AI-REEFSHIELD

Al-driven Robotic Ecosystem Exploration Framework for Securing Habitat Integrity and Life Diversity

Projektlaufzeit: 01.05.2025 - 31.10.2027

Das Projekt „AI-REEFSHIELD“ entwickelt ein KI-gestütztes Lern- und Robotiksystem zur Erfassung und Bewertung mariner Renaturierungsflächen. Im Zentrum steht dabei die technische Entwicklung eines autonomen Unterwasserfahrzeugs (AUV) durch das Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das mit hochauflösender Kameratechnik und modernen KI-Methoden ausgestattet wird. Ziel ist es, großflächige Riffgebiete effizient, präzise und mit deutlich reduziertem menschlichem Aufwand zu kartieren und zu überwachen und damit bestehende, aufwendige Monitoringverfahren weiterzuentwickeln.

Das System kombiniert Ansätze aus dem maschinellen Sehen, Reinforcement Learning, erklärbarer KI (XAI) sowie modellbasierten Lernverfahren. Ein erklärbarer Active-Vision-Ansatz ermöglicht dem autonomen System dabei, relevante Umweltinformationen gezielt zu erfassen und seine Beobachtungsstrategie dynamisch zu optimieren.

Das AWI ist als mariner Anwendungspartner zentral in die Projektarbeit eingebunden und unterstützt die Validierung des entwickelten Systems unter realen Umweltbedingungen. Die praktische Erprobung und Validierung der entwickelten Technologien erfolgt im Projektgebiet RESTORE  im Naturschutzgebiet Borkum Riffgrund unter realen Umweltbedingungen. Dabei steht insbesondere die wissenschaftliche Einordnung der Ergebnisse im Kontext der Wiederansiedlung der Europäischen Auster sowie der Entwicklung der marinen Biodiversität in der Nordsee im Fokus.

Durch die enge Verzahnung von technologischer Entwicklung und mariner Feldforschung soll ein übertragbares System entstehen, das perspektivisch auch in anderen sensiblen marinen Ökosystemen eingesetzt werden kann und einen Beitrag zur nachhaltigen Umweltüberwachung und Renaturierung leistet.

Weitere Informationen zum Gesamtprojekt finden sich beim Projektkoordinator: DFKI Projektseite AI-REEFSHIELD

"Das Projekt wird im Rahmen des Aktionsprogramms „Natürlicher Klimaschutz“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG)."