Mit dem sprechenden Schlitten zur Arktis

- Eine Geschichte von Viktoria Brand der Klasse 3a der St. Barbara Concordia Schule in Erftstadt Kierdorf

 

Jasmin und Leon saßen in dem sprechenden Schlitten auf dem Weg zur Arktis. „Jasmin mir ist höllisch kalt. Hast du eine Decke für mich?“, fragte Leon.  „Warte, ich schaue nach! Nein, hier ist keine Decke zu finden“, antwortete Jasmin. 

„Leon schau mal! Dort unten! Ist das nicht ein Narwal?“

„Ja stimmt! Aber er liegt ja da einfach so gestrandet an Land! Er kann ja so gar nicht weiter schwimmen! Ist das normal?“, fragte sich Leon bibbernd. 

„Nein! natürlich nicht“, entgegnete ihm Jasmin. 

„Schlitten flieg so schnell Du kannst nach unten!“

Der sprechende Schlitten reagierte sofort. „Okay wird gemacht. Aber warum denn Leon und Jasmin?“, wollte er wissen?  Die beiden Kinder riefen gleichzeitig: „Der kleine Narwal ist in Schwierigkeiten und braucht unsere Hilfe!“ 

Der sprechende Schlitten setzte sich sofort in Bewegung und eilte zusammen mit den beiden Freunden hinunter an den Strand zu dem kleinen Narwal.  „Leon komm! Wir müssen uns beeilen und dem kleinen Wal helfen!“, forderte Jasmin ihren Freund auf. 

Leon antwortete ganz aufgeregt: „Ja! Warte kurz! Ich hole Wasser für den kleinen Narwal, damit er nicht austrocknet!“

„Okay aber schnell!“, rief Jasmin ihrem Freund zu.

Sie näherte sich dem kleinen Narwal vorsichtig: „Hallo kleiner Narwal! Alles okay bei dir?“

Der kleine Narwal schaute Jasmin hilflos an: „Nein! Ich brauche eure Hilfe.“

„Okay wobei denn?“, wollten die beiden Freunde ungeduldig wissen.  Erschöpft sprach der kleine Narwal: „Meine Mama ist irgendwo da draußen im Meer und ich kann sie nicht mehr finden!“ 

Die beiden Freunde waren sich sofort einig: „Okay, natürlich helfen wir dir! Wir versuchen dich aber erst wieder ins Wasser zu schieben, okay?“  Der kleine Narwal freute sich über die Hilfe der beiden Freunde: „Wisst ihr, von Tag zu Tag wird das Wasser immer wärmer. Das ist ein großes Problem. Wir finden kaum noch Futter und müssen lange Strecken zurücklegen, um zu überleben! Unter Wasser ist es furchtbar laut und wir verlieren dadurch unser Lebensraum. Bitte helft mir schnell!“

Die beiden Freunde waren sich einig und schoben den kleinen Narwal mit vereinten Kräften Stück für Stück wieder zurück ins Meer.

„Wir machen uns sofort auf die Suche nach Deiner Mama und schauen nach, was im Meer los ist“, riefen die beiden Freunde.

„Warte hier auf uns, bis wir wieder zurück sind“, riefen Jasmin und Leon. 

„Danke für Eure Hilfe! Und beeilt Euch! Ich vermisse meine Mama und ich habe so großen Hunger!“, sprach der verzweifelte kleine Narwal. 

Leon und Jasmin eilten zurück zu dem sprechenden Schlitten und verabschiedeten sich von dem kleinen Narwal: „Bis bald kleiner Narwal! Wir beeilen uns! „  

„Leon, komm lass uns schnell losfahren!“

 „Okay Jasmin! Ich komme! Lass uns keine Zeit verlieren!“

„Los Schlitten, flieg los!“, riefen die beiden ungeduldig. 

„Ja klar meine Freunde wird gemacht! Haltet Euch gut fest! Es geht loooos!“

Plötzlich rief Jasmin: „Schaut! Das muss sie sein! Das ist sie! Aber sie schwimmt auf der Meeresoberfläche!“

„Oh je! Das sieht nicht gut aus! Sie bewegt sich kaum und da schwimmt jede Menge Öl im Wasser! Wir müssen ihr helfen! Schlitten, flieg schnell zu ihr herunter, damit wir sehen können was dort los ist!“

Der sprechende Schlitten nahm direkt Fahrt auf und flog Richtung Meeresoberfläche. „Haltet Euch gut fest! Jetzt wird es noch einmal schnell und ruckelig!“, rief er den beiden Freunden zu. Aus der Ferne sahen sie ein leckendes Schiff auf dem Meer treiben.

