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  • Schulterschluss zweier Spitzenteams: Deutsche Tiefseeforscher und Raumfahrttechnologen entwickeln gemeinsam Roboter-Systeme für die Erkundung extremer Regionen

    des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, 15 deutsche Raumfahrt- und Meeresforschungsinstitutionen in der Helmholtz-Allianz „Robotische Exploration unter Extrembe [...] ungen“ (ROBEX) zusammengeschlossen. Sie wollen ihr jeweiliges Spezialwissen miteinander teilen, um im Anschluss gemeinsam Roboter-Technologien zu entwickeln, die den Mond und die Tiefsee eigenständig und [...] Direktorin des projektkoordinierenden Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung.

    Auf dem ersten gemeinsamen wissenschaftlichen Workshop am Zentrum für Marine Umweltwissenschaften

  • Neue Eiskern-Studie: Grönlands Eisschild schrumpfte während der Eem-Warmzeit nur minimal

    Fazit ihrer Studie, die heute im Fachmagazin Nature erscheint: Bei Lufttemperaturen, die bis zu acht Grad Celsius höher waren als im 21. Jahrhundert, schrumpften die Eismassen im Vergleich zu heute weitaus [...] Anteil am damaligen Anstieg des Meeresspiegels als bisher angenommen. Sollte der aktuelle Temperaturanstieg in Grönland anhalten, gelten die Reaktionen des Eisschildes im Zuge der Eem-Warmzeit als ein mögliches [...] überprüft, wie viel Methan die im Eis eingeschlossene Luft enthielt und all diese Werte am Ende mit Eem-Daten aus der Antarktis und anderen Orten der Welt verglichen. Im Anschluss daran konnten sie dann

  • Schmelzwassertümpel lassen die arktische Meereisdecke schneller schmelzen

    Die Folge: Das Eis schmilzt schneller und der Lebensraum im und unter dem Eis erhält mehr Licht. Diese neuen Erkenntnisse haben die Forscher im Fachmagazin Geophysical Research Letters veröffentlicht [...] Tümpel und die abnehmende Eisdicke die Menge des Lichts unter dem Meereis? Immerhin stellt das Licht im Meer – wie auch an Land – die Hauptenergiequelle für die Photosynthese dar. Ohne Sonnenlicht wachsen weder [...] in das Weltall zurückstrahlt und nur wenig in den Ozean durchlassen würde. Im Gegensatz dazu konnten wir davon ausgehen, dass im Sommer, wenn der Schnee auf dem Eis geschmolzen und das Meereis mit Tümpeln

  • 20.000 Jahre vor unserer Zeit

    erreicht tausend Meter TiefeAn der Kohnen-Station des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung (AWI) in der Antarktis förderten Wissenschaftler am 22. Januar 2003 einen Eisbohrkern aus einer [...] zehn europäischen Ländern, das von der Europäischen Union und den einzelnen Ländern gefördert wird. Im Rahmen von EPICA werden für die Klimaforschung derzeit zwei tiefe Eiskernbohrungen in der Antarktis

  • Forschungseisbrecher Polarstern driftet im antarktischen Eis

    Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven ist fest mit einer driftenden Scholle im westlichen Weddelmeer verankert. Im Rahmen der vom Alfred-Wegener-Institut organisierten [...] en und Meteorologen. Das Untersuchungsgebiet ist ein einzigartiges Meeresgebiet, da es den größten Anteil an mehrjährigem Meereis im südlichen Ozean besitzt. Die dortigen ozeanografischen, meteorologischen [...] über zwei Meter Dicke. Auf der Eisscholle sind "Straßen" ausgeflaggt, auf denen mit Motorschlitten im Pendelverkehr die verschiedenen Arbeitsfelder mit Geräten und Personen versorgt werden. Die Scholle

  • Eine Skulptur in der Antarktis

    Lutz Fritsch aufbrechen, um sein Kunstwerk, die Bibliothek im Eis an der Neumayer-Station des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Antarktis einzurichten. In der Weite des Naturraums [...] unter den extremen Bedingungen.Bereits im Winter 1994/95 nahm der Bildhauer Lutz Fritsch an der Expedition des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (Bremerhaven) in die Antarktis teil. [...] Naturraums, etwa 200 Meter von der deutschen Forschungsstation entfernt, wird die Bibliothek im Eis als Gegenpol zur funktional unter dem Eis errichteten Station auf dem Eis stehen. Ein Orientierungspunkt, eine

  • Klimaerwärmung trifft besonders die Arktis

    Pflanzen und Tiere auf den Kontinenten und in den Meeren eine wesentliche Rolle spielen. Die komplexen Wechselwirkungen im Klimasystem sind auch der Grund dafür, dass die Bestimmung des [...] Köberle)

    Höhere Wassertemperatur im Nordpolarmeer Wissenschaftler an Bord des Forschungsschiffes „Polarstern“ haben unter der Leitung des AWI im Sommer 2004 in der Fram Straße [...] zwischen Spitzbergen und Grönland und nördlich davon Veränderungen im Ozean und im Treibeis untersucht. In diesem Bereich findet der wesentliche Austausch von Wassermassen zwischen

  • POMOR Masterprogramm für angewandte Polar- und Meereswissenschaften

    Petersburg in den angewandten Polar- und Meereswissenschaften.Hinter den achtzehn Absolventen liegt ein anspruchsvolles Studium der Polar- und Meereswissenschaften. In den vergangenen zwei Jahren haben sie [...] hat am 1. November im Petersaal an der Staatlichen Universität St. Petersburg stattgefunden.POMOR ist ein deutsch-russisches Studienprogramm für angewandte Polar- und Meereswissenschaften. Das wichtigste [...] Petersburg gemeinsam mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) und dem Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) sowie dem Verbund der Norddeutschen Universitäten d

  • Wunderschöne Kieselalgen: Muster für stabile Konstruktionen

    n auf den Stoffhaushalt im Meer, insbesondere die Aufnahme und Ablagerung von Kohlenstoff und Silizium im Sediment. Die Schalen besonders widerstandsfähiger Arten überdauern im Sediment und können zur [...] n von Kieselalgen (Diatomeen). Diese einzelligen Meeresalgen sind für den größten Teil der Produktion von Sauerstoff und pflanzlicher Biomasse im Meer verantwortlich. Seit ihrer Entdeckung vor rund 170 [...] ökonomisch mit dem im Wasser nur begrenzt vorhandenen Baustoff Silizium um. Die Leichtbauweise ist erforderlich, weil das Baumaterial relativ schwer ist und zusätzlichen Ballast für die im Wasser schwebenden

  • Winter in der Antarktis: "Polarstern" kehrt heim

    belebten Gebietes im Weddellmeer.“Da blüht das Leben” beschreibt Dr. Walter Geibert vom AWI ein überraschendes Ergebnis. In einer wenig erforschten Region nordöstlich des antarktischen Weddellmeeres wurden oz [...] Bei 11°N, 20°W Meteor traf “Polarstern” auf das deutsche Meeresforschungsschiff “Meteor”. Die “Meteor” war auf ihrer 55. Expedition gerade dabei, im tropischen Atlantik die Wechselwirkungen zwischen biol [...] ozeanographische Profile genommen, im Übergangsbereich von antarktischen zu subantarktischen Gewässern Die Wasserproben ergaben eine unerwartet hohe Konzentration von Chlorophyll, was auf ein bisher stark