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Pressemitteilung

Antarktische Muscheln im Stress: Wie warm ist zu warm in eiskalten Südozean?

[09. Mai 2003] 

Untersuchungen im Dallmann-Labor über die Stresstoleranz antarktischer Meerestiere

Muscheln und Schnecken aus der Antarktis sind besonders anfällig gegenüber jeder Art von physiologischem Stress, wie zum Beispiel einer Erwärmung der Wassertemperatur um nur wenige Grad. Dieses Ergebnis bringt eine Arbeitsgruppe des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) vom Dallmann-Labor auf King George Island vor der antarktischen Halbinsel mit. Untersucht werden ausserdem die Auswirkungen erhöhter UV-Strahlung auf antarktische Flohkrebse.


Pressemitteilung

Satelliten-Prüfung im arktischen Eis

[11. April 2003] 

Meereisforscher unter der Leitung des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung (AWI) untersuchen in der Arktis zurzeit die Messgenauigkeiten der Umweltsatelliten „Envisat“ und des zukünftigen Eissatelliten „CryoSat“.


Pressemitteilung

Wärmespeicher Arktis

[28. März 2003] 

Computermodell beschreibt „arctic warming”

Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) ist es gelungen, die Herkunft ungewöhnlich warmer Wassermassen in der Arktis zu klären. Die Strömungen im Arktischen Ozean wurden am Computer so simuliert, dass Messdaten aus den neunziger Jahren erklärt werden können, die eine unerwartete Erwärmung und andernorts auch unerwartet tiefe Temperaturen gezeigt hatten. Damit ist die Zirkulation von Wassermassen durch diesen Teil des Weltozeans jetzt besser verstanden. Nicht nur die Temperaturdaten der vergangenen zwei Jahrzehnte werden vom Modell wiedergegeben, es sind auch Vorhersagen möglich. Die wissenschaftliche Publikation wurde von der herausgebenden Amerikanischen Geophysikalischen Gesellschaft als Highlight aufgeführt.

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Pressemitteilung

Polarflugzeuge zurück aus der Antarktis

[12. März 2003] 

Ostantarktischer Gletscher stabil

Am Freitag, den 14. März 03, morgens um neun Uhr, werden voraussichtlich die beiden Polarflugzeuge „Polar 2” und „Polar 4” des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) aus der Antarktis wieder in Bremerhaven-Luneort eintreffen. Wissenschaftler haben von Bord aus Eisdicken antarktischer Gletscher gemessen um herauszufinden, ob die Eismenge in diesen Gebieten zu- oder abnimmt. Aus den Daten der vorigen Saison (2001/2002) errechneten AWI-Forscher, dass der rund 120.000 Quadratkilometer große Gletscher Jutulstraumen, der zur Ostantarktis gehört, eine ausgeglichene Massenbilanz hat.


Pressemitteilung

Um Mitternacht gen Norden

[26. Februar 2003] 

„Polarstern” reist zum Winterexperiment in die Arktis

 

Am 28. Februar nachts um 24 Uhr sticht „Polarstern“, der Forschungseisbrecher des Alfred-Wegener-Instituts (AWI), wieder in See. Die 19. Arktisreise hat eine ungewöhnliche Mission: Um die Prozesse bei der Eisbildung im arktischen Winter zu untersuchen, fährt „Polarstern” gezielt in eisfreie Gebiete. In diesen so genannten Polynjas bildet sich das meiste Eis der Arktis, obwohl sie nur einen kleinen Teil der Ozeanfläche ausmachen.


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