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Müll im Meer

Mikroplastikpartikel in Speisefischen und Pflanzenfressern

Neue AWI-Studien zeigen, dass die Plastikreste in Nord- und Ostsee auch von Speisefischen und Meeresschnecken gefressen werden

Gemeine Strandschnecke Littorina littorea
[11. Januar 2016] 

Mikroplastikpartikel stellen nicht nur für Seevögel, Wale und Lebewesen am Meeresboden eine Gefahr dar. In zwei neuen Studien zeigen Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) jetzt, dass die Plastikreste auch von Meeresschnecken sowie Nord- und Ostseefischen wie Kabeljau und Makrele gefressen werden.


Gemeinsame Presseerklärung des AWI und der DBG

Alge des Jahres 2016: Eisalge Melosira arctica - Gewinnerin oder Verliererin des Klimawandels?

Arktische Kieselalge steht im Mittelpunkt eines neuen AWI-Forschungsprojektes

Viele einzellige Melosira arctica hängen in Gallerte verpackt von den sie tragenden Eisschollen in das Meerwasser herab.
[06. Januar 2016] 

Forschende haben eine der wichtigsten Algen des Arktischen Ozeans, Melosira arctica, zur Alge des Jahres gekürt. An ihr wollen die Wissenschaftler die Auswirkungen des Klimawandels studieren.


Nachwuchsförderung

Polarstern-Ausbildungsfahrt endet in Kapstadt

Ein Team junger Wissenschaftler misst auf Expedition die Lebenszeichen des Atlantischen Ozeans

Ein CPR (Continuous Plankton Recorder) wird vorbereitet.
[01. Dezember 2015] 

Nach einer fünfwöchigen Seereise wird das deutsche Forschungsschiff FS Polarstern morgen früh die südafrikanische Hafenstadt Kapstadt erreichen. Während der Ausbildungsfahrt von Bremerhaven nach Südafrika haben 32 junge internationale Wissenschaftler an Bord des Eisbrechers gelernt, die Lebenszeichen des Atlantischen Ozeans zu beobachten und zu messen.


Klimawandel

Warmes Wasser wirbelt das Leben in der Arktis durcheinander

Einzigartige 15-jährige Beobachtungsreihe von AWI-Forschern offenbart die Empfindlichkeit der Meeresumwelt in polaren Regionen

Experimente im Bereich des AWI-HAUSGARTEN. Punktueller Nahrungseintrag am Meeresboden. Foto: Alfred-Wegener-Institut / Michael Klages
[19. November 2015] 

Die Erwärmung der arktischen Gewässer durch den Klimawandel dürfte künftig zu einer radikalen Veränderung der Meereslebensräume im hohen Norden führen. Das legen Daten aus Langzeitbeobachtungen in der Framstraße nahe, die Forscher des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) jetzt ausgewertet haben. Ihre wichtigste Erkenntnis: Es genügt bereits ein vorübergehender Warmwassereinstrom in den Arktischen Ozean, um die Lebensgemeinschaften von der Wasseroberfläche bis hinunter in die Tiefsee grundlegend zu beeinflussen. Wie die Autoren aktuell im Fachmagazin „Ecological Indicators“ berichten, ereignete sich ein solcher Wärmeeinstrom im Zeitraum von 2005 bis 2008.


Langzeitforschung

Verlust von Artenvielfalt vor schmelzenden Küstengletschern

Sedimentation beeinflusst ein ganzes Ökosystem am Meeresboden

[13. November 2015] 

Schmelzende Gletscher führen zum Verlust von Artenvielfalt bei Bodenlebewesen im Küstenbereich der Antarktischen Halbinsel und beeinflussen so ein ganzes Ökosystem am Meeresgrund. Das zeigen wiederholte Tauchuntersuchungen, die ein internationes Wissenschaftlerteam jetzt in einer Studie im Fachmagazin Science Advances veröffentlicht.


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