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Pressemitteilung

Rekordkälte in der arktischen Stratosphäre – Erste Hinweise auf beginnende Ozonzerstörung

[28. Januar 2005] 

Wissenschaftler aus ganz Europa weisen heute in einer gemeinsamen Erklärung auf außerordentlich tiefe Temperaturen in der Stratosphäre in etwa zwanzig Kilometern Höhe über der Arktis hin. Die ungewöhnlichen Bedingungen dieses Winters könnten den Abbau der arktischen Ozonschicht verstärken. Erste Anzeichen für eine beginnende Ozonzerstörung haben die Wissenschaftler bereits nachgewiesen. Wenn es nicht in den nächsten Wochen zu einer kräftigen Erwärmung der Stratosphäre kommt, wären außergewöhnlich schwere Ozonverluste möglich. Ozonabbau führt zu einer Zunahme schädlicher UV-B Strahlung am Erdboden. Von einem Ozonabbau in der Arktis wäre auch Mitteleuropa betroffen, da in der Stratosphäre arktische Luftmassen regelmäßig auch über südlichere Breiten driften.

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Pressemitteilung

Ein Kunstobjekt in der Antarktis

[14. Januar 2005] 

Seit Dezember 2004 richtet der Künstler Lutz Fritsch in der Antarktis an der Neumayer-Station des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung die „Bibliothek im Eis“ ein. Die Bibliothek ist real nutzbar und mit ca. 1000 Büchern ausgestattet. Künstler und Wissenschaftler aller Disziplinen wurden von Fritsch persönlich angeschrieben und gebeten, ein Buch für diesen speziellen Ort auszuwählen und zu stiften. Die Bücher sind den neun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gewidmet, die 15 Monate im ewigen Eis überwintern. Am Mittwoch, den 19. Januar wird als erstes Ereignis im Jubiläumsjahr „25 Jahre Alfred-Wegener-Institut“ die „Bibliothek im Eis“ während des Neujahrsempfangs im Bremer Rathaus eingeweiht.


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Der älteste antarktische Eiskern

[13. Januar 2005] 

Am 21. Dezember 2004 haben Wissenschaftler des europäischen Eisbohrprojektes Epica (European Project for Ice Coring in Antarctica) an der Station Dome C auf dem Inlandeisplateau der Ostantarktis eine Bohrtiefe von 3270,2 Metern erreicht, fünf Meter oberhalb des Felsuntergrunds. Weil das Eis am Felsuntergrund schmilzt, entschieden die Wissenschaftler die Bohrung bei dieser Tiefe zu beenden.


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Forschungseisbrecher Polarstern driftet im antarktischen Eis

[09. Dezember 2004] 

Seit dem 27. November ist eine Eisscholle in der Antarktis für 55 Wissenschaftler aus elf Nationen Arbeitsplatz und Heimat zugleich. Der Forschungseisbrecher Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven ist fest mit einer driftenden Scholle im westlichen Weddelmeer verankert. Im Rahmen der vom Alfred-Wegener-Institut organisierten Expedition Ispol (Ice Station POLarstern), ist die Scholle Gegenstand einer mehrwöchigen Untersuchung durch Glaziologen, Biologen, Ozeanografen und Meteorologen. Das Untersuchungsgebiet ist ein einzigartiges Meeresgebiet, da es den größten Anteil an mehrjährigem Meereis im südlichen Ozean besitzt. Die dortigen ozeanografischen, meteorologischen und biologischen Prozesse sind von globaler Bedeutung.

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Eine Skulptur in der Antarktis

[17. November 2004] 

Nach zehnjähriger Vorbereitungszeit ist es nun soweit: Am 24. November 2004 wird der Kölner Künstler Lutz Fritsch aufbrechen, um sein Kunstwerk, die Bibliothek im Eis an der Neumayer-Station des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Antarktis einzurichten.


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