Meldungen

Ansprechpartner Kommunikation + Medien
Pressemeldungen als RSS abonnieren

Klimawissenschaften

Wie sich das Klima an Kipppunkten in kurzer Zeit ändert

Neue Studie zeigt: Graduelle Veränderungen der CO2-Konzentration in der Atmosphäre können abrupte Klimaschwankungen auslösen

Symbolbild Klimamodellierung
[19. Juni 2017] 

Während der letzten Eiszeit konnte der Einfluss von atmosphärischem CO2 auf den Nordatlantikstrom innerhalb weniger Jahrzehnte in Grönland einen Anstieg der Temperatur um bis zu 10 Grad Celsius verursachen. Das zeigen neue Klimaberechnungen von Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts und der Universität Cardiff.


Arktis

Wie der Arktische Ozean salzig wurde

AWI-Forscher modellieren Klimaveränderung durch Absenken des Grönland-Schottland-Rückens

FS Heincke in Spitzbergen
[06. Juni 2017] 

Der Arktische Ozean war einst ein gigantischer Süßwassersee. Erst als die Landbrücke zwischen Grönland und Schottland weit genug abgesunken war, strömte eine große Menge Salzwasser aus dem Atlantik ein. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts haben nun mit Hilfe eines Klimamodells nachvollzogen, wie dieser Prozess vonstattenging.


Gemeinsame Pressemeldung des AWI und der Universität Oldenburg

Warum schwanken antarktische Krillbestände?

Bisher vermutete klimatische Einflüsse spielen nur untergeordnete Rolle

Antarktischer Krill (Euphausia superba), Aquariumsaufnahme.
[05. Juni 2017] 

Er ist nur knapp sechs Zentimeter groß und spielt doch eine große Rolle im Ökosystem der Antarktis: Der Kleinkrebs Euphausia superba (Antarktischer Krill). Er ist eine der am häufigsten vorkommenden Arten der Welt und die Nahrungsgrundlage für viele Tiere im Südpolarmeer. Lange Zeit rätselten Wissenschaftler, warum die Größe der Krillbestände immer wieder stark schwankt. Ein internationales Forscherteam um Prof. Dr. Bernd Blasius, Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg, und Prof. Dr. Bettina Meyer, Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und ICBM zeigt in einer neuen Studie: Vor allem die Konkurrenz um Nahrung innerhalb der Population ist für die Schwankungen verantwortlich.


Wissenschaftliche Studie

Geowissenschaftlicher Nachweis von subglazialen Seen

Schmelzwasserseen unter dem antarktischen Eisschild beschleunigten Rückzug von Gletschern in der Erdgeschichte

[01. Juni 2017] 

Unter dem Eispanzer der Antarktis gab es auch während der letzten Eiszeit - als der Eisschild sehr viel dicker war als heute - subglaziale Seen. Einem internationalen Forscherteam ist jetzt der Nachweis gelungen, dass deren Überreste als mehrere Meter dicke See-Sedimente unter einer marinen Sedimentschicht am Meeresboden lagern. Das ist das Ergebnis einer Studie von Gerhard Kuhn und Kollegen, die heute in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht wird.


Kooperation

Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität offiziell gegründet

Neue Professuren schließen wichtige Forschungslücken zum Meeresschutz

Leben unter dem Meereis
[31. Mai 2017] 

Wie und warum verändert sich die marine Biodiversität im globalen Wandel? Wie wirkt sich diese Veränderung auf marine Ökosysteme und ihre Funktionen aus? Und wie kann die Gesellschaft sich anpassen oder Folgen mildern? Diesen Fragen gehen künftig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB). Die Universität Oldenburg und das Alfred-Wegener-Institut bündeln und erweitern damit ihre Forschungsexzellenz auf diesem Feld. 


Seite