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Der Südozean, wie man ihn noch nie gesehen hat

Eine neue Karte zeigt den Meeresboden des Südlichen Ozeans in nie dagewesenem Detail

Bathymetrische Karte Südlicher Ozean
[07. Juni 2022] 

Die Beschaffenheit des Ozeanbodens entscheidet mit darüber, wie sich Wassermassen und Strömungen in den Meeren bewegen und unser Klima beeinflussen. Auch die Lebensvielfalt im Meer ist beeinflusst von Meeresbodenstrukturen. Deshalb sind möglichst genaue Informationen zur Bodentopografie für meeres- und klimawissenschaftliche Forschung unabdingbar - und jetzt in einer neuen Karte verfügbar.


Polarstern II: Der Startschuss für den Neubau ist gefallen

Bundestag macht den Weg frei für den Bau des neuen AWI-Forschungseisbrechers. Nächster Schritt ist ein Teilnahmewettbewerb, in dem sich Werften um den Auftrag bewerben können

Polarstern-Winterexperiment
[03. Juni 2022] 

Seit 40 Jahren fährt das Forschungsschiff Polarstern in die Arktis und Antarktis. Damit auch in Zukunft Polar- und Meeresforschung auf höchstem Niveau möglich ist, hat das BMBF das AWI in die Lage versetzt, den Bau eines modernen, leistungsfähigen und nachhaltigen Nachfolgeschiffs auszuschreiben und zu koordinieren. Mit dem Beschluss des Bundeshaushalts 2022 durch den Deutschen Bundestag kann nun das Vergabeverfahren starten.


Sibirische Tundra könnte bis Mitte des Jahrtausends fast komplett verschwinden

AWI-Studie zeigt: Nur mit ambitioniertem Klimaschutz kann ein Drittel der Tundra gerettet werden

Krummholzaufnahmen
[25. Mai 2022] 

Die Erderhitzung lässt die Temperaturen in der Arktis rasant steigen. Dadurch verschiebt sich die Baumgrenze sibirischer Lärchenwälder immer weiter nach Norden und verdrängt so nach und nach die weiten Tundraflächen mit ihrer einzigartigen Fauna und Flora. AWI-Forschende haben die künftige Ausbreitung der Wälder auf Kosten der Tundra nun im Computer simuliert.


Mikroplastik in der Atmosphäre

Mikro- und Nanoplastik aus der Atmosphäre belastet Meere

Ein internationales Forschungsteam untersucht in einer aktuellen Studie die Atmosphäre als relevante Quelle für die Kunststoffverschmutzung von Gewässern

Meeresströmungen
[10. Mai 2022] 

Prognosen zufolge wird die Kunststoffverschmutzung bis 2040 auf bis zu 80 Millionen Tonnen pro Jahr ansteigen. Inzwischen wurden in fast allen Bereichen der Umwelt Plastikteilchen festgestellt, zum Beispiel in Gewässern, im Boden und in der Luft. Durch Meeresströmungen oder Flüsse gelangen die kleinen Plastikteilchen sogar bis in die Arktis, die Antarktis oder die Tiefsee. Eine neue Übersichtsstudie zeigt nun, dass auch Wind die kleinen Teilchen weit transportieren kann – und das deutlich schneller als Wasser: Durch die Atmosphäre gelangen sie schon innerhalb von Tagen von den Quellen selbst zu den entlegensten Orten der Erde. Wie Mikroplastik in die Atmosphäre gelangt und welchen Weg es nimmt, beschreibt ein internationales Forschungsteam in der Fachzeitschrift Nature…


Müll im Meer

Die globale „Plastikflut“ erreicht die Arktis

AWI-Studie zeigt: Plastikmüll verschmutzt den Arktischen Ozean in bedenklichem Ausmaß

Snow samples from Arctic sea ice
[05. April 2022] 

Vor der weltweiten Verschmutzung mit Plastikmüll bleibt auch der hohe Norden nicht verschont. Wie eine internationale Übersichtsstudie des Alfred-Wegener-Instituts zeigt, hat die Plastikflut längst alle Lebensräume der Arktis erreicht. Das Plastik belastet nicht nur die Ökosysteme, sondern könnte sogar den Klimawandel befeuern, zeigt die neue Nature Reviews Earth & Environment-Studie.


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