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Pressemitteilung

Auswirkungen von Klimaänderungen auf die Ozonschicht größer als bisher angenommen

[28. April 2004] 

Forschern ist es gelungen, die Beziehung zwischen dem Ozonabbau in der arktischen Atmosphäre und Klimaänderungen zu bestimmen. Aktuelle Beobachtungen zeigen, dass die Ozonschicht über der Arktis auf Klimaveränderungen erheblich empfindlicher reagiert, als bisher angenommen wurde. Eine im "Geophysical Research Letters " (s.u.) veröffentlichte Studie beweist, dass die Klimabedingungen der Stratosphäre innerhalb der letzten vierzig Jahre den Abbau von Ozon in der Arktis unterstützen. Nach der Auswertung der Ozon-Messdaten der letzten zwölf Jahre konnten die Forscher die Auswirkungen der Temperaturschwankungen auf die arktischen Ozonverluste genau bestimmen: "Für jedes Grad Celsius Abkühlung haben wir mit 15 Dobson Einheiten zusätzlichen Ozonverlustes zu rechnen. Das ist...


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Satellitencheck: AWI-Polarflugzeug in der Arktis

[22. April 2004] 

Das Flugzeug Polar 4 des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) ist bis zum 7. Mai in der Arktis unterwegs. Die Messkampagne CryoVex 2004 dient der Vorbereitung der Mission des europäischen Satelliten CryoSat, der ab November diesen Jahres die polaren Eiskappen und das Meereis vermessen soll. Er soll feststellen, ob das Eis, als Reaktion auf das sich global ändernde Klima, zu- oder abnimmt.


Pressemitteilung

Eisendüngung des Ozeans steigert Nahrung für Tierwelt und verlagert Kohlendioxid in die Tiefsee

[02. April 2004] 

Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern an Bord des Forschungsschiffes „Polarstern“ des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) hat in einem kürzlich beendeten Experiment im Südatlantik nachgewiesen, dass eine durch Eisendüngung erzeugte Algenblüte Kohlendioxid aus der Atmosphäre in die Tiefsee „transportiert“. Zusätzlich hat die Blüte das Wachstum von Algen fressenden Planktontieren wie Ruderfußkrebsen und Krill gefördert. Diese Tiere werden als Grundlage der Nahrungskette der für die Fischerei wichtigen Bestände von Sardinen, Heringen, Thunfischen und Walen betrachtet.


Pressemitteilung

Arktische Schwämme haben es in sich - Eiskalte Erlebnisse einer jungen Forscherin

[19. März 2004] 

Am arktischen Meeresboden lebende wirbellose Tiere schützen sich mit einem Cocktail chemischer Verbindungen gegen Fressfeinde und die Besiedlung durch Bakterien. Was es genau damit auf sich hat, und ob einzelne dieser spezifisch wirkenden Verbindungen praktisch genutzt werden können, hat die Biologin Heike Lippert im Rahmen ihrer Doktorarbeit untersucht. Für die am Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) der Helmholtz-Gemeinschaft entstandene Arbeit erhält Heike Lippert den „Georg von Neumayer Nachwuchsförderpreis für junge Polarforscher“.


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EPICA –DML

[16. Februar 2004] 

Die dritte Bohrsaison, die im Rahmen des auch von der EU geförderten EPICA Programms unter Leitung des AWI an der Kohnen Station (75°S, 0°E) im Dronning Maud Land stattfand, ist am 9. Februar in einer Tiefe von 2565 m erfolgreich abgeschlossen worden. Damit sind seit dem 10. Dezember 2003 1001 m Eiskern in sehr guter Qualität erbohrt worden. Diese Eiskerne wurden mit den Polarflugzeugen des AWI zur Neumayer Station geflogen und werden von dort für die weitere Bearbeitung in Kühlcontainern nach Bremerhaven verschifft.


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