Pressemitteilung

Begehrter Preis für Ozeanographie geht an Prof. Dr. Victor Smetacek

[10. Juni 2004] 

Für seine "Arbeit in der Welt der Meeresbiologie, als Planktonspezialist und aufgrund seines weltweiten Renommees" verleiht das Ozeanographische Institut in Paris am 11. Juni die Manley-Bendall Medaille an Prof. Dr. Victor Smetacek; Wissenschaftler am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI).

Seit 1986 am AWI tätig und Leiter des biologischen Fachbereichs - pelagische Ökosysteme - zeigte sich Smetacek "tief geehrt für einen solch bemerkenswerten Preis ausgewählt worden zu sein ".

Aufgefallen war Smetacek den Mitgliedern des Komitees "wegen seiner hervorragenden Publikationen und seinen Erfolgen in der Wissenschaft". Darüber hinaus "ist das Eisendüngungs-Experiment (EisenEx)", dessen Leiter er ist, "in den französischen Forschungszentren gut bekannt".

Die Manley-Bendall Medaille wird immer im Wechsel einem ausländischen und einem französischen Wissenschaftler verliehen. Für das Jahr 2003 wurde sie an Smetacek vergeben. Für 2004 wird sie dann an einen französischen Forscher gehen.

Das Ozeanographische Institut, gegründet von Prinz Albert I von Monaco (Institut océanographique, Fondation Albert I, prince de Monaco) entstand im Jahre 1906. Es besteht aus zwei Einrichtungen. Das eigentliche Ozeanographische Institut hat seinen Sitz in Paris. Anlaufpunkt für alle, die sich für das Meer interessieren und Ort des Austausches für Forscher und Studenten.

Die zweite Einrichtung ist das Ozeanographische Museum mit Sitz auf dem Felsen von Monaco. Einst vom Prinzen Albert I gegründet, um seine Sammlungen zu schützen und Forschungsarbeiten zu verfolgen, ist es heute berühmt für seinen hohen Anspruch, die historischen Sammlungen und seine Aquarien, die international berühmt sind.

Druckbares Foto: AWI-Archiv

Bremerhaven, den 10. Juni 2004

Downloads

Abo/Share

AWI Pressemeldungen als RSS abonieren




Das Institut

Das Alfred-Wegener-Institut forscht in den Polarregionen und Ozeanen der mittleren und hohen Breiten. Als eines von 19 Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft koordiniert es Deutschlands Polarforschung und stellt Schiffe wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen für die internationale Wissenschaft zur Verfügung.