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Zwei Rekorde am Nordpol
Tagelang hat festes Meereis den Fortschritt des Versorgungseisbrechers Kapitan Dranitsyn in Richtung Nordpol verlangsamt, wo er von der Polarstern-Crew zum zweiten Schichtwechsel der MOSAiC-Expedition erwartet wurde. Die Annäherung verlief dennoch stetig, bis am Freitag, den 28. Februar um 12:20 Uhr (MEZ) schließlich das Anlegemanöver der Kapitan Dranitsyn gelang, die nun 970 Meter von der Polarstern entfernt an derselben Eisscholle liegt. Während auf der Scholle der Austausch in vollem Gange ist, macht sich in Russland ein weiterer Eisbrecher auf, um…
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Zwei neugierige Eisbären in der Polarnacht
Eisbären im MOSAiC-Forschungscamp: Für „auszeichnungswürdig“ befand die Jury des World Press Photo, der größte Fotowettbewerb für Pressefotografien, dieses Fotomotiv und so wurde AWI-Fotografin Esther Horvath mit ihren beiden Eisbären in der Kategorie „Umwelt“ nominiert. Am 16. April erfährt die Fotografin, ob ihr Foto gewonnen hat und für ein Jahr im Rahmen einer Wanderausstellung weltweit durch 80 Städte touren wird.
Ausblick auf MOSAiC-Dokumentation
Der Dokumentarfilm-Branchentreff „Top of the docs“ gab am Rande der Berlinale einen Ausblick auf Höhepunkte des Dokumentarfilms in der ARD. Einer der vorgestellten Filme wird die MOSAiC-Expedition dokumentieren. Dafür begleiten Filmteams ein Jahr lang die gesamte Expedition. Das Resultat wird im November 2020 zur besten Sendezeit ausgestrahlt. Über den Verlauf der Expedition und die Dreharbeiten unter den extremen Bedingungen des arktischen Winters sprach Pinar Atalay mit Expeditionsleiter Markus Rex und Filmemacher Philip Grieß.
Hans-Otto Pörtner zum Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften ernannt
Prof. Dr. Hans-Otto Pörtner, Ko-Vorsitzender der Arbeitsgruppe II des Weltklimarats (IPCC) und Leiter der Sektion Integrative Ökophysiologie am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, ist zum Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften (European Academy of Sciences, EurASc) ernannt worden.
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AWI-Direktorin hält Vortrag bei Benefiz-Veranstaltung
"Das dunkle Paradies: Wie geht es der Tiefsee und den Polarregionen?" Zu diesem Thema hat AWI-Direktorin Antje Boetius bei einer Benefiz-Veranstaltung des Lions Club Osterholz und der Sparkasse Rotenburg Osterholz referiert. Die Erlöse der Veranstaltung wurden der Meeresschutzorganisation Deepwave gespendet.
Verband deutscher Unternehmerinnen besucht das AWI
Klima, Nachhaltigkeit und Unternehmerinnen: Unter diesem Motto stand der Besuch des Verbands deutscher Unternehmerinnen (VdU) Bremen-Weser-Ems am AWI. Die Mitglieder informierten sich über die Forschung am Alfred-Wegener-Institut und diskutierten anschließend mit Direktorin Antje Boetius zum Thema Klimawandel im Unternehmen.
Große, windgetriebene Meeresströmungen verschieben sich polwärts
Die großen, windgetriebenen Strömungssysteme der Ozeane haben sich in den zurückliegenden 40 Jahren mit hohem Tempo Richtung Pol verschoben. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresfoschung (AWI), nachdem sie globale Langzeit-Satellitendaten zur Meeresoberflächentemperatur und zur Höhe des Meeresspiegels ausgewertet haben. Aus beiden Datensätzen lassen sich Rückschlüsse auf den Verlauf der großräumigen Oberflächenströmungen ziehen. Demnach verschieben sich sowohl auf der Nordhalbkugel als…
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Antje Boetius spricht im Übersee-Club
„Zukunft des Arktischen Ozeans - Neues von wissenschaftlichen Expeditionen in Nacht und Eis“: So lautete der Titel des Vortrags von AWI-Direktorin Antje Boetius im Hamburger Übersee-Club. Der Club wurde gegründet, um herausragende Köpfe aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Wissenschaft zusammenzubringen.
Potsdamer Kongresspreis 2019
Vergangene Woche wurde am Donnerstag, den 20.02.2020, der Potsdamer Kongresspreis 2019 verliehen. In drei der vier ausgeschriebenen Kategorien wurden unter anderem Formate gewürdigt, an denen sich das Alfred-Wegener-Institut intensiv beteiligt.
Höhere Treibhausgasemissionen durch schnelles Auftauen des Permafrostes
Die Permafrostregionen der Arktis werden häufig als natürliche Tiefkühltruhe bezeichnet, in der eine riesige Menge Kohlenstoff lagert, hauptsächlich in Form von über Jahrtausende angesammelte Tier- und Pflanzenresten. Diese werden jedoch von Mikroorganismen zersetzt, sobald der bisher dauergefrorene Boden auftaut. Dabei entstehen klimaschädliche Treibhausgase wie Methan und Kohlendioxid. Ein internationales Forscherteam hat jetzt herausgefunden, dass das Tempo des Auftauens einen entscheidenden Einfluss auf die Art und Menge der freigesetzten…
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