Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen

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Polarstern startet zu 28. Antarktissaison

Am Freitag, den 28. Oktober 2011 startet der Forschungseisbrecher Polarstern zu seiner 28. Antarktisexpedition. An den fünf Expeditionsabschnitten nehmen gut 200 Wissenschaftler und Techniker von Forschungseinrichtungen aus 14 Ländern teil.
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Hinweise vom anderen Ende der Welt: Wissenschaftler rekonstruieren Grönlands Klimageschichte mithilfe antarktischer Eisbohrkerne

Eine Strecke von rund 14.000 Kilometer trennt Grönland von der Antarktis. Trotzdem ist es einem internationalen Forscherteam gelungen, mithilfe von Klimadaten aus antarktischen Eisbohrkernen eine Kurve für Temperaturänderungen in Grönland zu rekonstruieren, die 800 000 Jahre weit in die Vergangenheit zurückreicht und damit völlig neue Einblicke in die Klimageschichte Grönlands und des Nordatlantiks ermöglicht.
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Ausgezeichnet: Neuer AWI-DKB-Ausbildungspreis für Nachwuchskräfte an Forschungseinrichtungen

Was haben die Untersuchung von uralten Pflanzenpollen, der Datenschutz beim Zugriff auf E-Mails mit Smartphones und ein Gerät zur Vermessung des Gesichtsfeldes gemeinsam? Es handelt sich um drei Projekte, an denen Auszubildende an Einrichtungen der Polar-, Meeres- und Klimaforschung arbeiten.
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Deutsch-Russische Ausstellung zur Meeres- und Polarforschung eröffnet - Forschungsstaatssekretär Rachel eröffnet Wanderausstellung in St. Petersburg

Speziell in der Meeres- und Polarforschung gibt es traditionell enge Bindungen zwischen Deutschland und Russland. Heute eröffnet der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel MdB an der Staatlichen Universität St. Petersburg die „Lebende Ausstellung – Brennpunkte der deutsch-russischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Meeres- und Polarforschung“. Die Wanderausstellung ist mit wesentlicher Beteilung deutscher Wissenschaftler entstanden und wird 2012 auch in Berlin, München und Bonn zu sehen sein. Sie ist Teil des Deutsch-Russischen Jahres der…
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Jung und dünn, statt dick und alt: Forscher berichten nach der Rückkehr des Forschungsschiffes Polarstern von Veränderungen des arktischen Meereises

In der zentralen Arktis hat der Anteil des alten, dicken Meereises deutlich abgenommen. Stattdessen wird die Eisdecke nun zu großen Teilen aus dünnen, einjährigen Schollen gebildet. So lautet eines der Ergebnisse, mit denen Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft von der 26. Arktis-Expedition des Forschungseisbrechers Polarstern zurückgekehrt sind.
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Europäische Wissenschaftsorganisationen gründen Allianz zur Klimaforschung

Eine Gruppe von führenden Klimaforschungsorganisationen aus acht europäischen Staaten gründete gestern im Europäischen Parlament die European Climate Research Alliance (ECRA). Prof. Dr. Karin Lochte, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meersforschung, unterzeichnete die Kooperation stellvertretend für alle Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft, die in der Klimaforschung tätig sind.
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Wie entstand das erste arktische Ozonloch im Frühjahr 2011?

Ein internationales Wissenschaftlerteam hat enträtselt, wie im vergangenen Frühjahr das erste Ozonloch über der Arktis entstand. Dabei entdeckten sie auch einen Zusammenhang mit langfristigen Veränderungen im Klimasystem. Die umfassende Analyse des ungewöhnlich hohen Ozonabbaus im März/April 2011 wurde jetzt vorab in der Online-Ausgabe des Fachmagazins „Nature“ veröffentlicht.
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Ausgewählt: Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts erhalten neue Fördermittel der Helmholtz-Gemeinschaft

Die Helmholtz-Gemeinschaft hat in einem strengen Auswahlverfahren 20 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ausgewählt, die nun an einem der 17 Helmholtz-Zentren ihre eigene Forschungsgruppe aufbauen können. Drei der bewilligten Anträge kamen aus dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, das damit überdurchschnittlich erfolgreich war.
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50 Millionen Jahre alte Muscheln geben Hinweise auf die Zukunft des El Niño-Phänomens

Die Erderwärmung wird vermutlich nicht zu einem dauerhaften El Niño-Zustand im südpazifischen Ozean führen. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam, nachdem es 50 Millionen Jahre alte Muschenschalen und Holz aus der Antarktis untersucht hat. In den Wachstumsringen dieser Fossilien fin-den sich Hinweise darauf, dass es auch in der letzten großen Warmphase der Erdgeschichte einen Klimarhythmus über dem Südpazifik gab, der dem heutigen El Niño-La Niña-Wechselspiel ähnelte.
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Sommerliches Meereis-Minimum in der Arktis: Ein neuer Minusrekord kündigt sich an

Die sommerliche Meereis-Bedeckung der Arktis wird in diesem Jahr höchstwahrscheinlich auf das Rekordniveau aus dem Jahr 2007 zurückgehen oder eventuell sogar noch darunter liegen. Prof. Dr. Rüdiger Gerdes, Meereis-Physiker am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gesellschaft, sagte am Montag im Rahmen eines Arktis-Workshops in Bremen, alles deute auf ein sehr niedriges September-Minimum hin.