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Klimawandel

Große, windgetriebene Meeresströmungen verschieben sich polwärts

Satellitendaten aus vier Jahrzehnten zeigen Verlagerung der sogenannten Ozeanwirbel; Modellstudien belegen maßgeblichen Einfluss der Erderwärmung

[24. Februar 2020] 

Die großen, windgetriebenen Strömungssysteme der Ozeane haben sich in den zurückliegenden 40 Jahren mit hohem Tempo Richtung Pol verschoben. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresfoschung (AWI).


Permafrost

Höhere Treibhausgasemissionen durch schnelles Auftauen des Permafrostes

Forschende zeigen in Studie, dass ein abruptes Tauen die Emissionen um 40 Prozent steigert

[18. Februar 2020] 

Ein internationales Forscherteam hat jetzt herausgefunden, dass das Tempo, in dem Permafrost-Landschaften auftauen, einen entscheidenden Einfluss auf die Art und Menge der freigesetzten Treibhausgase hat. Wie die Forschenden im Fachmagazin Nature Geoscience berichten, könnten abrupte Auftauprozesse, wie sie in etwa fünf Prozent der arktischen Permafrost-Landschaften möglich sind, die Gesamtemissionen um 40 Prozent erhöhen – ein Plus, welches aktuelle Klimamodelle bislang nicht berücksichtigen. 


Pressemitteilung

Vergabeverfahren zum Nachfolgebau des Eisbrechers Polarstern wurde abgebrochen

Eine Stellungnahme des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

[14. Februar 2020] 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat heute die europaweite Ausschreibung zur Neubeschaffung eines Polarforschungsschiffes, der Polarstern II, aus rechtlichen Gründen aufgehoben.


Grönland

Wie das Meer am Gletscher nagt

Die Gletscherschmelze ist in vollem Gange

[03. Februar 2020] 

Der Eispanzer Grönlands schmilzt heute stärker als noch vor wenigen Jahren. Denn das Tauen findet nicht nur an der Oberfläche statt – sondern auch unter Wasser.


Klimaforschung

Fundort für den ältesten Eiskern der Antarktis bestimmt – Bohrung kann beginnen

Neue hochauflösende Radardaten aus der Ostantarktis zeigen: Das 1,5 Millionen Jahre alte Eis liegt in einer Tiefe von etwa 2550 Metern des Eispanzers

[20. Dezember 2019] 

Ein internationales Wissenschaftlerteam hat in dieser Woche die finalen Koordinaten für die Bohrung nach dem ältesten Eis der Antarktis bestimmt und begonnen, das Feldlager auf dem ostantarktischen Hochplateau zu errichten. Bei der Entscheidung, wo genau der Bohrer angesetzt werden soll, vertrauten die Forschenden auf hochauflösende Messdaten eines neuentwickelten Eisradars, welches sie  Anfang Dezember dieses Jahres erstmals im Zielgebiet „Little Dome C“ eingesetzt hatten.


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