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Paläoklima

„Problem des fehlenden Eises“ gelöst

Piedmont-Gletscher im Nordosten Grönlands
[23. Februar 2021] 

Während der Eiszeiten sinkt der Meeresspiegel, weil viel Wasser in den riesigen Festlandgletschern gespeichert ist. Rechenmodelle konnten die Höhe des Meeresspiegels und die Dicke der Gletschermassen für die letzten Eiszeiten aber nicht miteinander in Einklang bringen.


Paläoklima

42.000 Jahre alte sub-fossile Bäume ermöglichen genauere Analyse der letzten Umpolung des Erdmagnetfelds

Kauri-Baum
[18. Februar 2021] 

Vor 42.000 Jahren fand die letzte vollständige Umpolung des Erdmagnetfeldes statt, das sogenannte Laschamps-Ereignis. Radiokarbon-Analysen der Überreste von Kauri-Bäumen aus Neuseeland ermöglichen nun erstmals eine genaue zeitliche Einordnung und Analyse dieses Ereignisses und der damit verbundenen Effekte, sowie die Kalibrierung geologischer Archive wie Sediment- und Eisbohrkerne aus dieser Zeit.


Kooperation

Niedersachsen ist neues Sitzland des Alfred-Wegener-Instituts

Mit dem Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität an der Universität Oldenburg erweitert sich der Kreis der Zuwendungsgeber des AWI

HIFMB Oldenburg
[17. Februar 2021] 

Seit dem 1. Januar 2021 beteiligt sich das Land Niedersachsen an der Bund-Länder-Finanzierung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Die Anzahl der Sitzländer erhöht sich durch das im Jahr 2017 gemeinsam mit der Universität Oldenburg gegründete Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität auf vier.


Ozeanische Akustik

Die Lautsphäre des Ozeans und anthropogener Lärm

Zeit für internationales Handeln

Weddell Meer Robbe
[04. Februar 2021] 

Durch Bauarbeiten im Meer, die Schifffahrt und die Gas- und Ölförderung werden die Ozeane immer lauter. Eine umfassende internationale Studie zeigt jetzt, dass von diesem Lärm weit mehr Tierarten in ihrem Verhalten betroffen sind, als bisher angenommen. Die Forscherinnen und Forscher fordern, genau hinzuhören in den Ozean und den Lärm endlich weltweit zu regulieren.


Geowissenschaften

Arktischer Ozean: Bedeckt von Schelfeisen und voller Süßwasser

AWI-Geowissenschaftler stellen mit neuen Eiszeit-Befunden bisherige Vorstellung vom Arktischen Ozean auf den Kopf

Künstlerische Darstellung der Perspektive aus dem inneren des glazialen Ozeans
An artist’s impression of a perspective from the glacial ocean interior
[03. Februar 2021] 

Der Arktische Ozean war in den zurückliegenden 150.000 Jahren mindestens zweimal flächendeckend von mehr als 900 Meter dickem Schelfeis bedeckt und enthielt in dieser Zeit ausschließlich Süßwasser. Diese überraschende Aussage ist das Ergebnis langjähriger geowissenschaftlicher Untersuchungen, über die Forschende des Alfred-Wegener-Instituts und des MARUM in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature berichten.


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