Modelle des Eisflusses basieren auf einer Annäherung durch Kontinuumsmechanik und lösen daher Gleichungen für Massenbilanz, Impulsbilanz und die Energie- oder Enthalpiebilanz. Die Gleichungen sind mit Konstitutivgleichungen geschlossen, in unserem Fall mit einem Fließgesetz für viskoses, polykristallines Eis. Die Ergebnisse für Eisgeschwindigkeiten, Temperatur und Mächtigkeit sind daher Lösungen von Randwertproblemen. Die numerischen Modelle nutzen Diskretisierungen des mathematischen Modells, entweder durch finite Differenzen oder finite Elemente und damit durch die Wahl des nummerischen