Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen
Historisches Kolloquium
Anlässlich des 90. Geburtstags von AWI-Gründungsdirektor Gotthilf Hempel fand am Mittwoch ein historisches Kolloquium am AWI statt. Dabei ging es um Erinnerungen an die frühen Jahre des Instituts und einem Austausch zwischen Kollegen.
Kraftwerk ohne DNA
Ob Menschen oder Tiere, Pflanzen oder Algen: In den Zellen der meisten Lebewesen finden sich spezielle Strukturen, die für die Energiegewinnung zuständig sind. Diese sogenannten Mitochondrien besitzen normalerweise ein eigenes Erbgut, zusätzlich zu dem im Zellkern. Einer bisher einzigartigen Ausnahme sind Uwe John vom Alfred-Wegener-Institut und seine Kolleginnen und Kollegen nun bei einem einzelligen Parasiten auf die Spur gekommen. Die Mitochondrien des Dinoflagellaten Amoebophrya ceratii scheinen auch ohne eigenes Erbgut einwandfrei zu funktionieren,…
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Leibniz-Ring für Antje Boetius
„Klimakatastrophe, Umweltverschmutzung, „Rettung der Meere“ sind Themen, die alle zusammenhängen. Sie beschäftigen oder sollten die Weltbevölkerung beschäftigen.“ – mit diesen Worten begründet das Kuratorium die Wahl seiner Preisträgerin des LeibnizRingHannover 2019: Die AWI-Direktorin Prof. Dr. Antje Boetius wird die Auszeichnung in diesem Jahr erhalten.
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Südgeorgien - das Tor zur Antarktis
Nach dem Auslaufen in Punta Arenas und der 8-stündige Passage durch die Magellan Straße begab sich FS Polarstern auf einen 4-tägigen Transit in Richtung Südgeorgien. Diese Zeit ohne Stationsarbeiten wurde von den 51 Wissenschaftlern aus Deutschland, USA, Costa Rica, Österreich, Großbritannien, Bosnien und Herzegowina, Chile, Taiwan, Frankreich, Indien, Slowenien, Spanien und der Schweiz zur weiteren Einrichtung der Labore und zum intensiven Austausch über die wissenschaftlichen Themen der Fahrt genutzt.
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"Heißzeit" im Klimahaus
Vor rund 120 Personen referierte Antje Boetius im Klimahaus Bremerhaven 8° Ost über den Einfluss der Erderwärmung auf die Polarregionen. Sie berichtete von Expeditionen und von den direkten Folgen des beschleunigten Klimawandels.
Aufbruch zum Forschungsgebiet im Scotia-Meer
Am Montag, den 15. April 2019 verließ FS POLARSTERN um 13:48 Uhr Ortszeit die Ankerposition C auf Reede im Hafen von Punta Arenas, um nach einem dreitägigen Transit ein erstes Forschungsgebiet in den Gewässern um die subantarktische Insel Süd-Georgien zu erreichen.
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Grundsteinlegung für das AWI-Technikum
Am Donnerstag, den 18. April 2019 findet die Grundsteinlegung für den Neubau eines Technikums als Ort der Entwicklung innovativer maritimer Technologien in der Bremerhavener Klußmannstraße statt. Vertreter aus dem Bundesforschungsministerium, dem Land Bremen und der Stadt Bremerhaven feiern diesen Meilenstein gemeinsam mit Direktorium und Kollegium des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung.
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Antje Boetius bei den Hohenheimer Schlossgesprächen
„Expeditionen ins Unbekannte: Wie Wissenschaft kommuniziert“ – unter diesem Titel referierte AWI-Direktorin Antje Boetius bei den Hohenheimer Schlossgesprächen. Zudem moderierte der Bundestagsabgeordnete Stefan Kaufmann anschließend eine Diskussion mit dem Publikum.
Drei Forschungsschiffe – ein Auftrag
Sturmereignisse mit starken Regenfällen und Überschwemmungen wird es laut globaler Prognosen bis zum Ende dieses Jahrhunderts 10 bis 20 Prozent häufiger geben als bisher. Diese verursachen, ebenso wie extreme Niedrigwasserphasen, erhebliche Schäden und haben somit sozioökonomische aber auch ökologische Auswirkungen. Um diese besser zu verstehen, unternehmen drei Forschungsschiffe des Helmholtz-Programms MOSES am 16. und 17. April 2019 eine gemeinsame Forschungsfahrt von der Elbemündung bis nach Helgoland.
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Was die Schwerkraft der Erde über den Klimawandel verrät
Am 17. März 2002 startete das deutsch-US-amerikanische Satellitenduo GRACE (Gravity Recovery and Climate Experiment), um das globale Erdschwerefeld so präzise zu kartieren wie nie zuvor. Die Mission dauerte schließlich gut 15 Jahre – und damit mehr als dreimal so lang wie erwartet. Als die beiden Satelliten Ende 2017 beziehungsweise Anfang 2018 in der Erdatmosphäre verglühten, hatten sie das Gravitationsfeld der Erde und dessen Veränderungen mit der Zeit in mehr als 160 Monaten aufgezeichnet.
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