Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen

Sedimentschleier im Wasser vor der Küste Herschel Islands, Yukon, Kanada. Die Sedimente wurden entweder durch Küstenerosion oder durch kleine Flüsse in das Meer eingetragen.
Pressemitteilung

Wo die arktische Küste zerfällt, verändert sich das Leben im Meer

Das Auftauen und die Erosion der arktischen Permafrostküsten hat in den zurückliegenden Jahren so stark zugenommen, dass sich das Meer in manchen Regionen weiter als 20 Meter pro Jahr in das Land frisst. Die dabei abgetragenen Erdmassen trüben zunehmend die Flachwasserbereiche und setzen Nähr- und Schadstoffe frei. Welche Folgen diese Prozesse jedoch für das Leben in der Küstenzone und somit auch für Fischgründe haben, ist unerforscht.
Wochenbericht

Wir lassen Kapstadt hinter uns

  16. Dezember, Tag des Auslaufens Wie geplant drückt sich Polarstern um Punkt 18:00 von der Pier in Kapstadt ab und macht sich zu ihrer 103. Expedition auf den Weg in die Antarktis. 
Der Tiefseekrake "Casper", entdeckt an der Necker Ridge, Hawaii, in 4290 Metern Tiefe. Sein Mantel ist etwa 6,4 Zentimeter lang. Diese Aufnahme entstand mit dem US-amerikanischen Tauchroboter Deep Discovery.
Pressemitteilung

Manganknollen als Brutstätte für Tiefseekraken

Manganknollen am Meeresboden des Pazifischen Ozeans sind eine wichtige Brutstätte für Tiefseekraken. Wie ein deutsch-amerikanisches Biologen-Team in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Current Biology berichtet, heften die Kraken ihre Eigelege an Schwämme, welche nur auf den Manganknollen wachsen. Die Forscher hatten die bisher unbekannten Krakenarten auf Tauchexpeditionen im Pazifik in einer Tiefe von mehr als 4000 Metern beobachtet - ein neuer Tiefenrekord für diese Kraken. Ihre spezielle Abhängigkeit von Manganknollen als Brutstätte belegt, dass…
Online-Meldung

Forschungsschiffe Polarstern und Meteor in Kapstadt

Die Hafenliegezeit der beiden großen deutschen Forschungsschiffe Polarstern und Meteor in Kapstadt ist Anlass für einen "German-Ship-Day" und ein wissenschaftliches Kolloquium über die deutsch-afrikanische Zusammenarbeit.
Pressemitteilung

Große Mengen an Schmelzwasser auf ostantarktischem Eisschelf

Die ostantarktischen Eisschelfe könnten anfälliger für Klimaveränderungen sein als bislang angenommen. Ein Forscherteam unter Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts hat große Mengen an Schmelzwasser im Roi Baudouin-Schelfeis nachgewiesen. Verantwortlich dafür sind starke Winde. Das ist das Ergebnis einer Studie, die jetzt in der Online-Ausgabe des Fachmagazins Nature Climate Change veröffentlicht worden ist.
Unterwasseraufnahme aus dem Kongsfjord.
Online-Meldung

Wie der Klimawandel das Leben im Kongsfjord verändert

Der Kongsfjord auf Spitzbergen ist ein Mekka für Meeresbiologen und Klimaforscher, denn die Folgen globaler Veränderungen zeigen sich hier schnell und deutlich im Kleinen.
Das AWI-Wattenmeerforschungsschiff Mya II bei Forschungsarbeiten in der Sylt-Rømø Bucht.
Online-Meldung

Mya II operiert jetzt auch im internationalen Fahrwasser

Es ist nicht mehr als der sprichwörtliche Katzensprung vom Lister Hafen in internationales Fahrwasser, in dem jetzt auch das AWI-Wattenmeerforschungschiff MYA II operieren darf. In diesem Jahr erhielt das Schiff die Zulassung des dänischen Außenministeriums in Kopenhagen für Messkampagnen in dänischen Gewässern. Die ersten deutsch-dänischen Forschungsarbeiten an Bord der MYA II haben in den zurückliegenden zwei Wochen stattgefunden.
Pressemitteilung

Forscher entwickeln Unterwasser-Observatorium

Die Weiten des Meeres und dessen zeitweise harschen Bedingungen stellen Meeresforscher häufig vor schwierige Situationen. In der Nordsee nahe Helgoland haben Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Seefischerei, des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) und des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) jetzt ein außergewöhnliches Gerät ausgebracht: ein optisch-akustisches Unterwasser-Observatorium. Es ist in der Lage, kleinste Meereslebewesen unter Wasser zu erfassen und  automatisch zu identifizieren – rund um die Uhr und selbst unter Bedingungen, unter denen kein…
Mammutknochen im Küstensediment der Insel Muostakh, Sibirien.
Pressemitteilung

So lassen sich emissionsverfälschte Altersmessungen identifizieren

Gute Nachrichten für Archäologen und Naturwissenschaftler! Sie werden auch künftig die Radiokarbonmethode als verlässliches Werkzeug für die Altersbestimmung von Artefakten und Probenmaterial verwenden können. Die durch den Kohlendioxidausstoß des Menschen vorangetriebene Abnahme des Kohlenstoffisotopes 14-C in der Atmosphäre und die damit verbundene Verfälschung des Radiokarbonalters der Materialien lässt sich genau identifizieren - mit Hilfe einer Messung des Kohlenstoffisotopes 13-C. Zu diesem Ergebnis kommt AWI-Geowissenschaftler Dr. Peter Köhler in…
AWI-Klimaforscher Hans-Otto Pörtner spricht auf dem Oceans Action Day während der Klimakonferenz COP22 in Marokko.
Online-Meldung

Wissenschaftler stecken in Monaco Themenrahmen des IPCC-Sonderberichts zum Klimawandel, den Ozeanen und der Kryosphäre ab

In Monaco beginnt heute ein viertägiges Treffen von gut 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus 40 Ländern, die an der Vorbereitung eines neuen Sonderberichts des Weltklimarates (Intergovernmental Panel on Climate Change - IPCC) mitarbeiten werden. Dieser Sonderbericht soll aktuelles Wissen zu den Folgen des Klimawandels für die Ozeane und Eiswelten (Kryosphäre) vereinen und Ende des Jahres 2019 erscheinen.