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Neue Studie

Ozeanversauerung begünstigt Massenvermehrung giftiger Alge

Langzeitexperiment belegt Störung des Nahrungsnetzes bei hohen CO2-Bedingungen

Mesokosmen-Experiment 2014 vor Gran Canaria
[19. November 2018] 

Steigen die Kohlendioxid-Konzentrationen in der Atmosphäre und folglich auch im Ozean weiter an, könnte dies die massenhafte Vermehrung toxischer Algen begünstigen, mit weitreichenden Folgen für das Nahrungsnetz im Meer.


Internationale Zusammenarbeit

Argentinischer Botschafter besucht das AWI

Besuch des argentinischen Botschafters (2.v.l.) am AWI
[16. November 2018] 

Am Freitag fand der Antrittsbesuch des argentinischen Botschafters S.E. Edgardo Malaroda gemeinsam mit Botschaftssekretär Martin Suaya statt. Mit Vertretern des AWI-Direktoriums und der AWI-Wissenschaft wurde unter anderem die Zusammenarbeit in der Forschung besprochen.


Wissenschaftskonferenz

120 Forscher und Forscherinnen treffen sich in Bremerhaven

Alfred-Wegener-Institut richtet Tagung von Arktiswissenschaftlern im Klimahaus aus

Schmelztuempel auf arktischem Meereis; 

Melt pond on Arctic sea ice.
[13. November 2018] 

Am 13. und 14. November findet in Bremerhaven die 2. Internationale (AC)3 Konferenz statt. Ausgerichtet vom Alfred-Wegener-Institut treffen sich rund 120 Forscher und Forscherinnen von zahlreichen Universitäten und Forschungseinrichtungen, um sich über „Arctic Amplification: Climate relevant Atmospheric and Surface Processes“ auszutauschen – also die arktische Verstärkung von klimarelevanten Atmosphären- und Oberflächenprozessen.


Neue Studie

Enge Kopplung zwischen Europa und der Arktis

Nach Warmluftvorstößen in die Arktis spielen die Wolken dort eine wichtige Rolle für Wetter und Klima

Wolken über arktischem Meereis in der Framstraße.
Clouds above arctic sea ice in the Fram Strait

Fotos von der Polarstern-Expedition ARK-XXVII-1 im Sommer 2012 (14. Juni - 15. Juli 2012, Bremerhaven-Longyearbyen); 
Forschungsschwerpunkte: 

Ozeanografie: Projekt ACOBAR - Messung von Salzgehalt, Sauerstoff und Wassertemperatur an 80 Stationen entlang eines Schnittes bei 78°50' N;

Biologie: Netzfänge und Sedimentprobennahme an den Stationen; Amphipoden-Untersuchungen (PECABO); Beobachtungen von Seevögeln und Meeressäugern; 

engl: 

Photo taken by Sebastian Menze during the Polarstern expedition ARK-XXVII-1 in summer 2012 into the Fram Strait, duration: 14th June - 15th July 2012
[29. Oktober 2018] 

Warme, feuchte Luftmassen aus niedrigeren Breiten sind die zentrale Energiequelle der arktischen Atmosphäre im Winter. Sie haben einen erheblichen Einfluss auf die Bodentemperaturen und können zum Schmelzen von Meereis führen. Weil Klima- und Wettermodelle große Schwierigkeiten haben, wichtige Prozesse während der Transformation dieser Luftmassen darzustellen, haben AWI-Forscher den Wissensstand jetzt im Fachmagazin Nature Geoscience zusammengefasst und Verständnislücken formuliert.


Deutscher Umweltpreis

Antje Boetius erhält Deutschen Umweltpreis

Bundespräsident Steinmeier ehrt Preisträger am Wochenende in Erfurt

[29. Oktober 2018] 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht am Sonntag in Erfurt den 26. Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Die mit 500.000 Euro höchstdotierte unabhängige Umweltauszeichnung Europas teilen sich 2018 die Meeresbiologin Prof. Dr. Antje Boetius (Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven) und ein interdisziplinäres Abwasser-Expertenteam aus Leipzig.


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