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  • Gute Nachricht: Wolfsbarsch lagert kaum Mikroplastik im Muskelgewebe ein

    Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben in einer neuen Laborstudie getestet, wie viele Mikroplastikpartikel im Muskelgewebe junger Wolfsbarsche eingelagert werden [...] Flüssen und Meeren ebenso wie in Aquakulturhaltung. Und man weiß, dass die Tiere die winzigen Kunststoffreste zusammen mit ihrer Nahrung aufnehmen. In der neuen Laborstudie, durchgeführt im Zentrum für [...] ihrem Leben einer extremen Mikroplastikverschmutzung ausgesetzt waren. Ihre Studie erscheint jetzt im Fachmagazin Marine Pollution Bulletin.
    Für das Laborexperiment wurden junge Europäische Wolfsbarsche

  • Eisalgen: Der Motor des Lebens im zentralen Arktischen Ozean

    allem im Frühjahr, wenn wenig Licht durch das noch dicke Eis dringt. Die Proben wurden hingegen im Sommer genommen – und dennoch war der Anteil des Eisalgen-Kohlenstoffs in der Nahrungskette im Verhältnis [...] deutlich höher als erwartet. „Persönlich überrascht war ich vor allem vom Anteil im räuberischen Flohkrebs Themisto libellula, der im Freiwasser lebt und nicht an der Eisunterseite jagt. Wie wir jetzt wissen [...] Nahrungsnetz
    Algen, die im und unter dem Meereis leben, spielen eine viel größere Rolle für das arktische Nahrungsnetz als bislang angenommen. In einer neuen Studie konnten Biologen des Alfred-Wege

  • Stagnation im tiefen Südpazifik

    nach dem Ende der letzten Eiszeit durch Veränderungen im Südpolarmeer ausgelöst wurde. Die Forscher vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg, vom Max-Planck Institut [...] langfristig in der Tiefsee zu speichern. Die jetzt im Fachmagazin Science veröffentlichte Studie deutet außerdem darauf hin, dass sich die Wassermassen im Zuge der Erwärmung auf der Südhalbkugel nach dem [...] nden, wie sich die Wassermassen im tiefen Südpazifik während der letzten 30.000 Jahre entwickelten, gewann das Team auf einer Fahrt des Forschungsschiffes Polarstern im Südpazifik Sedimentkerne in Wassertiefen

  • Robbenbullen im Dienst der Forschung

    George Island mit modernsten Satellitensendern markiert. In den kommenden Monaten können die Meeresbiologen Dr. Joachim Plötz und Dr. Horst Bornemann nun von ihrem Schreibtisch in Bremerhaven aus verfolgen [...] Tiere wandern, wo sie in welcher Tiefe Beute finden, und unter welchen Bedingungen das Nahrungsangebot im Südpolarmeer besonders gut ist.„Wir sind gerade von der Antarktischen Halbinsel zurückgekehrt und stehen [...] Dieses enge Zeitfenster nutzten die Wissenschaftler vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft, um einige Tiere mit Sendern des satellitengestützten Ortungssystems

  • Antarktisforschung im Zeichen des Internationalen Polarjahres IPY 2007/2008

    Antarktischen Halbinsel auf Expedition und am Dallmann-Labor steht der Lebensraum Antarktis im Klimawandel im Mittelpunkt. Der antarktische Sommer dauert von November bis April. Viele Projekte bilden den [...] des Internationalen Polarjahres ist „Census of Antarctic Marine Life“ das größte meereswissenschaftliche Programm im Bereich der Antarktis.Aerosole und SpurengaseAm 15. Dezember ist das Forschungsflugzeug [...] Dabei sind die physikalischen, optischen und chemischen Eigenschaften von Aerosolen im antarktischen Sommerhalbjahr im Fokus der Messkampagne. Darüber hinaus sollen die wichtigsten Transportwege der Ae

  • Hamburger Schulprojekt mit AWI-Beteiligung ist "Ausgezeichneter Ort" im Land der Ideen

