Suchergebnisse

  • Die Nordsee im Kleinen

    und Institutionen haben schon Interesse angemeldet, die „Nordsee im Kleinen“ zu nutzen. Denn die Zukunft der Meere steckt noch voller Rätsel. Und ein paar davon werden sich vielleicht auf Sylt

  • CO2-neutral auf der Nordsee

    läuft regelmäßig mit Studierenden der Meereswissenschaften in die Nordsee aus. Auf den Fahrten lernen diese den sicheren Umgang mit schwerem Forschungsgerät. Doch die Uthörn – benannt nach einer kleinen [...] den physikalischen, chemischen und biologischen Zustand der Nordsee und liefert so wertvolle Langzeitdaten.Nun hat die Uthörn das Ende ihrer Dienstzeit erreicht und macht Platz für eine Nachfolgerin

  • Von der Weser bis zur Nordsee:

    gelangen kann, werden Kleintiere in Süßgewässern und in der Nordsee auf mögliche schädliche Effekte untersucht. Ein weiterer Schwerpunkt des neuen Vorhabens liegt auf dem Gebiet der Umweltbildung.

  • Wiederansiedlung der Europäischen Auster: Erstes Riff in der deutschen Nordsee angelegt

    der Nordsee wichtige Funktionen“, erklärt Prof. Beate Jessel, Präsidentin des BfN: „Sie können nicht nur große Wassermengen filtrieren, [...] am AWI, berichtet von der Ausbringung der Austern in der Nordsee Ende Juli: „Wir haben trotz der Herausforderungen der Offshore-Bedingungen weit draußen mit Wind, Wellen und größeren Wassertiefen [...]    

    Video vom Ausbringen der jungen Austern in der Nordsee.

  • Projekt zur Erforschung der Nordsee-Lebewelt gefördert

    Nordsee
    Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) erhalten in den kommenden [...] Offshore Windenergieanlagen, Pipelines und Schiffswracks in der Nordsee zu untersuchen. Das Projekt wird geleitet von AWI-Biologin Dr. Jennifer Dannheim, Partner sind belgische, britische und niederländische [...] Basis der Auswirkungen von künstlichen Hartsubstraten in der Nordsee zu verbessern. Alle Projekte wurden von einem unabhängigen wissenschaftlichen Beratergremium begutachtet, die Forschungsergebnisse

  • Detektivarbeit in der Nordsee

    extremer Trockenheit im Elbe Einzugsgebiet bis in die südliche Nordsee besser erfasst werden und im Kontext der bestehenden Langzeitmessungen in diesem Gebiet vergleichend analysiert werden“, erklärt [...] , zunächst den wahrscheinlichsten Weg des Wasserkörpers in der Nordsee vorherzusagen, nachdem er die Elbe verlassen hat.  Dieser Wasserkörper soll dann in der Nordsee tatsächlich gefunden und [...] auf die Meeresumwelt der Nordsee wissenschaftlich detailliert untersuchen.“ 

  • Europäische Austern sollen in die deutsche Nordsee zurückkehren

    – mehr als 80 Jahre nach ihrem Verschwinden – in der deutschen Nordsee wieder heimisch werden. Dafür braucht es gezielte Unterstützung durch den Menschen, basierend auf wissenschaftlicher Forschung und [...] ökologischen Gesamtgefüge der Nordsee eine wichtige Rolle spielen, da sie nicht nur große Wassermengen filtrieren, sondern auch Riffe bilden können. Solch biogene, das heißt von Lebewesen aufgebaute Riffe, sind in der Nordsee sehr selten. Austern-bänke und Austernriffe weisen außerdem eine besonders hohe biologische Vielfalt auf, ste-hen daher im Fokus

  • Neue Tierart in der Nordsee

    Potsdam ist es gelungen, eine bislang übersehene Art in der Nordsee zu entdecken und zu beschreiben. Ein seltenes Ereignis, da es sich bei der Nordsee um eines der am besten untersuchten Meeresgebiete [...] und faszinierend. Man rechnet nicht unbedingt damit, in der Nordsee noch auf unbekannte Arten zu stoßen. Noch dazu innerhalb einer Gattung, die mit bis zu drei Zentimetern in der Nordsee relativ groß [...] , dass die neue Art, Epimera frankei, vom Mittelmeer bis in die Nordsee reicht, während die alte Art, Epimeria cornigera, eher im nördlichen Nordatlantik zu finden ist. Nur in der Nordsee gibt es ein

  • Von der Nordsee bis zum Südpol: Vogelgrippe-Untersuchungen in der Antarktis

    Seit Ende Oktober breitet sich in Deutschland die Vogelgrippe H5N1 aus. Forschende vom Alfred-Wegener-Institut richten ihren Blick nun auf die Antarktis: Auf einer Expedition in das neu eingerichtete Schutzgebiet „Danger Islands“ wollen sie herausfinden, ob sich der hochansteckende Virus auch unter antarktischen Seevögeln verbreitet und ob Pinguine, die in riesigen Kolonien brüten, bereits gefährdet sind. Unterstützt wird das Forschungsteam vom Tierpark Berlin, der seine langjährige Erfahrung im Umgang mit Pinguinen einbrachte.
    „In den letzten beiden Brutsaisons wurde das Virus erstmals in der Antarktis nachgewiesen. Derzeit sind vor allem Raubmöwen betroffen“, erklärt Dr. Simeon Lisovski vom Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), der die Expedition leitet. „Noch gibt es zwar aktuell keine Hinweise auf infizierte Pinguine, doch  sollte der Erreger in deren dichte Kolonien gelangen, könnte das katastrophale Folgen für die ganze Population haben.“

