Wochenberichte Polarstern

Die Expedition PS115/1 Tromsø - Longyearbyen

Die vierwöchige Polarstern-Expedition PS115.1 unter Leitung der BGR führt in das Nordmeer vor Grönland. Ziel der Forschungsfahrt GREENMATE ist es, mit geophysikalischen Messungen Informationen über den geologischen Untergrund einer Region zu erhalten, die für das Verständnis der plattentektonischen Entwicklung der Arktis im Verlauf der letzten 60 Millionen Jahre von besonderer Bedeutung ist. Mit Beprobungen von oberflächennahen Meeresbodensedimenten wollen die Forscherinnen und Forscher herausfinden, wie die zeitlichen Abläufe aussahen, welche klimatischen Bedingungen in der jüngeren geologischen Vergangenheit herrschten und welche Faktoren für den Kohlenstoffkreislauf in arktischen Sedimenten maßgebend sind. Die Arbeiten werden von zwei Hubschraubern, die sich an Bord der POLARSTERN befinden, unterstützt. An der Expedition nehmen 48 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus fünf Nationen teil, darunter Vertreter des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung Bremerhaven, des GEOMAR - Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung UFZ sowie der Universität Bremen.

PS115.1 – Wochenbericht Nr. 2 | 13.08. – 19.08.2018

Geophysik im Nebel und ein spektakulärer Sedimentkern

[20. August 2018] 

In der zweiten Woche unserer insgesamt vierwöchigen Reise setzten wir die begonnenen reflexionsseismischen Arbeiten in der nördlichen Grönlandsee fort.


PS115/1 - Wochenbericht Nr. 1 | 05. - 12. August 2018

Transit von Tromsø und erste Arbeiten vor Nordost-Grönland

[14. August 2018] 

Mit der Reise PS115.1 von FS Polarstern sollen geowissenschaftliche Forschungsarbeiten durchgeführt werden, die zu einem besseren Verständnis der geologischen Entwicklung des Europäischen Nordmeeres und der Schelfgebiete angrenzender Regionen führen sollen.


PS114 - Wochenbericht Nr. 3 | 23. - 29. Juli 2018

Verankerungen im Nebel

Abb. 1: Ein Wasserprobennehmer und ein Gerät, das autonom Partikel aus der Wassersäule filtriert, werden verankert. Die orangen Kugeln oben leisten Auftrieb, damit die Geräte möglichst nahe an der Oberfläche arbeiten können.
Fig. 2: A water sampler and an instrument which can autonomously filter particles from the water column are being moored. The orange balls at the top provide the necessary buoyancy for the instruments to work close to the surface.
[30. Juli 2018] 

Nach zwei langen Wochen intensiven Arbeitens ziehen wir eine mehr als positive Bilanz! Alle Geräte sind super gelaufen, es wurden viele Wasser- und Sedimentproben genommen und analysiert, hunderte Bilder aus der Wassersäule und vom Meeresboden geschossen um das Leben in der Tiefsee zu dokumentieren und an die hundert Instrumente geborgen, welche die letzten zwei Jahre kontinuierlich Wassermassen- und Strömungseigenschaften aufgezeichnet haben.


PS114 - Wochenbericht Nr. 2 | 16. - 22. Juli 2018

Chemie an Bord

[23. Juli 2018] 

Jetzt haben wir bereits 7 intensive aber erfolgreiche Tage in unserem Arbeitsgebiet verbracht. Wir haben einige unserer Verankerungen ausbringen und aufnehmen können. Außerdem haben wir im Rahmen der FRAM Infrastruktur Initiative viele Wasser- und Sedimentproben genommen und Videoaufnahmen gemacht.


PS114 - Wochenbericht Nr. 1 | 10. - 15. Juli 2018

Auf in die Arktis

[16. Juli 2018] 

Ein Rundgang durch das Schiff zeigt, nun kann es los gehen! Noch vor wenigen Tagen gab es an allen Ecken halbausgepackte Transportkisten unterschiedlichster Größe (vom ganzen Container bis zu kleinen Pappkisten).


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