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  • Umweltpreis der Sigrid-und-Viktor-Dulger-Stiftung geht an den Permafrostforscher Sebastian Westermann

    Modell Daten über den Zustand des Permafrostes liefert“, sagt Dr. Julia Boike, AWI-Forscherin und Leiterin der Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe „Sensitivity of Permafrost in the Arctic (SPARC)“, der Sebastian [...] gehört die Forschungsstelle Potsdam zu den international führenden Permafrost-Forschungszentren. Ihr Fokus auf konkreten Aussagen zum Permafrost war die perfekte Ergänzung zu meiner Arbeitsgruppe an der Universität [...] -Institut aber sind noch immer eng. So arbeiten die Permafrost-Experten aus Deutschland und Norwegen unter anderem im neuen europäischen Permafrost-Forschungsprojekt PAGE21 (http://page21.arcticportal

  • Tauende Permafrostböden setzen große Mengen Lachgas frei

    abzuschätzen“, sagt Guido Grosse von der AWI-Sektion Permafrost-Forschung.  

    Originalpublikation:

    Marushchak et al. Thawing Yedoma permafrost is a neglected nitrous oxide source. Nature Communications [...] Permafrost
    Lachgas ist nach Kohlendioxid und Methan das drittwichtigste Treibhausgas. Pro Masseneinheit wirkt es sich fast 300-mal stärkerer auf die Erderwärmung aus als Kohlendioxid. In Böden wird [...] Beobachtung beschreibt das Team in der Zeitschrift Nature Communications .
    Yedoma ist eisreicher Permafrost aus dem Spät-Pleistozän (ca. 100,000 bis 12,000 Jahre vor heute), der neben Kohlenstoff unter anderem

  • AWI-Förderverein zeichnet Permafrostforscher für herausragende Leistungen aus

    Menge und Qualität des Boden-Kohlenstoffs in Permafrost-Ablagerungen in Sibirien und Alaska.

    „Dieses Thema ist von höchster Aktualität, da die großen im Permafrost gebundenen Kohlenstoffreserven und ihre [...] ervoirs im Permafrost seien essentielle Beiträge zum besseren Verständnis des globalen Kohlenstoffhaushalts. „Sie machen den jungen AWI-Forscher zu einem gefragten Partner in der Permafrost-Kohlenstof

  • Diekmann übernimmt Leitung

    weiterhin auch das EU-Permafrost-Forschungsprojekt Page21 koordinieren. Parallel dazu bereiten er und sein Team derzeit die im kommenden Jahr anstehende große internationale Permafrost-Tagung in Potsdam vor [...] und internationalen Wissenschaftsgemeinde verholfen. Er stand vier Jahre lang der International Permafrost Association (IPA) als Präsident vor (2008-2012) und lehrte als Professor für Isotopengeochemie

  • Wie arktische Seen zum Klimawandel beitragen

    Permafrost
    Die Freisetzung von Methan aus Seen in den arktischen Permafrostgebieten könnte sich künftig aufgrund des Klimawandels abrupt verstärken. Die Ursache: Durch den tauenden Permafrost wachsen [...] Satellitenaufnahmen aus den Jahren 1999 bis 2014 aus und erläutert das Phänomen so: „Mit dem Tauen des Permafrosts sackt der Boden an vielen Stellen ab. Zunächst bilden sich kleine Schmelzwassertümpel. An ihren [...] wieder verschwinden: „Bislang gab es entweder nur sehr grobe globale Schätzungen der Seenfläche im Permafrost oder aber detaillierte Berechnungen für sehr kleine Gebiete. Die Angaben waren kaum vergleichbar

  • ILLUQ

    ILLUQ Permafrost bedeckt 22 % der freiliegenden Landfläche der nördlichen Hemisphäre und taut als direkte Folge des Klimawandels in alarmierendem Tempo auf. Beim Auftauen setzt Permafrost große Mengen [...] an organischen Stoffen und Schadstoffen in die Umwelt frei. Darüber hinaus hat das Auftauen des Permafrosts dramatische Auswirkungen auf die Infrastruktur in den lokalen Gemeinden, mit weitreichenden Folgen

  • Sibirische Lärchenwälder sind noch auf Eiszeit gepolt

    n 11. Internationalen Permafrost-Konferenz (ICOP) vom 20.-24. Juni 2016 in Potsdam vor. Mehr Informationen zu dieser nur alle vier Jahre stattfindenden Fachtagung der Permafrost-Forschergemeinschaft finden [...] fast so gut wie den Park auf dem heimatlichen Telegrafenberg. Nahezu jeden Sommer verbringt die Permafrost-Expertin vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in [...] bedeutet dies: Eben weil die jüngste Eiszeit vor 20.000 Jahren ausgesprochen kalt war, hat sich Permafrost großräumig ausgebreitet und tiefwurzelnde Bäume wie Kiefern und Fichten weit nach Süden verdrängt

  • UN warnen vor neu autretenden Umweltproblemen

    t. Unter den fünf Hauptthemen, die als aufkommende Felder aufgezeigt werden, ist auch tauender Permafrost.
    Dazu gibt Prof. Dr. Guido Grosse, Leiter der Permafrostforschung am Alfred-Wegener-Institut [...] erstmaligen Analyse von Temperaturdaten eines globalen Permafrostbohrloch-Netzwerkes eine Erwärmung von Permafrost auf globalem Maßstab festgestellt, die mit der Erwärmung der Atmosphäre einhergeht (Biskaborn et [...] Sibiriens und Kanadas starten, bei denen unter anderem Kohlenstoffspeicher und -Qualität in alten Permafrost-Ablagerungen, in Flussdeltas, sowie entlang der arktischen Küste untersucht werden sollen. Die

  • Die gefrorenen Küsten der Arktis: Ein Lebensraum schmilzt davon

    Modelle betrachten den Permafrost als einheitliche Fläche, die von oben nach unten abtaut. Das ist aber zu simpel“, sagt Hugues Lantuit. „An der Küste zum Beispiel bricht Permafrost verstärkt durch Wellenschlag [...] Permafrost
    Permafrostböden prägen ein Viertel der Landmasse auf der Nordhalbkugel. Durch den Klimawandel tauen speziell die arktischen Küsten verstärkt ab und setzen zusätzliche Mengen an Treibhausgasen [...] Grönland, Skandinavien und Sibirien erstreckt. Schon seit vielen Jahren wissen Forscher, dass der Permafrost mit dem Klimawandel immer stärker taut. Dennoch ist bislang weder genau bekannt, welche Konsequenzen

  • Meeressenken schützen Permafrostmaterial vor dem Abbau

    Permafrost
    Die Arktis erwärmt sich stärker als jede andere Region der Erde. Als Folge kommt es zu starker Erosion der Küsten, an denen Pflanzenreste vor tausenden von Jahren in Permafrost eingefroren [...] en, ob die Biomasse eher aus Flüssen in die Meeressenken gespült wird oder tatsächlich aus dem Permafrost stammt. Für Hendrik Grotheer und Michael Fritz bedeutete das Detektivarbeit. Sie mussten zunächst [...] festmachen konnten. „Jetzt können wir sicher sein, dass das meiste Material tatsächlich aus dem Permafrost stammt – und dass rund 40 Prozent davon am Meeresboden verbleiben und nicht abgebaut werden und