Mikroskopie

Unser Mikroskopielabor erlaubt als eine der zentralen Schnittstellen den Transfer von realen Mikrostrukturen in die virtuelle Welt.

Das konfokale Laserscanning Mikroskop stellt das im Fokus stehende marine Plankton in vier Dimensionen mit einer Auflösung bis unter 200 nm dar. Mithilfe von Mikromanipulatoren und selbst gefertigten und geeichten Mikropipetten können in Bruchtests kleinste Kräfte gemessen und per Hochgeschwindigkeitskamera visualisiert werden. Mithilfe dieser Daten können in unserer Arbeitsgruppe Computersimulationen durchgeführt und validiert werden.

Zum Isolieren und Analysieren von Planktonorganismen z.B. aus frischen Netzfängen vor der Haustür stehen Stereolupen mit Farbkameras zur Verfügung. 

 

Geräte

  • Konfokales laserscanning Mikroskop Olympus FV-10i
  • Umkehrmikroskop Zeiss AxioObserver A1, erweiterbar mit zwei Sutter Instruments MPC-285 Mikromanipulatoren
  • Femtotools FT-RS1002 Microrobotic System mit Mikrokraftsensoren
  • Fastcam-X 1024 PCI Hochgeschwindigkeitskamera (1000fps/fullframe bis 109500fps)
  • Mikropipetten-Puller Sutter P97
  • De Fonbrune Microforge
  • Binokular-Mikroskop Olympus SZX10 mit ColorView Kamera
  • Binokular-Mikroskop Olympus SZX12
  • Binokular-Mikroskop Olympus SZX16 mit XC10 Kamera und MW Tango USB motorisierter z-stage

 Methoden

  • Verschiedene Fluoreszenzfärbetechniken für die CLSM Analyse
  • 3D Bildtechniken, -analyse und -export mit Bitplane Imaris 7.3 Software
  • Spezialgefertigte Mikropipetten für Micro-Crash-Tests
  • Kraftverlaufskurven bei Druck-/Mikro-Crashtests mit Femtotools FT-RS1002 Microrobotic System
  • Hochgeschwindigkeitsaufnahmen (1000fps@1024x1024px, 109.500fps@128x16px) mit Zeiss Axioobserver A1 Mikroskop, bis 1000x Vergrößerung
  • Durchfokussierte Bilder und 3D Oberflächenrekonstruktion mit dem Olympus SZX16 und motorisiertem Z-Trieb