„Das ganze Öl muss von diesem Schiff dort kommen“, waren sich die drei einig, „Das Öl muss ganz schnell aus dem Meerwasser raus!“

„Leon! Jasmin! Kann ich euch helfen?“, rief der sprechende Schlitten.  „Ja! Unbedingt! Alleine schaffen wir das hier nicht!“, antwortete Leon.  „Du musst mit uns zurück an Land fliegen und wir müssen dort Hilfe holen! Wir brauchen ganz viele Eimer und Leute, die uns helfen können, das Öl aus dem Meer zu holen“, riefen die beiden Freunde. „Danach kümmern wir uns um die Narwalmama.“

Leon und Jasmin und viele freiwillige Helfer gaben ihr Bestes, um die Narwalmama und die restlichen Meeresbewohner von dem ganzen Öl zu befreien. Der sprechende Schlitten war unentwegt dabei hin und her zu fliegen, um die ganzen Eimer voller Öl aus dem Meer an Land zu bringen. 

Endlich hatten sie es alle gemeinsam geschafft. Der großen Narwalmama ging es Stunde um Stunde viel besser und sie bewegte sich wieder etwas mehr. „Geht es Dir wieder etwas besser liebe Narwalmama?“, wollten die Kinder wissen. 

„Ja, es geht mir schon wieder viel besser! Aber ich habe mein Kind aus den Augen verloren. Es hat bestimmt großen Hunger und ich muss es jetzt ganz schnell wieder finden!“ 

Da rief der Schlitten: „Komm mit, liebe Narwalmama! Wir wissen, wo der kleine Narwal auf Dich wartet. Komm! Los geht's! Schwimm uns einfach hinterher und wir bringen Dich zu deinem Kleinen.“

„Wir sind fast da!“, riefen die Kinder ganz aufgeregt. Sie konnten den kleinen Narwal aus der Ferne erkennen. 

„Da ist ja mein Kleiner!“, freute sich die Narwalmama. 

„Vielen vielen Dank für Eure Hilfe!“, freute sie sich. 

„Das haben wir doch gerne gemacht“, entgegneten Leon und Jasmin und der sprechende Schlitten nickte zustimmend. 

„Auf Wiedersehen!“, riefen der kleine Narwal und seine Mama den beiden Freunden und dem Schlitten hinterher. 

Leon uns Jasmin waren ganz erschöpft von der langen Reise und der großen Rettungsaktion für die Meeresbewohner und die beiden Wale. 

Am Ende des Tages ist zum Glück alles gut gegangen und der kleine Narwal und seine Mama konnten mit vereinten Kräften gerettet werden. 

Auf dem Weg zurück nach Hause kamen Leon und Jasmin ins Grübeln.  Die beiden Freunde hatten Sorge, dass so etwas, was sie erlebt hatten, vielleicht noch einmal passieren könnte. Da hatten sie eine Idee: „Hey Schlitten! Könntest Du uns noch einen Gefallen tun? Wir brauchen noch einmal Deine Hilfe!“

Der Schlitten antwortete: „Kein Problem! Worum geht es denn?“  „Du musst uns einmal um die ganze Welt bringen! Die ganze Welt muss, davon erfahren, was dem kleinen Narwal und seiner Mama zugestoßen ist!“, antwortete Jasmin. 

Der Schlitten sagte: „Klar! Mache ich sofort und ich helfe Euch gerne!“

Leon sagte: „Lasst uns losfliegen und keine Zeit verlieren! Die ganze Welt soll wissen und verstehen, dass wir es nur mit vereinten Kräften schaffen werden, die Natur und unsere Umwelt zu schützen und uns zu bemühen, dass es allen Tieren und auch Menschen auf dieser Welt gut geht, wenn wir sie sorgsam behandeln.“ Der sprechende Schlitten machte sich sofort mit Jasmin und Leon auf den Weg einer neuen und langen Reise.