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Mikroplastik

AWI-Forscher messen Rekordkonzentration von Mikroplastik im arktischen Meereis

Die Zusammensetzung und Schichtung der aus dem Meereis gewonnenen Plastikpartikel verra-ten, aus welchen Regionen diese stammen

[24. April 2018] 

Forschende des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), haben im arktischen Meereis so viel Mikroplastik wie nie zuvor gefunden. Die meisten Partikel waren jedoch mikroskopisch klein. Die Eisproben aus fünf verschiedenen Regionen des Arktischen Ozeans enthielten zum Teil mehr als 12.000 Mikroplastik-Teilchen pro Liter Meereis. Die Plastik-Überreste waren zudem so charakteristisch im Eis verteilt, dass die Wissenschaftler ihre Spuren zurückverfolgen konnten.


Antarktis

Klimawandel und Krill

Meeresforscher auf Polarstern-Expedition im Südpolarmeer

[16. März 2018] 

Der Kleinkrebs Krill und die gelatinösen Salpen stehen im Mittelpunkt einer Expedition mit dem Forschungsschiff Polarstern in das Südpolarmeer. Unter Leitung der Meeresbiologin Prof. Dr. Bettina Meyer, Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg und Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), brechen die Wissenschaftler am 17. März von Punta Arenas (Chile) in Richtung Antarktische Halbinsel auf. Ziel der Forscher ist zu untersuchen, wie sich der Klimawandel auf die Bestände von Krill und Salpen im atlantischen Teil des Südpolarmeers auswirkt. Die Ergebnisse sollen auch dazu beitragen, eine nachhaltige Krillfischerei in der Region zu unterstützen. Die Forschungsreise endet am 6. Mai...


Arktischer Ozean

Treibhausgas auf Wanderschaft

Klimamodelle sollten auch das Wechselspiel zwischen Methan, Nordpolarmeer und Eis berücksichtigen

[14. März 2018] 

Mikroorganismen produzieren im Grund der flachen Meeresregionen nördlich von Sibirien aus Pflanzenresten Methan. Gelangt dieses Treibhausgas ins Wasser, kann es im Meereis eingeschlossen werden, das sich auf diesen Küstengewässern bildet. Damit kann Methan über Tausende von Kilometern durch das Nordpolarmeer transportiert und Monate später in völlig anderen Regionen wieder freigesetzt werden. Darüber berichten Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts in der aktuellen Ausgabe des Online Journals Scientific Reports. Auch wenn der Klimawandel dieses Wechselspiel zwischen Methan, Meer und Eis stark beeinflusst, ist es in den Modellen der Klimaforscher bisher noch nicht berücksichtigt.


Polarstern-Expedition

Einmalige Einblicke in antarktisches Schelfeissystem

Daten zu Ozean-Eis-Wechselwirkungen in spärlich erforschten, weit südlich gelegenen Regionen erfasst

[13. März 2018] 

Das zweitgrößte Schelfeis der Welt war das Ziel einer Polarstern-Expedition, die am 14. März 2018 im chilenischen Punta Arenas endet. Ozeanographen des Alfred-Wegener-Instituts haben entlang der gesamten Gletscherfront des Filchner-Ronne-Schelfeises gemeinsam mit nationalen und internationalen Kollegen wichtige Daten aufgezeichnet, um das Schmelzen des antarktischen Eispanzers zu ergründen und eine bedeutende Region für den globalen Meeresspiegelanstieg multidisziplinär unter die Lupe zu nehmen.


Expedition

Die Vermessung der Arktis: Rußpartikeln auf der Spur

Wissenschaftler starten Flugkampagne im Nordosten Grönlands

[12. März 2018] 

Das AWI-Forschungsflugzeug Polar 5 bricht am 15. März auf nach Grönland. Vom äußersten Nordosten der Insel aus untersucht ein internationales Wissenschaftlerteam vier Wochen lang, wie sich die Arktis verändert.


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