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Klänge der Antarktis
“Klänge der Antarktis” ist ein Wissenschafts- und Kunstprojekt mit AWI-Beteiligung, das Meeresakustik, Literatur und Illustrationen verbindet. Das Projekt umfasst drei Komponenten: ein mehrsprachiges Bilderbuch für Kinder, Kunstausstellungen in Chile und Deutschland sowie eine interaktive Website. Die Ausstellung zu dem EU-geförderten Projekt hängt nun für einige Wochen im Schulzentrum Hamburger Straße in Bremerhaven. Bei einer Präsentation konnten die Schüler:innen mehr über die Polarforschung erfahren und bei Experimenten selbst aktiv werden.
Zwei Millionen Seemeilen im Dienst der Forschung
Am 26. August 2026 hat die Polarstern eine stolze Marke erreicht: Satte zwei Millionen Seemeilen hat der deutsche Forschungseisbrecher seit seiner Indienststellung am 9. Dezember 1982 zurückgelegt. Immer an Bord ist natürlich die Schiffscrew aus gut 40 Personen, die für den zuverlässigen Betrieb sorgt; bis zu 55 Forschende untersuchen in internationalen Teams Prozesse vom Meeresgrund über die Wassersäule und das Meereis bis in die Atmosphäre.
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Dritter Platz bei den NordWest Awards
AWI-Wissenschaftler Björn Suckow hat mit seinem Projekt „Future Now! Metropolregion Nordwest!“ gemeinsam mit dem M2C - Institut für angewandte Medienforschung GmbH den dritten Platz bei den NordWest Awards für die Metropolregion Nordwest gewonnen. Im Fokus des Projekts standen die kreative und anwendungsnahe Vermittlung von Wissen und Kompetenzen zu Klimawandel, Biodiversität, Umweltveränderungen und nachhaltiger Stadtentwicklung. Mehr Infos.
Atlantikwasser und menschengemachte Unterwassergeräusche im größten Fjordsystem der Welt
Ein Forschungsteam des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) untersucht derzeit an Bord der Forschungs- und Outreach-Segelyacht „Malizia Explorer“, wie sich das einströmende Atlantikwasser im Kangertittivaq-Fjordsystem an der Ostküste Grönlands ausbreitet und wie sich Schiffsgeräusche auf das Unterwasserleben im Fjord auswirken.
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AWI-Direktor beim SCAR-Delegiertenmeeting
Beim SCAR-Delegiertenmeeting (Scientific Committee on Antarctic Research) in Oslo hat AWI-Direktor Hajo Eicken Deutschland als SCAR Delegate, gemeinsam mit Petra Quillfeldt, Alternate Delegate und Vorsitzende des Deutschen Nationalkomitees für Polarforschung, vertreten. Im Fokus standen die wachsende Bedeutung wissenschaftlicher Expertise für die Antarktis angesichts der rapiden Umweltveränderungen sowie die Rolle der Antarktis im Erdsystem. Auch der SCAR Horizon Scan und Initiativen wie „Antarctica InSync” waren zentrale Themen.
AWI auf dem KI-Weltkongress IJCAI in Bremen
Künstliche Intelligenz trifft auf Polarforschung: In Bremen findet derzeit die IJCAI statt, eine der weltweit größten und bedeutendsten internationalen KI-Konferenzen. Auch das AWI ist mit einem Stand vertreten. Dort können sich Besucher:innen über die AWI-Forschung informieren und erleben, wie Künstliche Intelligenz dabei hilft, wissenschaftliche Daten auszuwerten und neue Erkenntnisse zu gewinnen.
Zyklonen-Cluster in der Arktis reduzieren Meereis und gefährden Küsten
In der Arktis bestimmt das Wetter maßgeblich mit, wie viel Eis den Ozean bedeckt. Ein Wetterphänomen, das erheblichen Einfluss darauf nimmt, sind arktische Zyklone: Sie verursachen ungewöhnlich warme und stürmische Bedingungen, die typischerweise zu einem starken Eisverlust führen. Diese Bedingungen halten besonders lange an, wenn mehrere Zyklone rasch aufeinander folgen. Ein internationales Forschungsteam um das Alfred-Wegener-Institut hat mithilfe von Wetterdaten der letzten Jahrzehnte nun zum ersten Mal systematisch die Auswirkungen von sich häufenden…
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Neues Beobachtungssystem für den Südlichen Ozean
Am 1. August 2026 startet das EU-Projekt SYNCHRONY. Es soll dazu beitragen, im Südlichen Ozean und rund um die antarktischen Schelfe die raschen Veränderungen im komplexen System aus Ozean, Eis und Atmosphäre sowie deren Auswirkungen auf das globale Klima und die Biodiversität besser zu verstehen. Unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts werden Forschende aus insgesamt 27 weltweiten Partnerinstitutionen in interdisziplinären Arbeitspaketen das bestehende Beobachtungssytem optimieren und ausbauen, Datenströme vereinheitlichen, und neue Datenprodukte…
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Arktischer Ozean hält Kohlenstoff aus Permafrost fest unter Verschluss
Permafrost in der Arktis speichert große Mengen organischen Kohlenstoffs. Tauen die gefrorenen Böden oder brechen Küstenabschnitte ab, kann dieser ins Meer gelangen, wo ihn Mikroorganismen abbauen und in klimaschädliche Treibhausgase umwandeln können. Wie viel von diesem Kohlenstoff tatsächlich in die Atmosphäre gelangt und wie viel im Ozean verbleibt, ist jedoch bisher kaum bemessen. Forschende vom Alfred-Wegener-Institut und dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen konnten diese Frage nun zum ersten Mal für die…
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Expedition zum Ararat vermisst erstmals das Gletschereis
Bei Wind und Kälte sowie nur halb so viel Sauerstoff wie im Flachland hat ein deutsch-türkisches Forschungsteam im Juli erstmals den Gletscher des Ararat in der Osttürkei auf über 5.000 Metern Höhe vermessen. Zwei Wochen lang arbeiteten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Eis, das bis dahin für die Forschung ein weißer Fleck gewesen war.
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