Verbesserter Fischtransport mit Nanotechnologie

Der Transport von Lebendfisch ist seit jeher eine Herausforderung, da Sauerstoffmangel, schlechte Wasserqualität und Keimbelastung schnell zu großen Verlusten an Tieren und somit auch an Kapital führen. Mit dem starken Wachstum der Aquakulturindustrie steigt ebenfalls die Bedeutung der damit verbundenen Logistik als auch Tierwohlaspekt. Die Nanotechnologie bietet hier großes Potential die Logistik rund um dem Lebendtransport von Fischen deutlich zu verbessern.

Im Rahmen des EnFiTT-Projekts werden zwei Technologien eingesetzt und ihre Wirkung auf Fische und Transportwasser getestet. 

  • Nanoblasen-Sauerstoffgenerator zur Verbesserung der Sauerstoffkonzentration
  • Oberflächenbeschichtungen in Transportsystemen, die hydrophobe und antibakterielle Eigenschaften bieten.

Damit soll das Wohlergehen der Fische während des Transports verbessert und so Verluste an Tier und Kapital reduziert werden.

Die Hauptziele von EnFITT lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Reduzierung von Beschädigung und Verlust von Fischen während des Transports,
  • Verringerung des Krankheitsrisikos in den Transportbehältern,
  • Verbesserung des Wohlbefindens der Fische,
  • Einsparung von Energie im Transportprozess,
  • Erweiterung der Transportmöglichkeiten in Zeit und Reichweite,
  • Erhöhung der Transportkapazität für Fische,
  • Verringerung des CO2-Fußabdrucks des gesamten Vorgangs pro Gewichtseinheit Fisch.

Im Rahmen des Projekts werden die möglichen Anwendungen getestet, um die Effizienz und wirtschaftliche Machbarkeit für den Transport von Regenbogenforellen in der Türkei und in Deutschland untersucht.

Partner

Förderung

Das Projekt EnFiTT (Förderkennzeichen: 01QE2311C) wird im Rahmen des europäischen Förderprogramms „Eurostars“ durchgeführt und die deutschen Partner aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.