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Langzeitstudie

Rückgang der Bodenlebewesen im antarktischen Weddellmeer

Benthos-Organismen reagieren auf die dynamische Meereisentwickung

[07. Mai 2020] 

Veränderungen in der Meereisbedeckung der Antarktis führten im letzten Vierteljahrhundert zu bedeutenden Veränderungen des Lebens am Meeresboden. 


Tiefsee-Forschung

Simulierter Manganknollen-Abbau beeinträchtigt die Ökosystemfunktion von Tiefseeböden

Mit dem Tiefseebergbau einhergehende Störungen beeinträchtigen die natürlichen Ökosystemfunktionen und Mikrobengemeinschaften im Meeresboden langfristig.

[29. April 2020] 

Tiefseebergbau könnte eine Möglichkeit bieten, dem zunehmenden Bedarf an seltenen Metallen zu begegnen. Seine Umweltauswirkungen sind bisher jedoch nur zum Teil bekannt. Forschende beschreiben nun, dass mit dem Tiefseebergbau einhergehende Störungen auch die natürlichen Ökosystemfunktionen im Meeresboden langfristig beeinträchtigen.


MOSAiC-Expedition

Alternativplan für Polarstern-Versorgung steht

MOSAiC-Expedition wird trotz Corona-Pandemie dank Unterstützung der deutschen Forschungsschiffe Merian und Sonne fortgesetzt. Das neue MOSAiC-Team startet im Mai von Bremerhaven aus.

[24. April 2020] 

Die MOSAiC-Expedition kann trotz der aktuellen Herausforderungen weitergehen. Nach den durch die Corona-Pandemie bedingten internationalen Grenzschließungen musste ein Team-Austausch verschoben werden.


Auszeichnung

World Press Photo Award für AWI-Fotografin

Esther Horvath gewinnt mit einem Motiv der MOSAiC-Expedition eine der weltweit höchsten Auszeichnungen für Fotografen

[17. April 2020] 

Eine Eisbärin und ihr Jungtier erkunden neugierig im Scheinwerferlicht der Polarstern das MOSAiC-Forschungscamp – mit diesem Motiv hat Esther Horvath, Fotografin und Bildredakteurin am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) den World Press Photo Award in der Kategorie „Umwelt“ als Einzelbild gewonnen. Dies gab die World Press Photo Foundation am Abend des 16. April bekannt.


Klimageschichte

Spuren eines Regenwaldes in der Westantarktis

90 Millionen Jahre alter Waldboden belegt unerwartet warmes Südpol-Klima in der Kreidezeit

[01. April 2020] 

Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Geowissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, hat ein neues und bislang einzigartiges Fenster in die Klimageschichte der Antarktis aufgestoßen. In einem Sedimentbohrkern, den die Forschenden im Februar 2017 im westantarktischen Amundsenmeer geborgen haben, fanden sie nahezu ursprünglich erhaltenen Waldboden aus der Kreidezeit, einschließlich vieler Pflanzenpollen und -sporen sowie eines dichten Wurzelnetzwerkes.


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