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Datenlücken an antarktischen Küsten beschränken Prognosen zum Meeresspiegelanstieg
Die antarktische Küstenzone ist nicht einfach nur der Rand des Kontinents. Sie ist ein eng verzahntes System, in dem das Eis des Eischilds sich über dem Meeresboden ausbreitet, erst aufliegend und weiter draußen als Schelfeise schwimmend. Hier werden Masse, Wärme und Nährstoffe in unterschiedlichen Prozessen mit dem Ozean ausgetauscht. Bereits kleinste Veränderungen können weitreichende Folgen für das System Erde haben. Dennoch sind wichtige Küstenbedingungen nach wie vor nur unzureichend erfasst, wie eine in der Fachzeitschrift Reviews of Geophysics…
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AWI-Glaziologie beim Treffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter
Pascal Bohleber hat bei einem Treffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter auf Einladung des österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen die AWI-Glaziologie präsentieren dürfen. Beim Besuch des Stubaier Gletschers hat er gemeinsam mit Kollegen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, des World Glacier Monitoring Service und der Freien Universität Brüssel in kurzen Fachvorträgen über Aktuelles aus der Klimaforschung berichtet. Dabei erläuterte Pascal Bohleber unter anderem am Erfolgsbeispiel des Beyond EPICA-Eiskerns, wie…
Besuch am AWI
Vertreter:innen der Bremischen Bürgerschaft und der Stadtverordnetenversammlung Bremerhaven haben das AWI in Bremerhaven besucht. AWI-Vize-Direktorin Gesine Mollenhauer hat die Gäste begrüßt und gab in einem Vortrag Einblicke in die Forschung des Instituts. Im Mittelpunkt standen unter anderem der Meeresspiegelanstieg, die Vermeidung von CO₂-Emissionen sowie die wissenschaftliche Zusammenarbeit im Land Bremen. Anschließend erhielt die Gruppe bei einer Kurzführung durch das Technikum Einblicke in die praktische Forschungsarbeit am AWI.
Austausch mit der Forschungsstelle Potsdam
AWI-Direktor Hajo Eicken hat die AWI-Forschungsstelle in Potsdam besucht und sich mit den Mitarbeitenden über aktuelle Forschungsthemen und zukünftige Perspektiven ausgetauscht. Dabei standen die Arbeiten von insgesamt drei Sektionsbereichen, die überaus erfolgreiche Entwicklung der Forschungsstelle, die Entwicklung neuer Messmethodiken und Forschungsansätze in den verschiedenen Arbeitsbereichen, sowie internationale Kooperationen im Mittelpunkt. Gemeinsam wurden zudem Möglichkeiten diskutiert, die Zusammenarbeit zwischen den Sektionen und unter…
Klänge der Antarktis
“Klänge der Antarktis” ist ein Wissenschafts- und Kunstprojekt des AWI und des chilenischen Centro IDEAL, entstanden im Rahmen des EU-Projektes CoastCarb. Das Projekt umfasst drei Komponenten: ein mehrsprachiges Bilderbuch über eine meeresakustische Reise in die Antarktis, Kunstausstellungen in Chile und Deutschland sowie eine interaktive Website. Die Ausstellung wurde von den AWI-Wissenschaftler:innen Kerstin Jerosch, Friederike Weith und Diego Filún mit Präsentationen und Experimenten zur Polarforschung eröffnet, bei denen die Schüler:innen selbst…
AWI-Direktor zu Besuch am GEOMAR
AWI-Direktor Hajo Eicken hat das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel besucht. GEOMAR-Direktorin Katja Matthes begrüßte ihn zu seinem ersten Besuch seit Amtsantritt im März 2026. Beide Zentren verbindet die Mission, den Ozean als zentralen Teil des Erdsystems besser zu verstehen. Gemeinsam arbeiten AWI und GEOMAR unter anderem im Helmholtz-Forschungsprogramm „Changing Earth - Sustaining our Future“.
Zwei Millionen Seemeilen im Dienst der Forschung
Am 26. August 2026 hat die Polarstern eine stolze Marke erreicht: Satte zwei Millionen Seemeilen hat der deutsche Forschungseisbrecher seit seiner Indienststellung am 9. Dezember 1982 zurückgelegt. Immer an Bord ist natürlich die Schiffscrew aus gut 40 Personen, die für den zuverlässigen Betrieb sorgt; bis zu 55 Forschende untersuchen in internationalen Teams Prozesse vom Meeresgrund über die Wassersäule und das Meereis bis in die Atmosphäre.
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Dritter Platz bei den NordWest Awards
AWI-Wissenschaftler Björn Suckow hat mit seinem Projekt „Future Now! Metropolregion Nordwest!“ gemeinsam mit dem M2C - Institut für angewandte Medienforschung GmbH den dritten Platz bei den NordWest Awards für die Metropolregion Nordwest gewonnen. Im Fokus des Projekts standen die kreative und anwendungsnahe Vermittlung von Wissen und Kompetenzen zu Klimawandel, Biodiversität, Umweltveränderungen und nachhaltiger Stadtentwicklung. Mehr Infos.
Atlantikwasser und menschengemachte Unterwassergeräusche im größten Fjordsystem der Welt
Ein Forschungsteam des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) untersucht derzeit an Bord der Forschungs- und Outreach-Segelyacht „Malizia Explorer“, wie sich das einströmende Atlantikwasser im Kangertittivaq-Fjordsystem an der Ostküste Grönlands ausbreitet und wie sich Schiffsgeräusche auf das Unterwasserleben im Fjord auswirken.
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AWI-Direktor beim SCAR-Delegiertenmeeting
Beim SCAR-Delegiertenmeeting (Scientific Committee on Antarctic Research) in Oslo hat AWI-Direktor Hajo Eicken Deutschland als SCAR Delegate, gemeinsam mit Petra Quillfeldt, Alternate Delegate und Vorsitzende des Deutschen Nationalkomitees für Polarforschung, vertreten. Im Fokus standen die wachsende Bedeutung wissenschaftlicher Expertise für die Antarktis angesichts der rapiden Umweltveränderungen sowie die Rolle der Antarktis im Erdsystem. Auch der SCAR Horizon Scan und Initiativen wie „Antarctica InSync” waren zentrale Themen.