Meldungen

Ansprechpartner Kommunikation + Medien
Pressemeldungen als RSS abonnieren

Grönland

Risse kündigen Abbruch eines großen Eisberges am Petermann-Gletscher an

AWI-Forscher messen höheres Fließtempo des Gletschers und sagen eine weitere Beschleunigung im Falle eines Abbruchs voraus

View towards the north-east across the ~18 km wide calving front of Petermann Gletscher, Greenland.
[06. Februar 2019] 

Modellsimulationen von AWI-Forschern zeigen: Sollten die Eismassen des grönländischen Petermann-Gletschers abbrechen, wird er sich vermutlich weiter beschleunigen und mehr Eis ins Meer transportieren, mit entsprechenden Folgen für den globalen Meeresspiegel. Die Studie ist im „Journal of Geophysical Research: Earth Surface“ erschienen und frei erhältlich.


Antarktis

Polarstern-Expedition zum Larsen-C-Schelfeis und zum Eisberg A68

Forschende wollen Leben unter hunderte Meter dickem Eis erkunden

Luftaufnahme: Polarstern bei seiner Fahrt durch antarktisches Meereis, Weddellmeer.


Polarsternexpedition ANT-XXIX/6; 8. Juni - 12. August 2013; Kapstadt-Punta Arenas
Ziel der Expedition: Ein interdisziplinäres Forschungsprogramm in Atmosphäre, Meereis, Ozean und Ökosystem im antarktischen Winter, um die physikalischen und biogeochemischen Eigenschaften und Prozesse während der Wachstumsphase des Meereises besser zu verstehen. Fahrt war die erste antarktische Winterexpedition seit dem Jahr 2006. (Kurs wie im Winterexperiment 1992) 


English

Aerial photo: Polarstern breaking its way through Antarctic sea ice, Weddell Sea.

Polarsternexpedition ANT-XXIX/6; 8. June - 12. August 2013; Cape Town -Punta Arenas (Chile); The aim of the cruise is to carry out an interdisciplinary research programm on atmosphere, sea ice, ocean, and ecosystem during winter to obtain an understanding of physical and biogeochemical properties and processes during the sea ice growth season. It was the first Antarctic winter expedition since the year 2006.
[04. Februar 2019] 

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts fliegt am 4. Februar Richtung Antarktis, um ein bisher unter Schelfeis verborgenes Meeresökosystem zu erkunden.


Antarktis-Expeditionen

Tiefenbohrungen sollen Klarheit über die Stabilität des Antarktischen Eisschildes bringen

AWI-Geowissenschaftler leiten internationale IODP-Schiffsexpeditionen in das Südpolarmeer

[25. Januar 2019] 

Geophysiker und Geologen des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, werden in den kommenden Monaten im Rahmen des International Ocean Discovery Program (IODP) einmalige Einblicke in die Klimageschichte der Antarktischen Eisschilde erhalten.


Jubiläum

10 Jahre Neumayer-Station III

Wissenschaft und Politik betonen Bedeutung der deutschen Antarktisforschung

[18. Januar 2019] 

Seit 2009 dient die Neumayer-Station III auf dem Ekström-Schelfeis an der Küste des östlichen Weddellmeeres als Basis für die deutsche Antarktisforschung. In diesen Tagen feiert die Stationscrew zusammen mit einer Delegation aus Wissenschaft und Politik das zehnjährige Jubiläum.


Klimawandel

So schnell erwärmen sich die Dauerfrostböden der Welt

Neue globale Vergleichsstudie zeigt weltweiten Anstieg der Bodentemperatur in den Permafrostregionen

AWI-Permafrostexperten untersuchen die erodierende Küste  auf der sibirischen Insel Sobo-Sise im östlichen Lena-Delta

AWI permafrost scientists investigate the eroding coastline at the Siberian island Sobo-Sise, Eastern Lena delta.
[16. Januar 2019] 

Die Erderwärmung hinterlässt immer deutlichere Spuren in den Permafrostregionen der Welt. Wie die neue globale Vergleichsstudie des internationalen Permafrost-Netzwerkes GTN-P jetzt zeigt, ist in allen Gebieten mit Dauerfrostboden die Temperatur des gefrorenen Untergrundes in mehr als 10 Metern Tiefe im Zeitraum von 2007 bis 2016 um durchschnittlich 0,3 Grad Celsius gestiegen – in der Arktis ebenso wie in der Antarktis und in den Hochgebirgen Europas und Zentralasiens. Besonders hoch fiel die Erwärmung in Sibirien aus. Dort erwärmte sich der gefrorene Boden um nahezu 1 Grad Celsius. Die wegweisende Studie erscheint jetzt im Online-Fachmagazin Nature Communications.


Seite