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Polarstern-Expedition

Einmalige Einblicke in antarktisches Schelfeissystem

Daten zu Ozean-Eis-Wechselwirkungen in spärlich erforschten, weit südlich gelegenen Regionen erfasst

CTD und Wasserschöpfer
[13. März 2018] 

Das zweitgrößte Schelfeis der Welt war das Ziel einer Polarstern-Expedition, die am 14. März 2018 im chilenischen Punta Arenas endet. Ozeanographen des Alfred-Wegener-Instituts haben entlang der gesamten Gletscherfront des Filchner-Ronne-Schelfeises gemeinsam mit nationalen und internationalen Kollegen wichtige Daten aufgezeichnet, um das Schmelzen des antarktischen Eispanzers zu ergründen und eine bedeutende Region für den globalen Meeresspiegelanstieg multidisziplinär unter die Lupe zu nehmen.


Expedition

Die Vermessung der Arktis: Rußpartikeln auf der Spur

Wissenschaftler starten Flugkampagne im Nordosten Grönlands

Frontalansicht eines AWI Forschungsflugzeuges beim Stop in Barrow,Alaska
[12. März 2018] 

Das AWI-Forschungsflugzeug Polar 5 bricht am 15. März auf nach Grönland. Vom äußersten Nordosten der Insel aus untersucht ein internationales Wissenschaftlerteam vier Wochen lang, wie sich die Arktis verändert.


Meereis

Auf dünnem Eis in der warmen Arktis

Nie maßen Forscher in einem Februar eine kleinere Eisdecke auf dem Nordpolarmeer als 2018

Abendlichtstimmung in der zentralen Arktis
[08. März 2018] 

Das Meereis in der Arktis schwindet weiter: Seit Satelliten in den 1970er Jahren die weiße Kappe über dem Nordpolarmeer im Blick haben, war die Fläche in keinem einzigen Februar so klein wie dieses Jahr.


Klimaforschung

AWI veröffentlicht Magazin zur Klimaforschung in Arktis und Antarktis

87 Seiten fundiertes Wissen über die Brennpunkte unseres Planeten

Eisberg vor antarktischer Halbinsel
[14. Februar 2018] 

Klimaforschung verständlich machen – mit diesem Ziel veröffentlicht das Alfred-Wegener-Institut das Magazin „Auf den Spuren des Wandels“. In Artikeln, Interviews und Infografiken erfahren die Leserinnen und Leser, warum Klimaforschung in den Polargebieten so wichtig ist.


Nature-Studie

Klimaschwankungen in Vergangenheit und Zukunft

AWI-Wissenschaftler vergleichen weltweite Temperaturvariabilität von Eis- und Warmzeiten

Die ersten 100 Meter
[05. Februar 2018] 

AWI-Forscher haben anhand eines einmaligen weltweiten Vergleichs von Daten aus Bohrkernen vom Meeresboden und von polarem Gletschereis gezeigt, dass die Klimaschwankungen von Kalt- zu Warmzeiten zwar weltweit abnahm, aber keinesfalls so stark wie bislang gedacht. Bisher ging man davon aus, dass Kaltzeiten von extremen Temperaturvariabilitäten geprägt waren, während Warmzeiten relativ stabil erschienen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Wissenschaftler jetzt vorab online in der Fachzeitschrift Nature.


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