    Tiere leben im Meer? Was sind Asphaltvulkane? Warum ist das Ökosystem Ozean bedroht? Im Maritimen Zentrum Elbinseln (MZE) der Stadtteilschule Wilhelmsburg werden maritime Themen wie z.B. Meereskunde erlebbar [...] Stadtteilschule Hamburg-Wilhelmsburg ist einer von 100 Preisträgern im Wettbewerb Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen 2016. Die Schule hatte im Jahr 2012 gemeinsam mit dem AWI, dem internationalen Maritimen [...] alles andere als langweilig, wenn eine Forschungsreise aus dem Klassenzimmer begleitet wird oder es im Ferienprogramm WaterXperience zum Erkunden nach Helgoland oder Warnemünde geht.

    Mit diesem Konzept

  • Forschungseisbrecher Polarstern driftet im antarktischen Eis

    Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven ist fest mit einer driftenden Scholle im westlichen Weddelmeer verankert. Im Rahmen der vom Alfred-Wegener-Institut organisierten [...] en und Meteorologen. Das Untersuchungsgebiet ist ein einzigartiges Meeresgebiet, da es den größten Anteil an mehrjährigem Meereis im südlichen Ozean besitzt. Die dortigen ozeanografischen, meteorologischen [...] über zwei Meter Dicke. Auf der Eisscholle sind "Straßen" ausgeflaggt, auf denen mit Motorschlitten im Pendelverkehr die verschiedenen Arbeitsfelder mit Geräten und Personen versorgt werden. Die Scholle

  • Klimageschichte im Eis

    des Wilkes-Landes in einer Höhe von 3233 Meter über dem Meeresspiegel betreiben. Niederschläge beobachten die Forscher dort kaum einmal, und im Jahresdurchschnitt liegen die Temperaturen bei minus 54,5 [...] dort sehr selten und im Winter fallen die Temperaturen manchmal unter minus 80 Grad.

    Wo heute die Concordia-Station steht, bohrten Forscher zwischen 1996 und dem Dezember 2004 im Rahmen des europäisc [...] ngszeit“ untersuchen, sondern auch den davor liegenden 40.000-Jahre-Rhythmus. Da die im Eis enthaltenen Moleküle im Laufe vieler Jahrtausende ein wenig diffundieren und so die Analysen „verschmieren“,

  • Überraschende Eisverhältnisse begünstigen unser Messprogramm im Norden

    über die tiefere Erdkruste im Grenzbereich zwischen Grönland und Morris Jesup Rise gewonnen. Hierzu wurden bis zum Mittag des 22. August insgesamt 9 Ozeanbodenseismometer (OBS) im Abstand von 10 km ausgesetzt [...] ausgesetzt, die am Meeresboden die Antwort der im Anschluss daran erzeugten Luftpulsersignale entlang des Profils registrieren. Am Mittwochabend war die 100 km lange refraktionsseismische Linie vermessen und [...] Wunderlich und seiner Crew.

    Unmittelbar im Anschluss wurden an dieser nördlichsten Position unserer Reise noch mit Schwerelot und Kastengreifer die Meeresbodensedimente beprobt, bevor FS Polarstern Kurs nahm

  • Der Arktis droht ein Meereisverlust wie im Negativrekordjahr 2012

    ener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), erwarten für den Sommer 2016 ähnlich wenig Meereis im Arktischen Ozean wie im Negativrekordjahr 2012. Zu dieser Prognose kommen [...] Eises bis zum Ende der Schmelzsaison. Im vorhergehenden Winter werden jedoch die Grundlagen dafür gelegt – und diese sehen im Frühjahr 2016 so schlecht aus wie im Negativrekordjahr 2012. Damals war die [...] Spitzbergen ergab, dass es zum Beispiel im Februar 2016 in der zentralen Arktis bis zu acht Grad Celsius wärmer war als im Durchschnitt.

    Bojendaten zeigen: Meereis ist im Winter nicht geschmolzen, nur langsamer