Archiv der Pressemeldungen und Kurzmeldungen
Druck aus der Tiefsee
Tiefsee-Taxonomie: Dies war das Leitthema eines Workshops, bei dem 27 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zwölf Ländern – vor dem Hintergrund des stetigen Artensterbens – die zukünftige Ausrichtung ihrer Fachrichtung diskutierten, darunter auch Melissa Käß, Wissenschaftlerin am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Die Forschenden fordern unter anderem eine stärkere Digitalisierung, eine stark verbesserte finanzielle Ausstattung taxonomischer Projekte und einen Stellenzuwachs in diesem Bereich.
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Die letzte Woche auf See
Nach unserem Sturm am letzten Freitag, erholte sich die See nur sehr langsam und Stationsarbeiten waren erst spät in der Nacht zum Samstag mit zwei CTD-Stationen möglich. Die Messungen wurden etwa 60 km westlich des Spreizungszentrums an seiner Flanke durchgeführt. Dort ist der Meeresboden durch Nord/Süd-orientierte parallele Störungen in Schollen zergliedert und mit jungen Sedimenten bedeckt.
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Internationale wissenschaftliche Nachwuchskräfte an Bord Polarstern
25 wissenschaftliche Nachwuchskräfte aus aller Welt nehmen im Rahmen einer Sommerschule an einer einmonatigen Expedition mit dem Forschungsschiff Polarstern von den Falklandinseln nach Bremerhaven teil. Auf dem sogenannten Süd-Nord-Atlantik-Training-Transekt erhalten sie Einblicke in die Meereswissenschaften und führen Kurzprojekte zu den Wechselwirkungen zwischen Ozean, Atmosphäre und Klima durch.
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Erwärmung der Arktis führt zu Wetterextremen in unseren Breiten
Atmosphärenforscher des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben ein Klimamodell entwickelt, das den immer öfter beobachteten Schlängelkurs des Jetstreams, einer großen Luftströmung über der Nordhalbkugel, richtig abbilden kann. Dieser Durchbruch gelang, nachdem die Wissenschaftler ihr globales Klimamodell mit einem neuen Machine-Learning-Algorithmus zur Ozonchemie kombiniert hatten. Mithilfe dieses neuen Kombi-Modells können die Forscher also nun zeigen, dass der wellenförmige Verlauf des Jetstreams im…
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Die stürmische Woche der Expedition
Die rasche Wetteränderung, die uns am letzten Wochenende heimsuchte, war beispielhaft für die gesamte letzte Woche. Am Samstag konnten wir zwar noch den 450. Tauchgang des MARUM ROV QUEST (Abb. 2) im Spreizungsegment E2 des Ost-Scotia Rückens durchführen, aber der Sturm am Sonntag, den wir im Windschatten der Insel Zavodovski abwetterten, zeigte uns, dass hier der antarktische Winter beginnt.
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Permafrost-Comics ausgezeichnet
AWI-Wissenschaftler Michael Fritz erhält den diesjährigen Potsdamer Preis für Wissenschaftskommunkation für das Projekt „Es taut!: Frozen Ground Cartoons“. Die Comics sind in Kooperation mit Künstlern entstanden.
Antje Boetius ist Schirmherrin des Fotofestivals »horizonte zingst« 2019
Als Tiefseeforscherin und Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, erforscht Antje Boetius die Ozeane weltweit. In diesem Jahr unterstützt sie erstmals das Umweltfotofestival »horizonte zingst«. Mit ihrem Engagement für unseren Planeten, möchte sie als Schirmherrin durch bewegende Bilder das Bewusstsein für die Umwelt erweitern.
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Auszeichnung für Permafrost-Experte
Ehrung für AWI-Wissenschaftler Ingmar Nitze: Bei der diesjährigen Verleihung des Publikationspreises vom Leibnizkolleg Potsdam wurde der Permafrost-Experte als Preisträger geehrt. Die jährlich verliehene Förderung unterstützt Nachwuchswissenschaftler.
Zum rauchenden Vulkan der Saunders Insel
Wie in der Woche zuvor verbrachten wir auch die 6. Woche im südlichsten Bereich der Südsandwich Platte vom Back-Arc Spreizungsrücken der Segmenten 8 und 9 im Westen bis zur Kemp Caldera. Die Vulkankette ist Teil der östlich anschließenden Kollisionszone mit der Südamerikanischen Platte. Ein Blick auf das Expeditionslogo zeigt symbolhaft den Spreizungsrücken auf der linken Seite und nach rechts folgend Vulkan, Fore-Arc-Bereich und Subduktionszone.
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Weiterer Meilenstein in der russisch-deutschen Arktisforschung
Mit dem Einlaufen des russischen Forschungseisbrechers „Akademik Treshnikov“ in den Hafen von Murmansk in Russland wurde ein weiterer Meilenstein der russisch-deutschen Zusammenarbeit in der Arktisforschung erfolgreich abgeschlossen. Das Schiff war am 20. März 2019 zur russischen Expedition TRANSARCTIC 2019 in die Barentssee aufgebrochen und kehrte am 20. Mai 2019 zurück, mit an Bord sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler deutscher Partnerinstitutionen (AWI, GEOMAR, Uni Bremen und Uni Kiel).
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