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Larsen C-Schelfeis

Ein gigantischer Eisberg ist entstanden

AWI-Glaziologin Dr. Daniela Jansen erklärt Naturspektakel in der Antarktis

Größenvergleich:Die Gesamtfläche des neu entstandenen Eisberges beträgt fast 6.000 Quadratkilometer. Damit ist der Eisberg in etwa 6,7 mal so groß wie das Stadtgebiet Berlins.
[12. Juli 2017] 

Es war nur noch eine Frage der Zeit: In der Antarktis hat sich ein riesiger Eisberg vom Larsen-C-Schelfeis abgelöst. Der Gigant ist fast sieben Mal so groß wie Berlin. Was bedeutet das für die Region? Eine Einschätzung von Daniela Jansen vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Die Glaziologin hat das Phänomen seit Monaten beobachtet.


Symposium

Antarktis-Biologen treffen sich in Belgien

Zwölftes biologisches Symposium von SCAR, dem Wissenschaftskomitee der Antarktisforschung

Polarstern-Winterexperiment
[10. Juli 2017] 

Antarktisforscher aus aller Welt treffen sich vom 10. bis 14. Juli im belgischen Leuven. „Scale matters“ – „die Skala macht’s“ – ist das übergeordnete Thema des zwölften biologischen Symposiums von SCAR, dem Wissenschaftskomitee der Antarktisforschung (Scientific Committee on Antarctic Research). Von der winzigen molekularen Skala über Populationen bis hin zu Ökosystemen umspannen biologische Prozesse und Vielfalt alle Skalen und entsprechend abwechslungsreich sind die Symposiumsbeiträge.


Meeresspiegel

Sinkender Meeresspiegel brachte Vulkane zum Überlaufen

Internationales Forschungsteam findet Verbindung zwischen fester Erde und Klimasystem

Polarstern-Winterexperiment
[06. Juli 2017] 

Während der letzten 800.000 Jahre zeigten antarktische Temperaturen und atmosphärischer Kohlendioxidgehalt eine im Wesentlichen gleichgerichtete Entwicklung. Doch der Übergang in die letzte Eiszeit verlief anders: Vor ca. 80.000 Jahren sanken die Temperaturen, der Kohlendioxidgehalt aber blieb stabil.


„Meet the members"

Gesellschaft für Maritime Technik am AWI

Bremerhavener Branchenverband für Offshore- und Meerestechnik besucht Forschungsinstitut

[20. Juni 2017] 

Das Alfred-Wegener-Institut stellte sich Mitgliedern der Gesellschaft für Maritime Technik vor. Das AWI ist selbst Mitglied in dem Branchenverband für Offshore- und Meerestechnik, welcher sich unter anderem für den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im marin-maritimen Bereich engagiert.


Expeditionsankündigung

An der nördlichen Grenze giftiger Algen

Merian-Expedition führt Oldenburger und Bremerhavener Meeresforscher nach Grönland

Das Forschungsschiff Maria S. Merian.
[19. Juni 2017] 

Schmelzende Gletscher beschleunigen den Süßwasserabfluss ins Meer und verringern den Salzgehalt. Wenn zusätzlich Temperaturen steigen, finden giftige Algenblüten, die das marine Ökosystem beeinträchtigen können, beste Bedingungen. Doch gibt es eigentlich eine nördliche Grenze für gefährliche Algen? Dieser Kernfrage geht jetzt eine Expedition auf dem Forschungsschiff Maria S. Merian „MSM65“ nach. Vom 25. Juni bis zum 19. Juli erforschen Wissenschaftler aus Oldenburg und Bremerhaven, gemeinsam mit Experten aus Nordamerika und Chile, die Küste und Fjorde auf der Westseite Grönlands – einer Region, in der die Einflüsse der globalen Erwärmung direkt greifbar sind. Fahrtleiter ist der Meeresphysiker Prof. Dr. Oliver Zielinski, Direktor des Instituts für …


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