Premiere: Theaterprojekt „POLARIS“

Im Rahmen der Ruhrfestspiele Recklinghausen feiert das Theaterprojekt „Polaris“ von Regisseur Jan-Christoph Gockel am 16. Mai um 20 Uhr im Theater Marl seine Premiere.

Die Antarktis spielt eine zentrale Rolle in der internationalen Forschung und im globalen Verständnis des Klimawandels. Zugleich ist sie einer der abgelegensten Lebens- und Arbeitsräume der Erde.
Das Mockumentary-Theaterstück „Polaris“ ist im Rahmen einer künstlerischen Recherche in der Antarktis entstanden. Es verbindet dokumentarische Aufnahmen mit fiktionalen Elementen und beschäftigt sich mit Isolation sowie dem Leben unter extremen Bedingungen.
Dazu reiste das Team, bestehend aus Regisseur Jan-Christoph Gockel, Dokumentarfilmer Lion Bischof sowie den Schauspieler:innen Julia Gräfner und Wolfram Koch, in Kooperation mit dem Alfred-Wegener-Institut im Januar 2026 zur Neumayer-Station III in die Antarktis. Dort begleiteten sie den Arbeitsalltag vor Ort und sammelten Eindrücke, Bilder, Stimmen und Erlebnisse, die in die Theaterproduktion eingeflossen sind.

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Thementag Polaris 

Zudem findet am 31. März 2026 um 14 Uhr der Polaris Thementag „Endliches Eis? Was der Wandel der Antarktis für uns bedeutet“ im Deutschen Theater in Berlin statt. Dort sprechen Aurelia Hölzer, Julia Gütting, Jan-Christoph Gockel, Nikolaus Geyrhalter und Carel Mohn über die Veränderungen in der Antarktis, den Alltag auf der Forschungsstation sowie die Verbindung von Kunst und Wissenschaft.
Zusätzlich wird das Stück am 05. Juni um 19:30 Uhr im Deutschen Theater aufgeführt.

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Polaris
Polaris (Foto: © Lion Bischof)