für die Auswirkungen des Klimawandels, der die ohnehin schon sehr schnelle Küstenerosion noch weiter beschleunigt. Die steigende Erwärmung beeinflusst Uferstabilität, Sedimente, Kohlenstoffspeicher und Nährstoffmobilisierung. Um Prognosen und Anpassungsstrategien für die arktischen Küsten zu verbessern, ist es unabdingbar, die Wechselwirkungen zwischen diesen Veränderungen zu verstehen. In einer Sonderausgabe des Fachmagazins Nature Reviews…
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Wie instabil ist der ostantarktische Eisschild?
Am 6. Januar startete das Forschungsschiff Polarstern vom südafrikanischen Kapstadt aus zu einer rund achtwöchigen Expedition in die Antarktis. Umfangreiche Präventionsmaßnahmen erlauben es dem Alfred-Wegener-Institut, trotz der Corona-Pandemie die wichtigen Forschungsarbeiten zu ehemaligen Instabilitäten des ostantarktischen Eisschildes anzugehen, die in den kommenden Jahren auf zwei weiteren geplanten Expeditionen fortgeführt werden. Interessierte können diese und folgende Polarstern-Expeditionen live in einer neuen App mitverfolgen.
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Die Rolle der Natur bei der Bewältigung der Klimakrise
Beim vierten Heinrich-Albertz-Symposium in Bremen hält AWI-Direktorin Antje Boetius am 11. Januar um 18:00 Uhr den Impulsvortrag "Mensch und Meer. Die Rolle der Natur bei der Bewältigung der Klimakrise". Im Anschluss an die Online-Veranstaltung gibt es die Möglichkeit für eine offene Diskussionsrunde mit dem Publikum per Chat.
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Letzte volle Woche mit ruhiger See bis Kapstadt
Nach unzähligen Stunden der Verarbeitung und Bereinigung von bathymetrischen Daten in den letzten Wochen haben wir Südafrika erreicht und die Hydroakustik-Geräte und andere Messungen abgeschaltet. Laufende CTD-Castings von zwei Mal pro Tag sind ebenfalls beendet. Dies war die letzte wirkliche Wissenschaft der Fahrt und ich werde diese täglichen Unternehmungen vermissen.
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Überquerung des Wendekreises des Steinbocks zu Silvester
Nach unzähligen Stunden Datenverarbeitung und Korrektur der bathymetrischen Aufzeichnungen der letzten Wochen neigen die Tage dazu, ineinander überzugehen. Das Sedimentecholot-Trainingsprogramm wurde in Las Palmas beendet, aber die Daten werden immer noch gesammelt und auf interessante Untergrundstrukturen hin überprüft.
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Ein grüner Laser durchbohrt den klaren Nachthimmel
Die Woche vor den Weihnachtsfeiertagen war sehr ereignisreich: Freiluftkino auf dem Helideck, mehr Saharastaub in der Luft als zuvor und der Start einer zusätzlichen Radiosonde.
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Einige letzte Tests und ein sonniger Abschied
Finale Gerätetests, Zusammenpacken des Equipments, interessante Wetterbeobachtungen und ein Grillfest bestimmten die Woche vor dem Einlaufen in Las Palmas.
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77 Tierarten unter dem antarktischen Schelfeis entdeckt
Unter dem Schelfeis der Antarktis gibt es mehr Meereslebewesen als erwartet. Das zeigt eine aktuelle Studie des British Antarctic Survey zusammen mit dem Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung. Bei ihren Untersuchungen entdeckte das Team die große Anzahl von 77 Tierarten, die den Meeresboden unter einem Schelfeis besiedeln. Ihre Ergebnisse veröffentlichen sie jetzt in der Fachzeitschrift Current Biology.
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