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Wissenschaftliche Publikation

Beitrag der Küsten zum Klimawandel womöglich unterschätzt

Die Erosion der Permafrostküsten in der Arktis könnte große Mengen an CO2 freisetzen

Qikiqtaruk (Herschel Island), Yukon Territorium, Kanada: Versatz und Erosion von Küsten in der Arktis setzen abrupt organischen Kohlenstoff aus dem Permafrost frei, welcher schnell in Kohlenstoffdioxid und Methan umgewandelt werden kann
[07. November 2019] 

Permafrostküsten machen etwa ein Drittel der gesamten Küstenlinie der Erde aus. Infolge des beschleunigten Klimawandels tauen weitläufige Küstenabschnitte auf und erodieren in den Arktischen Ozean. Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters veröffentlicht wurde, zeigt nun, dass entlang dieser erodierenden Permafrostküsten in der Arktis große Mengen an Kohlendioxid entstehen könnten.


Ausbildungsprojekt MarDATA

Ein Ozean voller Daten

Kick-off für Ausbildungsprojekt MarDATA am GEOMAR

[07. November 2019] 

In der Meeresforschung müssen immer größere Datenmengen analysiert werden. Hierfür werden Spezialistinnen und Spezialisten benötigt, die neben naturwissenschaftlichem Sachverstand auch über Expertise in der Handhabung dieser großen Datenmengen verfügen. Im Rahmen der heute in Kiel gestarteten „Helmholtz School for Marine Data Science“ (MarDATA) soll zukünftig ein neuer Typus von marinen Datenwissenschaftlern ausgebildet werden. 


Preisverleihung

Antje Boetius erhält den Leibniz-Ring

Presse-Club Hannover zeichnet Arbeit der AWI-Direktorin aus

Preisträgerin Prof. Antje Boetius mit den Mitgliedern des Kuratoriums LeibnizRingHannover Jürgen Köster, Jan Hofer, Prof. Madjid Samii und Lutz Marmor (von links).
[22. Oktober 2019] 

Große Ehre für Prof. Antje Boetius: Die Tiefseeforscherin und Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, wurde vom Presse-Club Hannover mit dem „LeibnizRingHannover 2019" ausgezeichnet.


Wissenschaftliche Publikation

Kleine Fossilien enthüllen 25.000 Jahre Kohlenstoffgeschichte im Südpolarmeer

Regionale Unterschiede beim Austausch von Kohlendioxid (CO2) zwischen Atmosphäre und Meeresoberfläche

[21. Oktober 2019] 

Subantarktische Gewässer haben seit dem letzten Eiszeitmaximum (LGM) eine Schlüsselrolle bei der Regulierung des atmosphärischen Kohlendioxids gespielt. Das zeigt eine Rekonstruktion von 25.000 Jahren Karbonatchemie im Südpolarmeer unter Verwendung von in Sedimenten eingeschlossenen Mikrofossilien. Chemische Veränderungen, die in mikrofossilen Schalen und in Sedimenten gemessen wurden, zeigten, dass sich die Zirkulation, die Chemie und die biologische Produktivität der verschiedenen Regionen des Südpolarmeeres während des letzten glazial-interglazialen Zyklus unterschiedlich verhielten. 


CCAMLR-Sitzung

Verhandlungen für ein Meeresschutzgebiet im antarktischen Weddellmeer

Internationale Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis tagt in Hobart

[18. Oktober 2019] 

Die Internationale Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis (CCAMLR) verhandelt auch auf ihrer diesjährigen Sitzung weiter über das Meeresschutzgebiet (MPA) im antarktischen Weddellmeer. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts haben den im Jahr 2016 eingereichten Antrag federführend für die Europäische Union (EU) ausgearbeitet. Norwegen ist neben der EU und ihren Mitgliedsstaaten neuer Co-Antragsteller.


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