Ausstellungseröffnung „Klima-Hotspot Arktis – Ein Jahr Forschung auf Spitzbergen“
Am 5. November 2026 um 17 Uhr eröffnet im Haus der Wissenschaft die Ausstellung „Klima-Hotspot Arktis – Ein Jahr Forschung auf Spitzbergen“.
Nirgendwo erwärmt sich die Erde so schnell wie in der Arktis. Die dort schmelzenden Gletscher und das schwindende Meereis sind zum ikonischen Bild des Klimawandels geworden. Aber auch die gesamte Entwicklung von Pflanzen und Tieren im saisonalen Jahresverlauf ändert sich, möglicherweise mit gravierenden ökologischen Konsequenzen. Bislang ist nur sehr wenig bekannt, welche Folgen die Erwärmung vor allem in den dunklen Jahreszeiten hat.
Dies zu erforschen, war das Ziel des dreijährigen Forschungsprojekts YESSS – Year-round Eco System Study on Svalbard. Gewissermaßen auf der Zielgerade präsentiert das Haus der Wissenschaft jetzt in seiner Jahresausstellung erste Forschungsergebnisse des Projekts, das vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung koordiniert und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt finanziert wird. Die multimediale Ausstellung gibt einen spannenden Einblick in die arktische Natur von Spitzbergen und in die herausfordernde Arbeit der Forschenden, die zwischen Mitternachtssonne und Polarnacht auch die dunklen Monate auf der Forschungsstation verbrachten.
Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem Alfred-Wegener-Institut und der Universität Bremen entstanden und bis zum 20. Februar 2027 im Haus der Wissenschaft zu sehen.
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