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Polarstern startet Arktis-Saison

Neue Geräte für die AWI-„Gärtner“

Ausbau des Tiefsee-Langzeitobservatoriums AWI-Hausgarten

[09. Juni 2016] 

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts starten am Montag, den 13. Juni mit dem Forschungsschiff Polarstern Richtung Spitzbergen, um neu entwickelte Geräte im Arktischen Ozean einzusetzen. Autonome Messgeräte am Meeresboden, in der Wassersäule und in der Luft sollen die Langzeitmessungen der Tiefseegruppe ergänzen. So können die Forscher zukünftig mit höherer zeitlicher und räumlicher Auflösung die klimatischen Veränderungen in der Arktis und deren Auswirkungen auf die Lebewelt analysieren.


Südozean

Forschungsschiff Polarstern in Bremerhaven erwartet

Antarktissaison endet nach einem halben Jahr im Heimathafen

[11. Mai 2016] 

Am Mittwoch, den 11. Mai 2016 wird das Forschungsschiff Polarstern nach gut sechs Monaten Antarktisexpeditionen in seinem Heimathafen Bremerhaven zurück erwartet. Im Südsommer war das Forschungsschiff des Alfred-Wegener-Instituts im südlichen Weddellmeer bis an das Filchner-Ronne-Eisschelf vorgedrungen, wo ozeanografische und biologische Arbeiten im Fokus standen. Außerdem hatten die Expeditionsteilnehmer hier ein Forschercamp logistisch unterstützt.


Neues Eiszeit-Wissen

Pazifik speicherte das Treibhausgas Kohlendioxid in Tausenden Metern Tiefe

Forscher lösen eines der großen wissenschaftlichen Rätsel der Eiszeiten

[10. Mai 2016] 

Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes hat neue Erkenntnisse zum Kohlendioxid-Austausch zwischen Ozean und Atmosphäre gewonnen und trägt damit dazu bei, eines der großen wissenschaftlichen Rätsel der Eiszeiten zu lösen. In den zurückliegenden 800 000 Jahren Klimageschichte waren die Wechsel von einer Warmzeit zu einer Eiszeit stets mit einer ausgeprägten Abnahme des Kohlendioxidgehaltes in der Atmosphäre verbunden. Sein Wert sank dann von 280 auf 180 ppm (parts per million). Wohin diese große Menge Kohlendioxid jedoch verschwand und durch welche Prozesse das Treibhausgas am Ende der Eiszeit wieder in die Atmosphäre gelangte, war bis dato umstritten. Den Wissenschaftlern ist es nun gelungen, einen bedeutenden...


Südozean

Tägliches Auf und Ab der Plankton-Tiere im Meer

Neue Studie zum Wanderverhalten von Zooplankton im Tages- und Jahresgang

[04. Mai 2016] 

Eine einzigartige mehrjährige Messreihe aus dem Südpolarmeer bringt neue Erkenntnisse über die tägliche Vertikalwanderung von Zooplanktongemeinschaften: Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Seefischerei in Hamburg und des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven beobachten Änderungen im Jahresverlauf und zwischen den Jahren. Das antarktische Zooplankton ist die wichtigste Nahrungsquelle für viele Fische und Walarten, u.a. dem größten Säugetier der Welt, dem Blauwal. 


Arktisches Meereis

Der Arktis droht ein Meereisverlust wie im Negativrekordjahr 2012

Daten des Satelliten CryoSat-2 zeigen viel dünnes Eis, das den Sommer kaum überstehen wird

[21. April 2016] 

Meereisphysiker des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), erwarten für den Sommer 2016 ähnlich wenig Meereis im Arktischen Ozean wie im Negativrekordjahr 2012. Zu dieser Prognose kommen die Wissenschaftler, nachdem sie aktuelle Satellitendaten zur Dicke der Eisdecke ausgewertet haben. Diese zeigen zum einen, dass das arktische Meereis bereits im Sommer 2015 ausgesprochen dünn war. Zum anderen hat sich im zurückliegenden Winter besonders wenig neues Eis gebildet. Meereisexperte Dr. Marcel Nicolaus präsentierte diese aktuellen Forschungsergebnisse heute auf einer Pressekonferenz im Rahmen der Jahrestagung der European Geosciences Union in Wien.


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