Meldungen

Ansprechpartner Kommunikation + Medien
Pressemeldungen als RSS abonnieren

Pressemitteilung

Temperaturanstieg im Permafrost erhöht Freisetzung des Klimagases Methan - Untersuchungen am Alfred-Wegener-Institut zeigen, dass Methan bildende Mikroorganismen auf Klimaänderungen reagieren

[30. März 2009] 

Höhere Temperaturen in arktischen Dauerfrostböden verändern die Lebensgemeinschaft Methan bildender Mikroorganismen und führen zu einer erhöhten Methanfreisetzung. Zu diesem Ergebnis kommen Mikrobiologen vom Alfred-Wegener-Institut und der Universität Hamburg in einer aktuellen Veröffentlichung der Zeitschrift „Environmental Microbiology“.


Pressemitteilung

Forschungsflugzeug Polar 5 auf Arktis-Kampagne

[26. März 2009] 

Das Forschungsflugzeug Polar 5 des Alfred-Wegener-Instituts startet am Montag, den 30. März um 10 Uhr vom Regionalflughafen Bremerhaven aus zu einer rund vierwöchigen Messkampagne in die Arktis. Im Fokus des Projekts (PAM-ARCMIP - Pan-Arctic Measurements and Arctic Climate Model Intercomparison Project) stehen Messungen von Meereisdicken sowie atmosphärische Untersuchungen in einem Gebiet zwischen Spitzbergen, Grönland, Nordkanada und Alaska.


Pressemitteilung

Polarsternexpedition Lohafex gibt neue Einblicke in die Planktonökologie - Wenig atmosphärisches Kohlendioxid im Südlichen Ozean gebunden

[23. März 2009] 

Das indisch-deutsche Wissenschaftlerteam vom National Institute of Oceanography (NIO) und vom Alfred-Wegener-Institut ist von seiner Expedition mit dem Forschungsschiff Polarstern zurückgekehrt. Das Kooperationsprojekt Lohafex lieferte neue Einblicke in die Funktionsweise des planktischen Ökosystems. Es dämpfte jedoch die Hoffnungen, bedeutende Mengen Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre langfristig im Südozean binden zu können, um die Erderwärmung abzumildern.


Pressemitteilung

Verursacher von Muschelvergiftungen identifiziert

[19. März 2009] 

Der Ursprung des Nervengiftes Azaspiracid, welches nach Anreicherung in Muscheln zu schweren Vergiftungen beim Menschen führen kann, ist identifiziert worden. Wie die Zeitschrift European Journal of Phycology in ihrer neuesten Ausgabe (Vol. 44/1: p. 63-79) berichtet, handelt es sich dabei um eine winzige Algenart, den Dinoflagellaten Azadinium spinosum. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung haben den bisher unbekannten und nun erstmals beschriebenen Organismus aus der Nordsee isoliert, im Labor vermehrt und als Produzent der Giftstoffe identifiziert.


Pressemitteilung

Westantarktis war in Warmzeiten eisfrei - Geologische Daten signalisieren dynamische Entwicklung des Eisschildes vor drei bis fünf Millionen Jahren

[18. März 2009] 

Die Eiskappe der Westantarktis ist vor drei bis fünf Millionen Jahren offenbar wiederholt vollständig abgeschmolzen. Wie die Fachzeitschrift nature in ihrer neuesten Ausgabe (Vol. 458) berichtet, sind diese regelmäßigen Abschmelzphasen durch die Veränderungen der Neigung der Erdachse in Zeiten erhöhter CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre ausgelöst worden. Dies ergab die Analyse eines Sedimentkerns, der 2006 im Rahmen des internationalen Bohrprojekts ANDRILL (ANtarctic geological DRILLing) mit deutscher Beteiligung unter dem antarktischen Ross-Schelfeis gebohrt wurde.


Seite