    Für ihre Untersuchungen müssen die Forschenden den Tieren Blut abnehmen, was nicht so leicht ist: „Pinguine sind Meister der Anpassung an das Leben im Wasser. Ihr ganzer Körper ist mit winzigen, überlappenden Federn bedeckt, mehrere Dutzend pro Quadratzentimeter, ähnlich wie Schuppen. Dadurch sind keine Adern sichtbar“, sagt Lisovski. „Selbst an den Füßen, die frei von Federn sind, wird die Durchblutung stark reduziert, um Wärme zu sparen. Hier auf klassische Weise Blut zu entnehmen ist fast unmöglich.“ Deshalb hat sich der AWI-Ökologe an die Tierärzte des Tierparks Berlin gewandt, die für ihre Humboldt-Pinguine eine spezielle Technik nutzen, bei der eine Vene im unteren Rücken kurz vor dem Schwanz punktiert wird. „Wir haben Dr. Lisovski eingeladen, bei unseren Pinguinen zu üben“, erinnert sich Tierarzt Dr. Andreas Pauly. „Wissenschaft und Tiergarten können voneinander lernen, wenn es darum geht, Tiergesundheit und Artenschutz weltweit zu fördern.“ Mithilfe dieser Methode gelang es dem AWI-Team bereits im vergangenen Jahr, erfolgreich Blutproben von wildlebenden Pinguinen zu gewinnen – ein entscheidender Schritt, der gezeigt hat, dass die beprobten Tiere noch keinen Kontakt mit dem Virus hatten.

    Mit Team Malizia ins neue Schutzgebiet „Danger Islands“

    Mitte November ist Simeon Lisovski von Ushuaia im Süden Argentiniens Richtung Danger Islands aufgebrochen, um dort etwa vier Wochen lang mit AWI-Doktorand Bennet Stolze Adélie-Pinguine auf den Vogelgrippevirus H5N1 zuuntersuchen. Ihre Kolonie auf den Danger Islands zählt zu den größten der Welt, sie wird auf über 750.000, teils sogar mehr als eine Million Brutpaare geschätzt. In dieser enormen Dichte könnte sich ein Virus wie H5N1 rasend schnell verbreiten und das empfindliche Gleichgewicht des antarktischen Ökosystems aus dem Lot bringen. „Wir stehen an einem Wendepunkt“, sagt Lisovski. „Die Antarktis war lange ein Rückzugsort unberührter Natur. Jetzt könnte sie zur letzten Frontlinie einer globalen Pandemie werden.“

    Die Expedition führt in ein Gebiet, das von besonderer ökologischer Bedeutung ist: die Danger Islands. Die kleine Inselgruppe im nordöstlichen Bereich der Antarktischen Halbinsel ist seit 2024 als Schutzgebiet ausgewiesen – das erste in der Antarktis, das von Deutschland initiiert und verwaltet wird. Das Areal umfasst sieben weitgehend unberührte Inseln mit einer Landfläche von rund 4,5 Quadratkilometern. „Die Danger Islands sind eines der letzten nahezu intakten Brutgebiete der Antarktis“, sagt Lisovski. „Sie zu verstehen und zu schützen ist entscheidend für die Zukunft dieser einzigartigen Tierwelt.“ 

    Die Untersuchungen sind Teil einer gemeinsamen Expedition mit dem Umweltbundesamt, die durch das Segelteam Malizia von Boris Herrmann und dem neu für die Wissenschaft ausgestatteten Segelschiff Malizia Explorer unterstützt wird. Dieses sammelt auf seinen Fahrten Meeresdaten wie Temperatur, Salzgehalt oder CO2-Gehalt, mit denen wissenschaftliche Einrichtungen wie das AWI, Meeresregionen, die sonst nur schwer erreichbar sind, besser erforschen können. 

  • "Versenkte Kriegsschiffe in der Nordsee"

    TV-Dokumentation
    10.000 Wracks sollen in der Nordsee liegen. Darunter 700 Kriegsschiffe aus den beiden Weltkriegen, noch voll beladen mit rostender scharfer Munition – hochgiftige und [...] der Kriege. Die Dokumentation „Versenkte Kriegsschiffe in der Nordsee – Gefahr vom Meeresgrund“ von Radio Bremen für ARTE beschäftigt sich mit dem wachsenden Problem der rostenden Metallkolosse, die [...] sie in der deutschen, belgischen, dänischen und niederländischen Nordsee unter die Lupe und untersuchen die Munition an Bord – mit erschreckenden Ergebnissen. Aus allen Wracks strömt hochtoxisches TNT,