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Wieder da: Erste ausgebrachte Messboje von der MOSAiC-Expedition

Nach fast zwei Jahren auf See ist das Messgerät in Norwegen gelandet

Das Bild zeigt die orange, runde Boje auf felsigen Boden. Im Hintergrund sieht man einen Berg und Meer. Es ist eine Felsen Insel in der Nähe von Tromsø.
[10. September 2021] 

Am 26. September 2019 platzierte Marcel Nicolaus, Meeresphysiker am Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), eine Eisboje auf der Fahrt der Polarstern in die Zentralarktis auf einer Eisscholle. Es war die erste, die während der MOSAiC-Expedition losgeschickt wurde. Sie war Teil des „Distributed Network“, ein großes Bojen-Netzwerk, das in bis zu 50 Kilometern Entfernung um die Polarstern driftete und dieses Gebiet kontinuierlich und präzise überwachte. Knapp zwei Jahre war die Boje unterwegs, bis ihre Reise nun in der Nähe von Tromsø endete.


Gebündeltes Wissen zu Permafrostböden

Potsdamer Forschende liefern Beitrag zu FAO Bericht zur Rekarbonisierung globaler Böden

Globale Kohlenstoffvorräte
[08. September 2021] 

Heute stellt die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (Food and Agriculture Organisation FAO) im Rahmen der Vollversammlung der Global Soil Partnership einen Bericht zur Rekarbonisierung globaler Böden vor. Rund 400 Autorinnen und Autoren aus 54 Ländern haben an dem Bericht mitgearbeitet, ein 40-köpfiges Gremium aus Sachverständigen hat die Beiträge begutachtet. Fachleute des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Potsdam tragen mit einem Factsheet zu Permafrostböden bei.


Auszeichnung

Herausragende Dissertation zum Klimawandel

AWI-Physiker Jan Nitzbon erhält Wladimir Köppen Preis

Jan Nitzbon auf einer Expedition
[30. August 2021] 

Dr. Jan Nitzbon erhält den Wladimir Köppen Preis 2020 für seine exzellente Doktorarbeit. Mit seiner Dissertation leistet der AWI-Physiker einen bedeutenden Beitrag, Simulationen zur Entwicklung des Permafrosts zu verfeinern: Er zeigt, wie bedeutend kleinräumige Eigenschaften der Landschaft sind, da sie die Menge an Klimagasen beeinflussen, die beim Tauen freigesetzt wird. 


Neuer Forschungsverbund

Klimawandel begrenzen: Verbund sea4soCiety erforscht Wege, um Kohlenstoffspeicherung in Küstenökosystemen zu erhöhen

Mangroven und kleine Salzmarsch (Bildmitte) in Brasilien
[20. August 2021] 

Innovative und gesellschaftlich akzeptierte Ansätze entwickeln, um das natürliche Potenzial für Kohlenstoffspeicherung in vegetationsreichen Küstenökosystemen zu verbessern: So lautet das Ziel des neuen Forschungsverbunds sea4soCiety, den das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen koordiniert. Der Verbund besteht aus 40 Wissenschaftler:innen aus neun norddeutschen Universitäten und Forschungsinstituten, darunter auch das Alfred-Wegener-Institut. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den Verbund im Rahmen der ersten Forschungsmission „Marine Kohlenstoffspeicher als Weg zur Dekarbonisierung“ – kurz: CDRmare – der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM) mit 5,3 Mio Euro.


Antarktis

Eisbergabbruch am Ekström-Schelfeis und Sturm an der Neumayer-Station

Eisbergabbruch Ekström Schelfeis
[16. August 2021] 

Am antarktischen Ekström-Schelfeis ist zwischen 12. und 13. August 2021 ein Eisberg abgebrochen. Der Eisberg ist noch nicht offiziell benannt, wird nach den internationalen Statuten aber vermutlich den Namen #A77 erhalten. Er ist etwa 53 Kilometer lang, hat eine Fläche von etwa 370 Quadratkilometern und ist damit ungefähr halb so groß wie Hamburg.


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