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Pressemitteilung

Französischer Tiefseeroboter auf deutschem Forschungseisbrecher

[20. Mai 2003] 

Meeresforscher gehen der arktischen Tiefsee auf den Grund

Am 22. Mai verlässt „Polarstern“, der Forschungseisbrecher des Alfred-Wegener-Instituts (AWI), Bremerhaven und bricht zu einer elfwöchigen Tiefsee-Expedition in den nördlichen Nordatlantik und die Arktis auf. Insgesamt wird ein internationales Team von 150 Wissenschaftlern, Ingenieuren und Technikern während drei verschiedener Fahrtabschnitte geologische, biologische, chemische und ozeanografische Prozesse in der Tiefsee untersuchen.


Pressemitteilung

Festgefroren bei "Tomato Island"

[13. Mai 2003] 

Eisbrecher „Polarstern“ kehrt zurück aus dem arktischen Winter

Am 14. Mai 2003 kehrt die „Polarstern“, das Forschungsschiff des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) von der 19. Arktisexpedition zurück nach Bremerhaven. Das Besondere an dieser Reise war die Jahreszeit: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollten im Winter Vorgänge untersuchen, die bei den sonst üblichen Sommerexpeditionen nicht zu beobachten sind.

„Zeitweise erreichten wir eine mittlere Geschwindigkeit von nur einem Knoten“, so schildert Fahrtleiterin Dr. Ursula Schauer die Schwierigkeiten, die „Polarstern“ in der winterlichen Arktis begegneten.


Pressemitteilung

Antarktische Muscheln im Stress: Wie warm ist zu warm in eiskalten Südozean?

[09. Mai 2003] 

Untersuchungen im Dallmann-Labor über die Stresstoleranz antarktischer Meerestiere

Muscheln und Schnecken aus der Antarktis sind besonders anfällig gegenüber jeder Art von physiologischem Stress, wie zum Beispiel einer Erwärmung der Wassertemperatur um nur wenige Grad. Dieses Ergebnis bringt eine Arbeitsgruppe des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) vom Dallmann-Labor auf King George Island vor der antarktischen Halbinsel mit. Untersucht werden ausserdem die Auswirkungen erhöhter UV-Strahlung auf antarktische Flohkrebse.


Pressemitteilung

Satelliten-Prüfung im arktischen Eis

[11. April 2003] 

Meereisforscher unter der Leitung des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung (AWI) untersuchen in der Arktis zurzeit die Messgenauigkeiten der Umweltsatelliten „Envisat“ und des zukünftigen Eissatelliten „CryoSat“.


Pressemitteilung

Wärmespeicher Arktis

[28. März 2003] 

Computermodell beschreibt „arctic warming”

Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) ist es gelungen, die Herkunft ungewöhnlich warmer Wassermassen in der Arktis zu klären. Die Strömungen im Arktischen Ozean wurden am Computer so simuliert, dass Messdaten aus den neunziger Jahren erklärt werden können, die eine unerwartete Erwärmung und andernorts auch unerwartet tiefe Temperaturen gezeigt hatten. Damit ist die Zirkulation von Wassermassen durch diesen Teil des Weltozeans jetzt besser verstanden. Nicht nur die Temperaturdaten der vergangenen zwei Jahrzehnte werden vom Modell wiedergegeben, es sind auch Vorhersagen möglich. Die wissenschaftliche Publikation wurde von der herausgebenden Amerikanischen Geophysikalischen Gesellschaft als Highlight aufgeführt.


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