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Pressemitteilung

Um Mitternacht gen Norden

[26. Februar 2003] 

„Polarstern” reist zum Winterexperiment in die Arktis

 

Am 28. Februar nachts um 24 Uhr sticht „Polarstern“, der Forschungseisbrecher des Alfred-Wegener-Instituts (AWI), wieder in See. Die 19. Arktisreise hat eine ungewöhnliche Mission: Um die Prozesse bei der Eisbildung im arktischen Winter zu untersuchen, fährt „Polarstern” gezielt in eisfreie Gebiete. In diesen so genannten Polynjas bildet sich das meiste Eis der Arktis, obwohl sie nur einen kleinen Teil der Ozeanfläche ausmachen.


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Wunderschöne Kieselalgen: Muster für stabile Konstruktionen

[19. Februar 2003] 

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) veröffentlichen in der Zeitschrift „Nature“ am 20. Februar 2003 neue Erkenntnisse über Struktur und Materialeigenschaften von Kieselalgen (Diatomeen). Diese einzelligen Meeresalgen sind für den größten Teil der Produktion von Sauerstoff und pflanzlicher Biomasse im Meer verantwortlich. Seit ihrer Entdeckung vor rund 170 Jahren werden sie wegen ihrer Schönheit und Vielfalt bewundert. Erstmals wurde nun nachgewiesen, dass ihre fantastischen Formen einen ökologischen Sinn haben.


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Winter in der Antarktis: "Polarstern" kehrt heim

[14. Februar 2003] 

Am Sonntag, den 16. Februar, wird das Forschungsschiff „Polarstern“ des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) gegen Mittag wieder in Bremerhaven einlaufen. Die zwanzigste Antarktis-Expedition endet damit einen Tag früher als geplant. Auf der dreieinhalb Monate dauernden Reise war die Versorgung der Forschungsstationen “Kohnen” und “Neumayer” eine wichtige Aufgabe. Auf dem zweiten Fahrtabschnitt, am 9. Dezember 2002, feierten Wissenschaft und Besatzung den zwanzigsten Geburtstag des Eisbrechers. Ein wissenschaftlicher Höhepunkt war die Entdeckung eines unerwartet belebten Gebietes im Weddellmeer.


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20.000 Jahre vor unserer Zeit

[28. Januar 2003] 

Eiskern-Bohrung in der Antarktis erreicht tausend Meter Tiefe

 

An der Kohnen-Station des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung (AWI) in der Antarktis förderten Wissenschaftler am 22. Januar 2003 einen Eisbohrkern aus einer Tiefe von eintausend Metern zu Tage. Dieses Eis ist rund 20.000 Jahre alt und gibt damit Hinweise auf das Klima während des letzten glazialen Maximums (Eiszeit). Bei der Datierung hilft eine Ascheschicht in 802 Metern Tiefe, die ein prähistorischer Vulkanausbruch vor 14.000 Jahren hinterlassen hat. Sie wurde bereits an einer anderen antarktischen Eisbohrstation (Dome Fuji) gefunden und konnte als Meilenstein dienen. Die 24 Frauen und Männer auf der Kohnen-Station (75°S, 0°W) feierten den tausendsten Meter mit Sekt und Musik....


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