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Pressemitteilung

Polargebiete erforschen, Klima verstehen: Am 1. März beginnt das Internationale Polarjahr 2007/08

[26. Februar 2007] 

Wenn mehr als 50.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die abgelegendsten Gebiete der Erde aufbrechen, ist dies ein Großereignis, das überall auf der Welt Aufsehen erregt. Über 60 Nationen bündeln ihre Kräfte, um in Eis und Schnee das Klima zu erforschen. Am 1. März wird sich eine Welle von Eröffnungsveranstaltungen über die Erde ziehen: von Japan und Australien, über China, Europa bis nach Brasilien. In Deutschland wird der Start des Internationalen Polarjahres am 1. März in Berlin gefeiert. Hier werden nicht nur die wichtigsten Forschungsprojekte vorgestellt und live in die Arktis geschaltet, sondern auch die Gewinner des Jugend-Malwettbewerbs zum Thema: „Wie stellen sich Kinder die Polargebiete der Erde vor?“ bekannt gegeben.

 


Pressemitteilung

Einzigartiges Ökosystem unter dem ehemaligen Larsen-Schelfeis

[25. Februar 2007] 

Erste Ergebnisse der vergangenen Polarstern-Expedition;

Zustand der Fischereibestände in antarktischen Gewässern;

Neue erfolgreiche Technik der Walbeobachtung.

 


Pressemitteilung

Alfred-Wegener-Institut begrüßt neue Verwaltungsdirektorin

[31. Januar 2007] 

Am 1. Februar wird Dr. Heike Wolke ihre Tätigkeit als Verwaltungsdirektorin des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven aufnehmen. Heike Wolke war zuletzt am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ in Leipzig tätig. Sie tritt damit die Nachfolge von Dr. Rainer Paulenz an, der im Oktober vergangenen Jahres als Kulturdezernent in die Stadtpolitik Bremerhavens gewechselt hat.


Pressemitteilung

Neue Algengruppe entdeckt: Picobiliphyta

[12. Januar 2007] 

Einer internationalen Forschergruppe ist es gelungen, eine bisher unbekannte Gruppe von Algen zu identifizieren. Wie jetzt im Wissenschaftsmagazin Science berichtet, handelt es sich bei den Algen um Vertreter des kleinsten pflanzlichen Planktons, dem Picoplankton („Picobiliphytes: A marine picoplanktonic algal group with unknown affinities to other Eukaroytes” Science, Vol. 316). Aufgrund ihrer Größe von nur wenigen tausendstel Millimetern und dem Vorkommen einer Pigmentgruppe, den so genannten Phycobiliproteinen, gaben die Forscher ihnen den Namen Picobiliphyta.


Pressemitteilung

Weniger Nordseefische durch wärmeres Wasser

[05. Januar 2007] 

Derzeitige Verschiebungen des Weltklimas führen vor allem in den flachen Randmeeren der Ozeane zu einer Veränderung der Artenzusammensetzung. Betroffen sind auch die Fischbestände. Bisherige Untersuchungen, die einen Zusammenhang zwischen der globalen Erwärmung und der Abnahme von Fischbeständen zeigen, beruhten jedoch lediglich auf statistischen Daten. Für die Abschätzung zukünftiger Veränderungen ist ein tieferes Verständnis der Bedeutung der Wassertemperatur für die Biologie der betroffenen Organismen von fundamentaler Bedeutung. Eine jetzt im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlichte Studie zeigt, dass eine wärmebedingte Sauerstoffunterversorgung bei Fischen der entscheidende Faktor ist, der die Bestandsdichte beeinflusst.


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