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Unterwegs in norwegischen Gewässern

Helmholtz-Nachwuchsgruppe ARctic JELlies untersucht die Rolle und Verbreitung von Quallen in atlantischen und arktischen Gebieten

Gruppenfoto des wissenschaftlichen Teams der Expedition
[21. September 2022] 

Elf Forschende verließen am 9. August 2022 Bremerhaven in Richtung Arktis. An Bord des Forschungsschiffs Heincke startete die RISING-Expedition, eine Initiative der Helmholtz-Nachwuchsgruppe ARctic JELlies (ARJEL) des AWI. Das Team bestand aus Wissenschaftler:innen des AWI, GEOMAR und der Universität Bergen. Ziel war es, Quallen entlang eines polwärts gerichteten Längengrads von Nordnorwegen entlang der Barentssee bis zur Westküste von Spitzbergen zu untersuchen, um eine grundlegende Datenlage für die Quallenvielfalt und -verbreitung zu schaffen.


Transfer

AWI-Ausgründung erhält 14,5 Millionen Euro zur Digitalisierung des Ingenieurwissens

ELISE GmbH wird in Finanzierungsrunde durch Investitionsfirmen unterstützt

Gruppenfoto der drei Geschäftsführer der ELISE GmbH
[12. September 2022] 

Digitalisierung von Ingenieurwissen: Die ELISE GmbH möchte das Wissen von Ingenieurinnen und Ingenieuren sammeln und Teile der Produktentwicklung automatisieren. Vor allem die Zeit für das Entwerfen, Designen und Konstruieren von technischen Bauteilen soll verkürzt werden. Investorinnen und Investoren haben nun 14,5 Millionen Euro in das Bremer Start-up investiert.


Meeresorganismen: „Lichtsensor“ erkennt die richtige Mondphase

Vollmond über dem Wasser in der Nacht
[09. September 2022] 

Viele Meeresorganismen wie Braunalgen, Fische oder Borstenwürmer haben einen inneren Monatskalender: Sie passen ihr Verhalten und ihre Fortpflanzung an die verschiedenen Lichtverhältnisse an, denen sie ausgesetzt sind. Wie Meeresorganismen verschiedene Lichtverhältnisse voneinander unterscheiden können, hat nun ein Team um die beiden Forscherinnen Kristin Tessmar-Raible (Alfred-Wegener-Institut und Max Perutz Labs Wien) und Eva Wolf (Johannes Gutenberg-Universität und Institut für Molekularbiologie, Mainz) herausgefunden.


Wissenschaftliche Studie

Kaiserpinguinmägen frei von Mikroplastik

Studie zeigt, dass die Top-Prädatoren aus der Atka-Bucht-Kolonie aktuell keine Kunststoffe akkumulieren

Kaiserpinguine
[06. September 2022] 

Gute Nachrichten von der Kaiserpinguin-Kolonie nahe der deutschen Neumayer-Station III in der antarktischen Atka-Bucht: Der von den Alttieren verfütterte Nahrungsbrei ist frei von Mikroplastik größer als 500 Mikrometer. Das ergab die Analyse der Mägen von 41 jungen Kaiserpinguinen, die Forschende jetzt in der Fachzeitschrift Science of the Total Environment veröffentlicht haben.


Extreme Waldbrände in Ostsibirien nehmen zu

Dichte Lärchenwälder schützen vor Waldbrandgefahr und mildern den Einfluss des Klimawandels ab. Es besteht allerdings die Gefahr, dass sie deutlich lichter werden.

Unterwegs im Auto in der Republik Sacha, Russland. In der Ferne wütet ein Waldbrand.
[29. August 2022] 

Um zu verstehen, was das Auftreten von Waldbränden in dieser Region begünstigt, hat ein Forschungsteam unter Leitung von Ramesh Glückler und Elisabeth Dietze vom Alfred-Wegener-Institut nun die Wechselwirkung zwischen Waldbrandaktivität und Waldstruktur in Ostsibirien. Die Forschenden vermuten einen Zusammenhang zwischen offenen, also nicht so dicht bewachsenen Waldflächen, und einer hohen Waldbrandaktivität. Ebenso gehen sie davon aus, dass dichte Lärchenwälder eine regulierende Wirkung auf die klimabedingte Intensivierung von Waldbränden haben. Das Journal Frontiers in Ecology and Evolution hat die Ergebnisse nun veröffentlicht. 


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