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Jubiläum

Zehn Jahre AWI-Polarforschungsflugzeug Polar 5

Geophysiker, Atmosphärenforscher und Meereisphysiker messen in entlegensten Regionen

[29. September 2017] 

Am 1. Oktober 2017 jährt sich die Indienststellung des Polarforschungsflugzeugs Polar 5 des Alfred-Wegener-Instituts zum zehnten Mal. Die Maschine vom Typ Basler BT-67 hat seitdem für wissenschaftliche und logistische Aufgaben mehr als 1,3 Millionen Kilometer zurückgelegt. Bei ihren 48 Messkampagnen vor allem für Atmosphärenforschung und Geophysik ist sie auf dem arktischen Meereis nahe des Nordpols sowie am Südpol gelandet.


Potsdam

25 Jahre AWI Potsdam

Alfred-Wegener-Institut weiht Erweiterungsbau auf dem Telegrafenberg ein

[26. September 2017] 

Mit der Gründung des AWI Potsdam ist vor 25 Jahren die Wiedervereinigung der deutschen Polarforschung gelungen. Deshalb blicken heute Vertreter aus Wissenschaft und Politik auf ein Vierteljahrhundert Potsdamer Polarforschung unter dem Dach des Alfred-Wegner-Instituts zurück – darunter Brandenburgs Forschungsministerin Dr. Martina Münch und Karl-Eugen Huthmacher vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.


Mikroplastik

Von der Weser bis zur Nordsee:

PLAWES erforscht Mikroplastik-Kontaminationen in Ökosystemen

[20. September 2017] 

Weltweit steigt die Verschmutzung von Meeren, Flüssen und Seen durch Plastikmüll. Ein neues Projekt, das die Universität Bayreuth und das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) gemeinsam koordinieren, geht das Problem jetzt erstmals aus einer ganzheitlichen Forschungsperspektive an. In der Modellregion Weser – Nationalpark Wattenmeer wollen die Wissenschaftler unter anderem durch empirische und modellgestützte Analysen herausfinden, wie kleinste Plastikteilchen (Mikroplastik) vom Festland bis ins Meer gelangen, welche Eintrags- und Transportwege in welchem Umfang daran beteiligt sind und welche Risiken die dadurch verursachte Kontamination unterschiedlicher Ökosysteme mit sich bringt.


Meereisminimum 2017

Arktisches Meereis erneut stark abgeschmolzen

Mit einem Minimum von rund 4,7 Millionen Quadratkilometern setzt sich in der Arktis der Trend zum Rückgang des Meereises fort

[14. September 2017] 

In diesem September ist die Fläche des arktischen Meereises auf eine Größe von etwa 4,7 Millionen Quadratkilometern abgeschmolzen. Dies stellten Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts sowie der Universitäten Bremen und Hamburg fest. Die Fläche ist damit etwas größer als im vergangenen Jahr, liegt jedoch im Mittel der letzten zehn Jahre und zugleich weiterhin deutlich unter den Werten von 1979 bis 2006. Die Nordost-Passage war für Schiffe ohne Unterstützung von Eisbrechern befahrbar.


Erfolgsmeldung aus der Arktis

AWI-Unterwasserroboter Tramper erfolgreich geborgen

Fast 60 Wochen Messungen des Sauerstoffgehalts am Grund der Tiefsee

[30. August 2017] 

Tiefseeforscher des Alfred-Wegener-Instituts haben am 27. August 2017 den Unterwasserroboter Tramper nach fast 60 Wochen Messungen aus 2435 Metern Wassertiefe geborgen. Es war der erste Langzeiteinsatz eines Kettenfahrzeugs unter dem arktischen Meereis. Die ersten 24 Wochen hat das Gerät die biogeochemischen Messungen wie geplant an verschiedenen Orten durchgeführt. Eine blockierte Kette bedingte, dass der AWI-Tramper ab Januar an derselben Stelle blieb, aber weiterhin den Sauerstoffgehalt des Sediments aufzeichnen konnte.


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