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Helmholtz-Verbund REKLIM

Klimaforscher diskutieren in Bremen

Regionale Auswirkungen und Folgen des Klimawandels auf Küstenräume

[29. September 2015] 

Klimawandel in Regionen verstehen, Folgen erkennen und Auswirkungen diskutieren: Die fünfte Regionalkonferenz des Forschungsverbunds „Regionale Klimaänderungen“ der Helmholtz-Gemeinschaft legt in diesem Jahr den Schwerpunkt auf die Küstenräume. REKLIM-Wissenschaftler diskutieren mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft, vor welche Herausforderungen der Klimawandel die Gesellschaft stellt.


Langzeitforschung

Meeresbiologen aus aller Welt treffen sich auf Helgoland

50. European Marine Biology Symposium

[21. September 2015] 

Diese Woche findet auf Helgoland das 50. Europäische Meeresbiologie-Symposium statt. Knapp 200 Teilnehmende aus 24 Ländern treffen sich, um über langfristige Veränderungen von Umweltbedingungen und Ökosystemen zu diskutieren. Das Jubiläum ist eine Rückkehr zu den Wurzeln: Die Biologische Anstalt Helgoland richtete im Jahr 1966 auch das erste dieser Symposien aus.


Umdenken gefordert

Meereiszone hatte wichtigen Einfluss auf das Ökosystem

AWI-Forscher rekonstruieren Umweltbedingungen im Antarktischen Ozean der letzten 30.000 Jahre

[18. September 2015] 

In den letzten 30.000 Jahren war der Antarktische Ozean zeitweilig stärker durchmischt als bisher angenommen. So standen Kleinstalgen erhebliche Mengen an Nährstoffen zur Verfügung, die ihrerseits zur Speicherung des Treibhausgases CO2 während der letzten Kaltzeit (Glazial) beigetragen haben. Diese neuen Erkenntnisse stellen Forscher des Alfred-Wegener-Instituts jetzt in der Fachzeitschrift Nature Communications vor.


Klimaforschung

Wo auf der Welt taut der Permafrost?

Das erste globale Permafrost-Datenportal geht online

[13. September 2015] 

 

Ein internationales Forscherteam stellt ab kommenden Samstag auf einer Konferenz im kanadischen Quebec das erste Online-Datenportal zur Situation der weltweiten Permafrost-Vorkommen vor. Im Global Terrestrial Network for Permafrost (www.gtnp.org) bündeln die Wissenschaftler erstmals alle verfügbaren Messdaten zur Temperatur und Auftautiefe des Dauerfrostbodens in der Arktis, der Antarktis und den Hochgebirgsregionen und stellen diese für jedermann frei zum Download zur Verfügung. Das neue Portal kann somit als Frühwarnsystem für Forschende und Entscheidungsträger aus aller Welt dienen. Eine detaillierte Beschreibung der Datensammlung erscheint heute als Open-Access-Artikel im Wissenschaftsportal Earth System Science Data.


Meereisminimum 2015

Arktisches Meereis erholt sich nicht

Eisfläche von 4,35 Millionen Quadratkilometern schon jetzt kleiner als im Vorjahr

[07. September 2015] 

Das sommerliche Minimum ist noch nicht erreicht, doch schon jetzt bedeckt das Meereis in der Arktis nur noch eine Fläche von 4,35 Millionen Quadratkilometern. Nordost- und Nordwestpassage sind bereits weitgehend eisfrei. Zwar wird es nach Einschätzung von Wissenschaftlern der Universität Hamburg und des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) dieses Jahr keinen Negativrekord geben, doch der generelle Abwärtstrend bestätigt sich.


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